Jetzt anpacken! Der Weg in Richtung Wehrpflicht für die Jugend ist geebnet, Kriegsgebiete weiten sich aus, und ganze Völker werden vom Zugang zu lebensnotwendigen Gütern abgeschottet. Regungen in der Medienlandschaft? Fehlanzeige. Vielmehr werden in sämtlichen Tageszeitungen Beiträge abgedruckt, die eher Pressemitteilungen der Bundesregierung nahekommen als einer unabhängigen Berichterstattung. Die Tageszeitung junge Welt hält dagegen. Wenn Schulleitungen in Leipzig Listen über politisch aktive Schüler führen oder Teilnehmer einer Demonstration wegen eines Pappschildes festgenommen werden, wenn 50.000 Schülerinnen und Schüler gegen Wehrpflicht demonstrieren: Die jW berichtet. Auch bei den Ostermärschen am kommenden Wochenende wird dies der Fall sein. Vor allem aber wird die junge Welt vor Ort sein, in Dutzenden Städten bundesweit. Und es können noch mehr werden: Bestellen Sie noch bis Montag Verteilexemplare der jungen Welt kostenlos für Ihren regionalen Ostermarsch am 4./6. April 2026.

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Santiago FloresKuba zum Thema machen: Kundgebung gegen die Blockade (21.3.2026, Berlin)Druck bewegt: Auf der Buchmesse in Leipzig in der vergangenen Woche erreichten wir mit unserer gedruckten Zeitung wieder viele, die die junge Welt noch aus früheren Zeiten kennen (»Was, die gibt’s noch?«). Aber mehr als sonst interessierten sich junge Menschen für diese Zeitung. Sie suchen Infos, Hintergründe und Einschätzungen zu den Kriegen im Sudan und Gaza, in der Ukraine, Iran, Venezuela und Kuba. Sie wollen mehr über Asow und Trump, aber auch über Castro und Maduro wissen. Sie greifen bündelweise unseren Aufkleber »Merz leck Eier«, aber auch die junge Welt selbst ist begehrt: Über 7.000 Exemplare gehen in den vier Tagen von Hand zu Hand. Einer der Höhepunkte unseres Auftritts auf der Messe ist auch in diesem Jahr der traditionelle Cuba-Libre-Empfang. Über 100 Messebesucher interessierten sich für die aktuelle Lage in Kuba: Wie gehen die Menschen mit der brutalen Aggression um, mit der die US-Administration Gewalt über die Insel gewinnen will? Wir konnten die aktuelle deutsche Ausgabe der Granma International anbieten – und beschreiben, wie sie unter harten Bedingungen entstanden ist. Dazu haben wir eine Mail der Granma-Kollegin Renate Fausten aus Havanna verlesen, die wir auch hier wiedergeben wollen:
»Dass euer Auswärtiges Amt vor Reisen nach Kuba warnt, habe ich auch mitbekommen. Aber am Samstag saß ich praktisch neben dem deutschen Botschafter im Nationaltheater, der die Kultur genossen hat. Die einzigen Autos auf dem Parkplatz waren die von der Botschaft. Die anderen mussten alle zu Fuß gehen. Alle Kulturveranstaltungen fangen um 17 Uhr an, damit die Leute im Hellen nach Hause kommen. Wir haben nur noch drei Arbeitstage für das Layout von 16 + 8 Seiten deutscher Granma. Von den drei Tagen war einer Blackout. Wie wir das trotzdem geschafft haben, weiß ich nicht. Ich war auf jeden Fall mit meinen Nerven am Ende, vor allem, weil sie dann auch noch unbedingt am Freitag die Solaranlagen synchronisieren mussten und deshalb der Strom wieder dauernd weggeschaltet wurde. Normalerweise machen wir die PDF montags oder dienstags, jetzt mussten sie alle freitags korrigiert und autorisiert werden. Ich hoffe, es waren nicht so viele Fehler drin. Montag hatten wir schon wieder einen Blackout und keiner weiß bis jetzt, warum. Gestern, nach 25 Stunden, kam der Strom wieder. Ich habe dann nachts alle Granma-Artikel übersetzt bis 2 Uhr morgens. Jetzt ist der Strom wieder weg. Das Problem ist: Unsere Wassertanks sind leer, und es kommt kein Wasser in die Zisterne. Glücklicherweise habe ich eine gute Bekannte in der Nähe, die ein Haus verwaltet, das theoretisch viele Zimmer an Touristen vermietet. Die