Zum Inhalt der Seite

Missbrauch auch unter »Domspatzen«

Regensburg. Nach einem Fernsehbericht über Missbrauchsfälle unter ehemaligen Schülern der »Regensburger Domspatzen« sucht die katholische Kirche Kontakt zu möglichen Opfern. Betroffene könnten sich an das Bistum Regensburg wenden, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Mitteilung. Den am Dienstag gesendeten Beitrag des ARD-Magazins »Report Mainz« habe man »mit Erschütterung und Bedauern« gesehen. Öffentlich bekannt waren bisher Fälle, in denen Jugendliche Opfer körperlicher und sexueller Gewalt von Priestern und Erziehern geworden waren. Dem ARD-Beitrag zufolge haben sich aber auch ältere an jüngeren Schülern vergriffen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!