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Antisemitismus: Beauftragter gefordert

Berlin. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich für einen Antisemitismusbeauftragten in der nächsten Bundesregierung ausgesprochen. »Judenfeindlichkeit darf in Deutschland nie wieder um sich greifen«, sagte er der Bild am Sonntag. Ebenso wie Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verurteilte er das Verbrennen israelischer Flaggen in Berlin. In solchen Fällen müsse polizeilich eingegriffen werden: »Es ist das symbolische Vernichten des Existenzrechts eines Landes.« Der Zentralrat der Juden in Deutschland forderte die Muslimverbände auf, verstärkt gegen antisemitische Tendenzen in Moscheegemeinden vorzugehen. Es gehe sowohl um Straftaten als auch um die Zunahme von »abschätzigen Bemerkungen, unpassenden Witzen und diskriminierendem Verhalten gegen unsere jüdischen Mitbürger«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2017, Seite 2, Inland

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