-
22.05.2017
- → Feuilleton
Döblin-Preis
María Cecilia Barbetta bekommt den diesjährigen Alfred-Döblin-Preis der Akademie der Künste in Berlin. In ihrem Manuskript »Bloody Mary« verschränke die Schriftstellerin »auf so kunstvolle wie leichthändige Weise die Geschichten kleiner Leute in einem Vorort von Buenos Aires mit der großen Geschichte am Vorabend der argentinischen Militärdiktatur«, teilte die Jury am Samstag zur Begründung mit. Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires geboren und lebt seit 1996 in Berlin. Der mit 15.000 Euro dotierte Döblin-Preis wird alle zwei Jahre für ein noch nicht fertiggestelltes Prosamanuskript vergeben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!