Eigentümer sitzen in Spanien. Nun gibt es zwar keine Touristen, aber viel Wasser. Tony war so lieb, uns dabei zu helfen, ca. 50 Liter Wasser in unser Appartamento hochzuschleppen. Ich beklage mich nicht, ich schildere nur die Lage. Wir haben keine Vorräte mehr im Tiefkühlfach, weil wir vor zwei Wochen alles wegwerfen mussten. Meine russische Freundin und Lehrerin hat gestern den ganzen Tag Hähnchen und anderes gekocht, damit nicht alles verdirbt. Heute habe ich günstig Kartoffeln bekommen. Was die Stimmung angeht, so ist in dem Bezirk, in dem ich wohne, alles so, als ob nichts wäre. Alles singt und klingt wie immer, sobald Strom da ist. Manchmal komme ich mir ein bisschen so vor wie auf der Titanic. Silvio Rodríguez hat auch schon nachgefragt, wann sie ihm die AK 47 aushändigen (was inzwischen geschah, jW). Ich hoffe, ihr seid gut erholt und könnt euch richtig reinhängen. Es müssen viel mehr Leute mobilisiert werden. In Griechenland, das war wirklich beeindruckend. Eine internationale Brigade wie im Spanischen Bürgerkrieg, zunächst mal symbolisch.«
Ja, wir werden uns richtig reinhängen! Und viele Menschen mobilisieren, junge wie alte! Solidarität mit Kuba, das heißt jetzt erst recht: Abonniert die Granma International, Deutsche Ausgabe (24 Euro für 12 Ausgaben, bestellbar unter jungewelt.de/granma)! Kommt zur Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an die Kinderärztin Aleida Guevara und das widerständige Volk von Kuba am 11. April nach Berlin! Organisieren wir uns in der Kuba-Solibewegung! Besorgt und verbreitet Informationen, die die Lage des kubanischen Volkes, die Ursachen der Probleme und den Widerstand gegen den US-amerikanischen Aggressor wahrheitsgetreu beschreiben! Nutzt dazu intensiv die Tageszeitung junge Welt in gedruckter und digitaler Form! Zudem ist jetzt jede materielle Hilfe notwendiger denn je. Dabei geht es nicht nur um Solidarität mit den kubanischen Menschen und ihrer Revolution: Wir müssen dem Imperialismus im Niedergang Grenzen aufzeigen! Sie wollen China zerschlagen, es soll ihnen aber nicht einmal mit Kuba gelingen! Der Kampf hat erst angefangen. Und wir brauchen jetzt wirklich jeden!
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jWIn Zeiten des Krieges wird die Tageszeitung junge Welt immer unverzichtbarer. Wer sich gegen die Angriffe der Regierung auf seine Rechte als Arbeiter wehren möchte, gegen die in Aussicht gestellte Pflicht zum Wehrdienst oder gar den Einsatz an der Front, muss sich informieren. Es ist ratsam, täglich 20 bis 30 Minuten die junge Welt zu studieren, um einen Überblick über die vielen Dinge zu behalten, die derzeit weltweit in Bewegung sind: Krieg gegen Iran, drohende Aggression gegen Kuba, Ukraine-Krieg, Angriffe auf den Sozialstaat, Hochrüstung der Bundeswehr usw.
Wer noch kein Abonnement hat, kann die jW zwei Wochen lang kostenlos testen – völlig unverbindlich. Unsere Probeabonnements enden automatisch und müssen nicht abbestellt werden. Es ist wichtig, die Testphase auch ausgiebig zu nutzen, Lesegewohnheiten zu entwickeln und die Zeitung kennenzulernen. Wann lese ich die junge Welt? Morgens in der U-Bahn oder abends nach dem Essen? Was lese ich zuerst – den Kommentar auf Seite drei oder die Schwerpunktseite? Routinen zu entwickeln ist hier ungemein wichtig.
Als Abonnentin oder Abonnent nehmen wir auch Sie in die Pflicht, neue Leserinnen und Leser anzuwerben. Wir brauchen neue Abonnements, um die junge Welt weiterhin gedruckt zu Ihnen nach Hause und an den Kiosk zu liefern. Die Angriffe, denen wir bereits jetzt seitens des Staates und anderer Marktteilnehmer ausgesetzt sind, werden zunehmen. Vergessen Sie nicht die Aboliste, die wir Ihnen vor zwei Wochen beigelegt haben. Bitte ziehen Sie los und werben Sie neue Leserinnen und Leser an!
