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Nachdenken in Augsburg

Du weißt nicht, was dich erwartet, aber es wird nicht ganz blöd sein! Das verspricht das »Benno-Ohnesorg-Theater«, das heute in Augsburg seine vierte Spielzeit eröffnet, um 20.30 Uhr im Theater Augsburg/Hoffmannkeller. Was bisher geschah: Das »Benno-Ohnesorg-Theater« wurde 1991 von Wiglaf Droste und Michael Stein als »Politshowlesebühne« gegründet, und zwar nicht im Keller des Hamburger Ohnsorg-Theaters, sondern in Berlin. Es spielte im erst im Eiszeit-Kino und dann an der Volksbühne, wo Droste alleiniger Gastgeber war. 2007/2008 leitete Franz Dobler eine Münchner Ausgründung im Vereinsheim und an den Kammerspielen. Jetzt nimmt er gemeinsam mit seinem Schriftstellerkollegen Friedrich Ani einen weiteren Anlauf in Augsburg, an jedem zweiten Dienstag soll es nun wieder um »politische Nachdenklichkeit mit familienfreundlichem Humor« gehen. Die Gäste zur Eröffnung sind: Simone Buchholz (Krimi), André Bücker (neuer Intendant), und Mrs. Zwirbl (autonome Wirtshausmusik). (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2017, Seite 10, Feuilleton

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