-
15.11.2017
- → Feuilleton
In Brand
Ein Feuer hat einen über 4.000 Jahre alten Tempel in Peru schwer beschädigt. Eine Wandmalerei und Keramikgefäße der archäologischen Stätte Ventarrón, 660 Kilometer nordwestlich von Lima, wurden am Sonntag von den Flammen zerstört. Arbeiter eines benachbarten Landguts hatten ein Zuckerrohrfeld in Brand gesetzt, und der über dem Tempel aufgestellte Sonnenschutz fing Feuer. Geschmolzenes Plastik sei auf die Wandmalerei geflossen, berichtete die Nachrichtenagentur Andina. Das polychrome Wandbild mit einem Jagdmotiv gilt als eines der ältesten in Amerika. Der Tempel war erst 2007 entdeckt worden, die Ausgrabungen sind noch nicht abgeschlossen. Der Archäologe Walter Alva, Entdecker der Stätte und Leiter des nur 20 Kilometer entfernten Museums der Königsgräber von Sipán, sagte der dpa, der Schutz der Stätte von Ventarrón sei in den letzten Jahren von den Kulturbehörden stark vernachlässigt worden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!