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Arrush Chopra/NurPhoto/IMAGOBaut selbst mit am Sozialismus auf Kuba: Preisträgerin Aleida GuevaraVerpassen Sie nicht diese Chance: Wenn im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz der Rosa-Luxemburg-Preis an die Kubanerin Aleida Guevara verliehen wird, ist es eine einmalige Gelegenheit, die Ärztin und Internationalistin live zu sehen. Liebe Leserinnen und Leser, wir möchten Sie herzlich für den 11. April zur Preisverleihung einladen. Guevara wird von der Tageszeitung junge Welt und von Melodie & Rhythmus für ihr praktisches Wirken zur Verteidigung der Werte der kubanischen Revolution und stellvertretend für das widerständige kubanische Volk ausgezeichnet.
Angesichts der dramatischen Lage auf Kuba infolge der Blockade und der verbrecherischen US-Politik veranstalten wir vor der Preisverleihung eine Solidaritätskonferenz. Neben Aleida Guevara erwarten wir aus Kuba die Journalisten Liz Oliva Fernández (Belly of the Beast) und Enrique Ubieta (Direktor der Zeitschrift Revolución y Cultura). Wenn Sie also Vertreter des Sozialismus hören und sehen wollen, ist dies ein weiterer Grund für Ihre Teilnahme. Mit Journalist Ignacio Ramonet aus Spanien, Fanny Michaela Reisin (Initiatorin und Mitgründerin des Vereins »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost«), Franco Cavalli (Vizevorsitzender der Solidaritätsorganisation Medicuba, Schweiz) und dem chilenischen Sänger und Künstler Nicolas Miquea erwarten Sie weitere spannende Gäste. Aus Venezuela meldet sich die Journalistin Julieta Daza mit einem Beitrag zu Wort.
Mit der Veranstaltung wollen wir außerdem ein starkes und kraftvolles Signal der Solidarität aussenden. Weitere Informationen zum Preis und zur Veranstaltung finden Sie im beiliegenden Flyer oder unter jungewelt.de/rosa-luxemburg-preis. Die Möglichkeiten, wie Sie an Ihr Ticket kommen, finden Sie dort ebenfalls.
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Rouzbeh Fouladi/ZUMA Press Wire/imagoWenn gegen Krieg demonstriert wird, ist auch die junge Welt dabei (Berlin-Wedding, 30.4.2025)Beginnen wir mit einem Auftrag: Prüfen Sie die folgende Eigendarstellung der Zeitung junge Welt und vergleichen Sie sie mit dem, was Sie tatsächlich vor sich haben. Achten Sie dabei besonders auf unser aktuelles Versprechen: Wir drucken, wie sie lügen. Zuvor sollten wir allerdings auch den ersten Punkt einbeziehen: dass ebenso gelogen wird wie gedruckt.
Doch beginnen wir bei dem Materiellen. Die junge Welt ist eine Tageszeitung und erscheint sechsmal in der Woche von montags bis sonnabends. Damit ist sie ab April die letzte verbliebene gedruckte linke Tageszeitung in diesem Land. Die Taz und das ND (ehemals Neues Deutschland) wird es dann nur noch digital oder einmal in der Woche gedruckt geben. Gegründet wurde die jW 1947 in der Sowjetischen Besatzungszone, und sie war später das Zentralorgan der Freien Deutschen Jugend (FDJ). Trotz einiger Brüche nach 1990 bleibt die inhaltliche Linie der Tradition verpflichtet und bewertet den Aufbau des Sozialismus in einem Teil Deutschlands nach eigenen Maßstäben und nicht aus Sicht der Sieger. Weitere Länder und Organisationen, die den sozialistischen Weg eingeschlagen haben, finden ebenfalls einen gebührenden Platz in der Berichterstattung.
Ein weiteres Erbe ist die parteiliche Position auf seiten der Lohnabhängigen und der Jugend, um deren Probleme zu beleuchten und über deren Kämpfe zu berichten. Die Position ist eindeutig: für internationale Solidarität und sozialen Fortschritt sowie gegen Militarismus und imperialistische Kriege. Die junge Welt berichtet aus Gegenden, die auf der Landkarte der bürgerlichen Presse selten auftauchen. Sie analysiert Zusammenhänge, die andere lieber verschweigen. Sie gibt denen eine Stimme, die sonst kaum gehört werden. Das ist politischer Journalismus, der seine Haltung nicht versteckt.
