-
07.12.2017
- → Feuilleton
Unerreichbar
Der französische Sänger und Schauspieler Johnny Hallyday ist tot. Der 74jährige starb in der Nacht zum Mittwoch am dem Folgen einer Krebserkrankung, wie die Agentur AFP unter Berufung auf eine Mitteilung seiner Frau Laeticia berichtete. Er war einer der größten Stars im französischen Showbusiness. Hallyday, mit bürgerlichem Namen Jean-Philippe Smet, hatte seine musikalische Laufbahn in den frühen 60er-Jahren mit Schlagern begonnen, ehe er sich der Rockmusik zuwandte. Es wird behauptet, er habe den Rock ’n’ Roll nach Frankreich gebracht. Seine Fans sahen in Hallyday den französischen Elvis Presley. Zu seinen größten Hits zählen »Ma gueule«, (etwa: »Meine Schnauze«) und »Oh, ma jolie Sarah« (»Oh, meine schöne Sarah«). »In Frankreich ist Hallyday unerreichbar«, erklärte Mick Jagger. Hallyday betätigte sich auch als Schauspieler. Er drehte unter anderem mit Jean-Luc Godard, Costa-Gavras, Patrice Leconte und Claude Lelouch. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
