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»Schulreform« in Polen tritt in Kraft

Warschau. In Polen ist am Donnerstag ein neues Schulgesetz der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Kraft getreten. Mehr als zehntausend polnischen Lehrern drohe nun nach einer Einschätzung des Lehrerverbandes ZNP zum neuen Schuljahr im September die Arbeitslosigkeit. Der Verband kündigte einen Protest in Warschau am Donnerstag nachmittag an. Mit dem Gesetz werden landesweit rund 7.500 sogenannte Gymnasien abgeschafft, die die Klassen sieben bis neun umfassen. Dafür soll die Grundschulzeit von sechs auf acht Jahre verlängert werden. Gymnasiallehrer sind jedoch nicht in der Grundschule einsetzbar. Die »Reform« werde außerdem Etatkürzungen zur Folge haben, durch die nach Schätzungen Tausende weitere Lehrerstellen gefährdet seien, so ZNP. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2017, Seite 1, Ausland

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