Unabhängig finanziert
Diese Unabhängigkeit kommt nicht von ungefähr: Die junge Welt gehört nicht einem Konzern oder gar einer Partei. Statt dessen gehört sie ihren Leserinnen und Lesern. Konkret: Über 3.000 Menschen sind Mitglieder der Linken Presse Verlags-, Förderungs- und Beteiligungsgenossenschaft (LPG junge Welt eG), die den Verlag 8. Mai besitzt, in dem die Zeitung erscheint. Die Eigentümerinnen und Eigentümer erwarten keine Gewinnausschüttung. Ihre Rendite ist ein aufklärerisches Medium. Investitionen übernimmt die Genossenschaft, das Tagesgeschäft jedoch finanziert sich fast ausschließlich über Abonnements.
Auf diesem Weg bleibt die Finanzierung stabil. Das ist auch bitter nötig, denn die Bedingungen sind härter geworden. Papier, Druck, Versand, Energie – alles wird teurer. Dazu kommt ein Akteur, der sich zum Ziel gesetzt hat, der Publikation »den Nährboden zu entziehen«. Der Verfassungsschutz beobachtet die Zeitung und erschwert damit Kooperationen und Werbegeschäfte. Trotzdem erscheint die jW täglich. Weil ihre Leserinnen und Leser, weil Unterstützerinnen und Unterstützer sie bewerben, weil Genossinnen und Genossen ihr den Rücken freihalten.
Um mehr Menschen Abonnements zu ermöglichen, arbeitet die junge Welt mit einem dreistufigen Preismodell: Niemand soll ausgeschlossen werden, weil das Budget knapp ist. Das Sozialabo ist knapp kostendeckend kalkuliert und ermöglicht Menschen mit weniger Geld die Lektüre der letzten linken Tageszeitung. Aufgefangen wird das günstige Angebot durch das Soliabo. In der Mitte steht der Normalpreis zur Auswahl. Das Modell funktioniert ohne Nachweise und ohne Kontrolle. Jede und jeder entscheidet selbst, was leistbar ist. Die mit höherem Einkommen helfen denen mit geringerem – gelebte Solidarität.
Bleibt die Frage nach Print oder online. Die gedruckte Zeitung soll noch lange erhältlich sein. Täglich oder nur am Wochenende? Die junge Welt lässt sich auf verschiedenen Wegen lesen. Unterschiedliche Lebenssituationen bedingen unterschiedliche Lesegewohnheiten. Die jW wird dem gerecht. Der kostenlose Newsletter »links & bündig« ermöglicht einen einfachen Einstieg in die Lektüre. Jeden Abend versendet die Redaktion eine kuratierte Auswahl der wichtigsten Artikel des nächsten Tages direkt ins E-Mail-Postfach. Er bietet Überblick und Orientierung über die Themen der Ausgabe und die Perspektive der jW.
Überzeugen Sie sich
Doch wie sollen Sie das nun überprüfen? Die junge Welt können Sie zwei Wochen kostenlos testen. Nach zwölf Ausgaben haben Sie einen guten ersten Einblick. Sie laufen nicht in eine Abofalle, denn es gibt garantiert keine automatische Verlängerung. Das Probeabo ist ideal, um die Zeitung kennenzulernen oder um sie anderen näherzubringen.
Mit dem Umstand, dass Leserinnen und Leser anderen ihre Zeitung weiterempfehlen, ist eine weitere Besonderheit angesprochen. Durch die Unterstützung durch eine loyale Leserschaft konnte sich die Zeitung durch eine schwierige Anfangsphase Ende der 1990er retten, und auch heute sind die Unterstützerinnen und Unterstützer unersetzlich. Die junge Welt ist eine Zeitung in Aktion. Viele haben ihr erstes Exemplar auf einer Messe, Demonstration oder Kundgebung erhalten. Damit das so bleiben kann, benötigen wir zahlende Abonnentinnen und Abonnenten.
Testen Sie nun auf den vorangehenden Seiten unseren Anspruch, ihre Lügen zu drucken. Die Täuschung derjenigen, die weltweit die Interessen der Arbeitenden, der Jugend und der Rentnerinnen und Rentner hintergehen. Derjenigen, die Begründungen für Kriege und andere Verbrechen auf Lügengebäude bauen. Wir wünschen eine erkenntnisreiche Lektüre.
