10.10.2017
Literatur und Rausch
Warnung vor dem Wassertrinken
Eine Ausstellung in Wien beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von literarischer Kreativität und verschiedenen Stimulanzien
Von Sabine Fuchs
Schon so mancher Dichter hat versucht, seiner Kreativität mit Hilfe von Drogen auf die Sprünge zu helfen. Goethe nahm über Jahre hinweg das Opiumpräparat Laudanum, Schiller experimentierte ebenso wie Charles Baudelaire mit Cannabis und schnüffelte an faulen Äpfeln, die Ethylen ausströmen, und die Liste der schriftstellernden Alkoholiker ist sowieso lang: Ernest Hemingway, Francis Scott Fitzgerald, Jane Bowles, Joseph Roth und so weiter. Schon vor zweitausend Jahren ...
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