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Ermittlungen gegen BSH und Electrolux

Stockholm/Frankfurt am Main. Der Haushaltsgerätehersteller Bosch-Siemens und sein schwedischer Rivale Electrolux sehen sich in Frankreich Kartellvorwürfen ausgesetzt. Die seit 2013 laufenden Ermittlungen der französischen Wettbewerbsaufsicht seien jetzt in einem fortgeschrittenen Stadium, teilte Electrolux am Mittwoch in Stockholm mit. Im März werde das Amt seine konkreten Vorwürfe zu Preisabsprachen bei Großgeräten zwischen 2006 und 2009 mitteilen.

Eine Sprecherin von Bosch-Siemens Hausgeräte (BSH) erklärte, die französische BSH-Tochter sei Teil der Ermittlungen und kooperiere in vollem Umfang mit der Behörde. Von Electrolux hieß es weiter, es sei nicht auszuschließen, dass das Verfahren finanzielle Konsequenzen habe – also ein Bußgeld verhängt wird. Der schwedische Hersteller und BSH mit seinen Marken Bosch und Siemens sind die größten Produzenten von Haushaltsgeräten nach dem Weltmarktführer Whirlpool aus den USA. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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