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jWAn diesem Sonnabend startet unsere ProbeabokampagneJahr für Jahr ist sie ein Erfolg: unsere Probeaboaktion. Hunderte, manchmal sogar Tausende – Junge wie Alte, Ost- wie Westdeutsche, Männer wie Frauen – lernen die Tageszeitung junge Welt auf diesem Weg kennen, indem sie ein kostenloses zweiwöchiges Probeabonnement bestellen. Man mag es manchmal gar nicht glauben, wer sich alles für die junge Welt interessiert: selbst konservative Anwälte oder bayerische Polizeibeamte sprechen ihr einen Nutzwert zu, da man hier Sachen erfährt, die andere systematisch auslassen.
Selbstverständlich ist es nicht, dass jedes Jahr so viele unsere Zeitung ausprobieren. Das Misstrauen gegenüber Medien ist groß – berichten doch die meisten ohnehin alle gleich (schlecht). Ebenso schrecken viele zurück, wenn ihnen der Begriff »Abo« begegnet: Die Abofalle wird einem an allen Ecken und Enden gestellt, viele sind schon einmal hineingetappt. Unser Probeabo endet automatisch und wandelt sich nicht unerwartet in ein kostenpflichtiges um. Ehrenwort!
Dass unsere Aktionen schon oft erfolgreich waren, hat einen Grund: Jedes Jahr unterstützen uns unsere Leserinnen und Leser dabei, die junge Welt bekannt zu machen und Probeabonnements einzuwerben. Die persönliche Empfehlung stiftet Vertrauen, das durch andere Akteure auf dem Pressemarkt zerstört wurde.
Bei denjenigen Leserinnen und Lesern, die drei (oder gerne auch mehr) Probeabonnentinnen und -abonnenten anwerben, möchten wir uns in diesem Jahr mit einem Postkartenset mit Bildern von Lea Grundig bedanken. Daher haben wir dieser Ausgabe der jW eine Probeaboliste beigelegt, in die sich drei Ihrer Bekannten, Freunde oder Kollegen eintragen können. Schicken Sie die Liste an uns zurück, und wir schicken Ihnen das Postkartenset sowie den drei Probelesern die Zeitung.
Sollten Sie die Liste nicht vollständig ausfüllen können und nur einen oder zwei Probeleser gewinnen, ist das ebenso großartig. Schicken Sie uns die Liste unbedingt auch dann zurück.
Unter allen, die eine Liste mit mindestens einem Probeleser einsenden, verlosen wir dreimal das »Kommunistische Manifest«, herausgegeben vom Verlag 8. Mai, ebenfalls bebildert mit Grafiken von Lea Grundig.Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen und/oder ein Postkartenset bekommen möchten, vergessen Sie nicht, Ihren Namen auf der anderen Seite anzugeben, und senden Sie uns den Beileger bis spätestens 15. Mai 2026 zurück. Bitte tragen Sie nur Namen von Personen in die Liste ein, die Ihnen ihr Einverständnis gegeben haben!
Wir werden uns währenddessen natürlich nicht auf die faule Haut legen. Vom 19. bis zum 22. März sind wir auf der Buchmesse in Leipzig präsent. Dort stellen wir die Neuerscheinungen unseres Verlages vor, machen auf die dramatische Lage Kubas aufmerksam und werben natürlich auch selbst um Probeabonnements.
Außerdem werden wir uns in Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig und Köln im Stadtbild sowie in diversen Stadtmagazinen und im Internet mit Anzeigen präsentieren. In Berlin planen wir Straßenverteilaktionen, insbesondere zum Ostermarsch, in zahlreichen Städten unterstützen uns Leserinnen und Leser dabei.
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jWDirekt aus Havanna: Granma InternacionalAm 3. Januar, dem Tag der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores, sandte Kuba ein Signal. »Nieder mit dem Imperialismus!« ließ es Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel dreimal über den Malecón, die Uferpromenade in Havanna, schallen. Die etwa 500.000 anwesenden Kubaner reagierten mit »Ich bin Fidel!«-Rufen. Ein Bekenntnis zur Verteidigung und Kontinuität der Kubanischen Revolution im 100. Jahr des Comandante en Jefe.
Kuba, ein Land, das sich trotz aller Erdrosselungsversuche seitens der USA wacker gegen den Imperialismus stemmt, bleibt auch in schwierigsten Umständen der internationalen Solidarität verpflichtet: Venezuela, Palästina und medizinische Missionen auf der ganzen Welt sind nur einige Beispiele.
