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China legt Plan zur Krise in Myanmar vor

Beijing. China hat einen Drei-Stufen-Plan zur Lösung der Krise um die Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar vorgelegt. Vor dem Asem-Treffen der Außenminister aus Asien und Europa am Montag in Naypyidaw schlug Pekings Außenminister Wang Yi vor, mit einer Feuerpause zu beginnen. Als zweiten Schritt müsse Myanmar mit Bangladesch über ein Abkommen zur Rückkehr der Flüchtlinge verhandeln. »Die dritte Phase muss die Wurzel des Problems angehen und Wege zur Lösung erkunden«, sagte Wang Yi, der in der Armut die Ursache des Konflikts sieht. Investitionen in deren Bekämpfung in der Region müssten ausgeweitet werden, forderte Chinas Außenminister. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2017, Seite 6, Ausland

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