Zum Inhalt der Seite

USA stoppen Zahlungen an UN-Fonds

New York. Die USA stellen ihre Zahlungen an den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) ein. Der Fonds finanziert seit fast 50 Jahren Bevölkerungs- und Familienplanungsprogramme in mehr als 150 Ländern. Das US-Außenministerium behauptete am Montag (Ortszeit), der Fonds unterstütze Programme für erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen. Der UNFPA bedauerte die Entscheidung der USA und wies die Vorwürfe auf seiner Webseite zurück. Aufgabe der Organisation sei es, »sicherzustellen, dass jede Schwangerschaft erwünscht ist, jede Geburt sicher und das Potential jedes Kindes« von ihm voll genutzt werden könne. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2017, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!