Gegenwärtig benötigt die sozialistische Karibikinsel Solidarität aus dem Ausland. Über die aktuelle Situation vor Ort kann man sich dabei am besten in der neuesten Ausgabe der monatlich erscheinenden Granma Internacional mit Beiträgen direkt aus der Feder kubanischer Journalisten informieren. Erhältlich ist diese im Jahresabo ab 24 Euro über jungewelt.de/granma oder telefonisch unter 030/53 63 55-82. Die Aggression durch die Blockade und durch einen gescheiterten Versuch mit einem bewaffneten Schnellboot aus den USA sind Themen in der Märzausgabe. Den Schwerpunkt bilden dabei jedoch Berichte über die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Doch auch die Gegenwehr sowie die Solidarität anderer Völker, besonders aus Asien, Afrika und Lateinamerika, spielen eine Rolle. Wie gewohnt wird mit einem kubanischen Blick über die aktuelle Weltlage und die Karibik berichtet.
Neben den Informationen in der Granma bietet der Verlag 8. Mai in Kooperation mit vielen weiteren Organisationen auch ganz praktische Möglichkeiten der Solidarität. Sie sollen in einer Kuba-Konferenz im Kino Babylon in Berlin ausgelotet werden. Am 11. April wird sie unter dem Motto »Es reicht! Unblock Cuba!« stattfinden. Drei Vorträge aus Kuba, Venezuela und Spanien zu Beginn schaffen die Grundlage für die anschließende Diskussion. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker, insbesondere Kubas, jedoch auch Venezuelas und Palästinas, wird Gegenstand sein. Dem Sozialismus als Ziel, wie er in Kuba aufgebaut wird, kommt dabei eine besondere Rolle zu, die im Gespräch gewürdigt werden soll. Vor Ort sein wird außerdem Aleida Guevara, Ärztin, Internationalistin und Tochter von Che Guevara, die im Anschluss stellvertretend für das widerständige kubanische Volk den Rosa-Luxemburg-Preis 2026 entgegennehmen wird. Wir sind uns sicher, dass von dieser Veranstaltung ein starkes Signal der Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik ausgehen wird – selbstverständlich auch in Anwesenheit der Granma Internacional. Und gemeinsam wird auch dort, mit dem kubanischen Volk als Vorbild, gerufen werden: »Nieder mit dem Imperialismus!«
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Julius Schreiner/jWMemetische Verarbeitung einer polizeilichen MaßnahmeAm Anfang war’s keine große Sache: Bereits zum zweiten Mal gingen Schülerinnen und Schüler am 5. März auf die Straße, um gegen das Wehrdienstgesetz und die zu erwartende Wehrpflicht zu demonstrieren. Am Rande zeigte die Polizei einen Protestierenden an und nahm ihn kurzzeitig in Gewahrsam (wie es im Amtsdeutsch so schön heißt), weil sie eine Beleidigung ausgemacht hatte. Die Tageszeitung junge Welt war vor Ort und machte den skurrilen Fall öffentlich. Weitere Medien berichteten und zeigten im Tenor wenig Verständnis für das Einschreiten der Polizei. Aber auch EU-Parlamentarier Martin Sonneborn (Die PARTEI) griff den Vorfall auf seine ganz eigene Weise auf.
Am Wochenende darauf reagierten einige Jugendverbände, um die Folgen der Repression einzuschränken. Der Fall wurde von der Onlineabteilung der jW künstlerisch-humoristisch eingeordnet. Ein »Meme« entstand, wie man heutzutage sagt. Hier jedoch geht der Eierlauf erst los: Der Post ging viral, fand also massenhafte Verbreitung. Dem Wunsch, einen Aufkleber daraus zu machen, kamen wir nach und ließen eine übliche Menge produzieren. In weniger als zwölf Stunden verzeichneten wir über hundert Nachfragen: ausverkauft! Eine zweite und dritte Auflage mussten wir ordern, wir hatten bereits mehrere tausend bestellte Sticker registriert. Eine ungeplante und außergewöhnliche Situation, die die Kolleginnen und Kollegen im Verlag bewältigen müssen. Nach dem ersten Schreck geht nun alles seinen Gang, Lieferungen könnten allerdings etwas länger dauern.
