Zum Inhalt der Seite

Streik bei Vivantes-Dienstleister

Berlin. Die Dienstleistungsgesellschaft Verdi hat die 300 Beschäftigten der »Vivantes Service Gesellschaft« (VSG) in Berlin ab Mittwoch zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft geht von einem längeren Arbeitskampf aus und hat der Unternehmerseite eine Notdienstvereinbarung angeboten. Die VSG ist eine Tochtergesellschaft des Krankenhauskonzerns Vivantes, die Dienstleistungsbereiche wie Gebäudemanagement, Wäscheversorgung und Patientenbegleitung abdeckt. Für die Firma arbeiten auch 600 Menschen, die direkt bei Vivantes angestellt sind. Sie wurden zu Solidaritätsstreiks aufgerufen. Verdi fordert einen Haustarifvertrag auf der Basis des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2018, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!