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Flüchtlingskrise im Kongo spitzt sich zu

Johannesburg. Im Kongo sind dieses Jahr wegen anhaltender Konflikte bereits 1,7 Millionen Menschen aus ihrer Heimat geflohen, um in anderen Landesteilen Schutz zu suchen. Der Kongo sei damit Ort der weltweit schlimmsten Flüchtlingskrise – noch vor Syrien, dem Jemen und dem Irak, erklärte am Mittwoch die Hilfsorganisation Norwegian Refugee Council (NRC). Der UNO zufolge ist die Zahl der Binnenflüchtlinge in dem zentralafrikanischen Staat auf 4,1 Millionen Menschen gestiegen. Das Ausmaß der Vertreibung nahm 2017 wegen der Eskalation bewaffneter Kämpfe in der zuvor friedlichen Region Kasai zu. Außerdem kam es im Osten zu neuer Gewalt, etwa in den Krisenprovinzen Südkivu und Tanganjika. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2017, Seite 6, Ausland

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