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Staatsanwalt ermittelt wegen Mahnmal-Aktion

Bornhagen. Nach der Mahnmal-Aktion gegen den AfD-Politiker Björn Höcke in dessen Thüringer Wohnort Bornhagen ermittelt die Staatsanwaltschaft Mühlhausen gegen das Künstlerkollektiv »Zentrum für politische Schönheit« (ZPS). Es bestehe der Anfangsverdacht auf versuchte Nötigung, sagte Behördensprecher Dirk Germerodt am Montag. Der Staatsanwaltschaft liegt eine Strafanzeige gegen die Aktivisten vor, die laut Germerodt nicht von Höcke erstattet wurde. Das ZPS hatte am Mittwoch in Bornhagen eine Nachbildung des Berliner Holocaustmahnmals enthüllt (siehe jW vom 24. und 27.11.). (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2017, Seite 4, Inland

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