Aus: Ausgabe vom 15.11.2017, Seite 10 / Feuilleton

In Brand

Ein Feuer hat einen über 4.000 Jahre alten Tempel in Peru schwer beschädigt. Eine Wandmalerei und Keramikgefäße der archäologischen Stätte Ventarrón, 660 Kilometer nordwestlich von Lima, wurden am Sonntag von den Flammen zerstört. Arbeiter eines benachbarten Landguts hatten ein Zuckerrohrfeld in Brand gesetzt, und der über dem Tempel aufgestellte Sonnenschutz fing Feuer. Geschmolzenes Plastik sei auf die Wandmalerei geflossen, berichtete die Nachrichtenagentur Andina. Das polychrome Wandbild mit einem Jagdmotiv gilt als eines der ältesten in Amerika. Der Tempel war erst 2007 entdeckt worden, die Ausgrabungen sind noch nicht abgeschlossen. Der Archäologe Walter Alva, Entdecker der Stätte und Leiter des nur 20 Kilometer entfernten Museums der Königsgräber von Sipán, sagte der dpa, der Schutz der Stätte von Ventarrón sei in den letzten Jahren von den Kulturbehörden stark vernachlässigt worden. (dpa/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Feuilleton