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28.11.2009
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»Ich lasse mich von jW inspirieren«
Berliner Verlegerin holt sich Anregungen für ihre Arbeit aus der täglichen Zeitungslektüre. Ein Gespräch mit Simone Barrientos Krauss
Simone Barrientos Krauss betreibt den Verlag »Kulturmaschinen« in Berlin, kennt die junge Welt noch aus DDR-Zeiten
Sie lesen die junge Welt auch deshalb, weil sie Berichte
veröffentlicht, die Sie bei Ihrer Tätigkeit als
Verlegerin inspirieren – wie muß man das
verstehen?
Welches Bild wird in den von Ihnen erwähnten
bürgerlichen Blättern dargestellt?
In welcher Weise berichtet junge Welt
anders?
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!