So schön die Aufmerksamkeit für die Sticker und die Solidarität gegen Repression ist, eine Sache droht in den Hintergrund zu rücken. Die Eierfrage steht im Raum: Was war zuerst da? Das Protestschild oder das mediale Interesse am Schulstreik? Die Wut auf den baldigen Zwangsdienst (samt berüchtigtem »Hodengriff« bei der Musterung) in der imperialistischen Armee war es ohne Frage. Der Widerstand gegen die Militarisierung der Gesellschaft und die Verweigerung des Einsatzes in kommenden Kriegen sollen Aufwind bekommen. Wenn die Aufmerksamkeit für einen Spruch und das Interesse, die Wehrpflicht zu verhindern, eine Einheit bilden, ist das für alle Beteiligten ein Gewinn. Hoffen wir also für diese, dass es sich nicht um eine Eintagsfliege handelt.
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Joshua Regitz/jWVerteilaktion bei Mietendemo in Berlin (1.6.2024)In einem Wald profitorientierter Eigentümer, wo ein Blatt dem anderen gleicht, sticht die junge Welt heraus. Sie ist eine Zeitung, wie es sie nur einmal in der bundesrepublikanischen Presselandschaft gibt. Seit 1947 mit klarem Klassenstandpunkt und antimilitaristischer Haltung, wird sie ab Einstellung des werktäglich gedruckten ND (früher Neues Deutschland) zu Anfang April die letzte linke Tageszeitung auf Papier sein. Genossenschaftlich getragen, ist die junge Welt auf Unterstützer, auf Unterstützung angewiesen – nicht nur der Mitglieder der Genossenschaft.
Nicht nur in ihrer inhaltlichen Linie ist sie ein einzigartiges Presseprodukt. Auch die Nähe zu Leserinnen und Lesern und deren Aktivitäten für ihre, für unsere Zeitung sind einzigartig. Veranstaltungen von Leserinitiativen in vielen Städten sowie Verteilaktionen von Unterstützern sind in ihrer Relevanz für die Zeitung nicht zu unterschätzen.
Gerade Verteilaktionen machen die junge Welt bekannter und erhöhen ihre Reichweite – das in der Regel langfristig. Diese Art der Werbung macht einen Teil des Erfolgs der jW aus.
Leserinnen und Leser, die ein besonderes Interesse daran haben, die Zeitung und ihre Positionen unter der Bevölkerung zu verbreiten, können Verteilexemplare direkt in der Kommunikationsabteilung bestellen. Anlässe dazu gibt es viele, zwei sind dabei besonders hervorzuheben: Als Tageszeitung mit konsequent antimilitaristischer Linie ist es von herausragender Bedeutung, auf den Ostermärschen im Frühling präsent zu sein. Denn Kriegsgegner brauchen nicht nur die Straße, sie brauchen auch ein Blatt, das ihre Forderungen teilt und diese für eine breite Öffentlichkeit zugänglich macht.Der zweite traditionelle Anlass ist der 1. Mai, Kampftag der Arbeiterklasse. Trotz Sozialabbau, Militarisierung und Spaltung der Lohnabhängigen bekommt der 1. Mai immer mehr einen Volksfestcharakter. Statt die Themen der Arbeiterklasse aufzugreifen und ihre Position zu verbessern, endet er für viele eher in Feierlichkeiten bei Bratwurst und Bier mit höchstens oberflächlich politischem Charakter. Parallel dazu gibt es aber noch immer viele, die die herrschenden Zustände kritisieren, anprangern, ablehnen. Diesen möchte die junge Welt am 1. Mai und darüber hinaus eine publizistische Stimme geben. Jede soziale Bewegung braucht eine Plattform. Gemeinsam erreichen wir mehr Menschen für Frieden, gegen Sozialabbau und die Spaltung der Lohnabhängigen.
Liebe Leserinnen und Leser, ob langjährig oder neu: Bestellt zum Ostermarsch, zum 1. Mai oder zu einem anderen, selbstgewählten Anlass die junge Welt und verteilt sie, werbt für sie. Wir liefern gern Pakete (ab 50 Exemplaren, geringere Mengen nur nach Rücksprache) an den Zeitungskiosk des Vertrauens, alternativ ist eine Zustellung an die Privatadresse möglich. Tagesausgaben sowie Themenbeilagen und Aktionsmaterial sind jederzeit bei den Kolleginnen und Kollegen der Kommunikationsabteilung unter aktionsbuero@jungewelt.de oder 030/53 63 55-10 bestellbar.
Gemeinsam gegen ihre Kriege!
