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Lateinamerika: Morde an Umweltschützern

Bogotá. Mindestens 200 Umweltschützer, Landaktivisten und Wildhüter sind nach Angaben der Organisation Global Witness im vergangenen Jahr weltweit getötet worden. Die gefährlichste Region war Lateinamerika, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht hervorgeht. In Brasilien wurden 49 Umweltaktivisten getötet, in Kolumbien stieg die Zahl der Mordopfer gegenüber 2015 um 42 Prozent auf 37. »Umweltschützer und Landaktivisten stehen häufig politischen, wirtschaftlichen und kriminellen Interessen im Weg, die sich zusammentun, um natürliche Ressourcen auszubeuten«, schreibt Global Witness. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2017, Seite 6, Ausland

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