-
11.12.2017
- → Feuilleton
Abräumer »The Square«
Die schwedische Gesellschaftssatire »The Square« von Ruben Östlund hat die Auszeichnung als bester europäischer Film des Jahres gewonnen. Das gab die Europäische Filmakademie am Samstag abend bei einer Gala in Berlin bekannt.
»The Square« war in diesem Jahr bereits mit der Goldenen Palme beim Festival in Cannes ausgezeichnet worden und ist auch im Rennen um den Auslands-Oscar dabei. Die in der Kunstszene spielende Satire räumte insgesamt sechs Trophäen ab, unter anderem in den Kategorien Drehbuch, Regie, Szenenbild und beste Komödie. Hauptdarsteller Claes Bang wurde bester Schauspieler. Als beste Schauspielerin wurde Alexandra Borbély für ihre Rolle in dem ungarischen Berlinale-Gewinner »Körper und Seele« geehrt. Bester Animationsfilm wurde »Loving Vincent« von Dorota Kobiela und Hugh Welchman (Polen/Großbritannien). Den Preis für den besten Dokumentarfilm erhielt »Kommunion« von Anna Zamecka (Polen). (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!