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Tausende durch Kämpfe in Libyen vertrieben

Tripolis. Wegen Kämpfen zwischen bewaffneten Gruppierungen im Süden Libyens sind nach Angaben der UNO Tausende Menschen aus ihrer Heimat vertrieben worden. Mehr als 1.500 Familien seien in sicherere Gebiete in Sabha, Ubari und Mursuk gebracht worden, hieß es in einer Mitteilung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Donnerstag abend. Insgesamt seien derzeit mehr als 165.000 Libyer innerhalb des Bürgerkriegslandes auf der Flucht. Am Dienstag hatte ein UN-Bericht auch Gruppen, die mit dem gescheiterten Milizenstaat verbunden sind und von internationalen Organisationen unterstützt werden, schwere Menschenrechtsverletzungen und Folter vorgeworfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2018, Seite 7, Ausland

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