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jWStand der jungen Welt auf der Leipziger Buchmesse 2025Die Buchmesse Leipzig präsentiert sich dieses Jahr ohne Gastland, dafür mit dem Fokusthema »Donau – Unter Strom und zwischen Welten«. Schön. Muss also der zweitgrößte Fluss Europas dieses Jahr für die gesellschaftlichen, historischen und politischen Unterschiede seiner Anrainer herhalten. Interessant macht laut Buchmessedirektorin Astrid Böhmisch diesen Strom natürlich auch der schiere Umstand, dass die Donau über Jahrhunderte durch große Reiche wie Habsburg oder Osmanisches Reich floss. Wen Sissi und Co. nicht interessieren, der kommt zur jungen Welt. Wie jedes Jahr zu finden in Halle 5, diesmal an Stand K 306. Von Donnerstag, den 19., bis Sonntag, den 22. März, freuen sich die jW-Mitarbeiter auf Ihren Besuch.
»Es reicht! Unblock Cuba«: Das ist unsere zentrale Losung auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig. Seit sechs Jahrzehnten ist Kuba mit Versuchen der wirtschaftlichen Erdrosselung durch den US-Imperialismus konfrontiert. Und die Lage ist seit Jahresbeginn gefährlicher denn je, verschärft durch die völkerrechtswidrige Seeblockade von Öllieferungen nach Kuba. Die Folgen: Strom und Lebensmittel müssen rationiert werden, Busse, Fähren und Züge fahren nur noch sporadisch. Schulen und Universitäten verkürzen den Unterricht oder streichen die Anwesenheitspflicht ganz. Um nur einige Probleme der Insel zu nennen. Kuba braucht jetzt internationale Solidarität mehr denn je! Wie Solidaritätsaktionen initiiert und unterstützt werden können, darüber sprechen wir am Freitag um 17 Uhr.
Am Sonnabend um 14 Uhr stellt der Verlag 8. Mai sein neues Buch von Helga Baumgarten aus der Reihe »jW-Reserven« vor. In dieser Ausgabe veröffentlicht die jW eine Sammlung von Briefen unserer Autorin aus Ostjerusalem, dem Teil Jerusalems, der offiziell zu Palästina gehört, aber völlig abhängig ist von der Willkür der extrem rechten Regierung Israels. Hierzu – und zur besonderen Rolle der Berichterstattung über den Gazakrieg in der jungen Welt – sprechen Chefredakteur Daniel Bratanovic und Geschäftsführer Sebastian Carlens.
Am Donnerstag ist übrigens bei der jW das Fokusthema die gedruckte Zeitung. Mit der Frage »Welche Zukunft hat Print?« beleuchtet jW-Geschäftsführer Jonas Pohle die Lage der gedruckten Zeitung und die allgemeine Krise der hiesigen Medienlandschaft.
Wir sehen uns auf der Messe, oder wie es dann vermutlich heißt: Ahoi, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.
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GRANGER Historical Picture Archive/IMAGO/jW KI-MontageDer 8. März ist mehr als ein symbolisches Datum. Er steht neben vielem anderen für den Kampf gegen patriarchale Strukturen, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, gegen Gewalt und für reproduktive Selbstbestimmung. Frauenrechte stehen im Zuge des konservativen Rollbacks unter Beschuss, soziale Errungenschaften werden geschliffen. Was bleibt? Na, auf die Straße gehen natürlich!
Wie in den letzten Jahren werden am 8. März, dem Internationalen Frauentag, und bei den Ostermärschen im April Zehntausende gegen Ausbeutung, Sexismus und Kriegstreiberei demonstrieren. Genau dort muss eine Zeitung präsent sein, die diese Kämpfe solidarisch begleitet. Unsere Zeitung, die junge Welt.
Die jW berichtet das ganze Jahr über auch aus feministischer Perspektive – zum 8. März erscheint zudem unsere Feminismusbeilage, die sich für Verteilaktionen besonders eignet. Ob auf Demonstrationen, bei Kundgebungen oder Veranstaltungen: Diese Wochenendausgabe gehört in die Hände derer, die für eine andere Gesellschaft kämpfen.
Wenige Wochen später folgen die Ostermärsche. Auch 2026 wird die Friedensbewegung gegen Aufrüstung, NATO-Expansion und das Säbelrasseln der Bundesregierung mobilisieren. Die Zeichen stehen auf Eskalation: Mittelstreckenwaffen, Wehrpflicht und ein irrsinnig schnell wachsender Rüstungshaushalt. Der Protest dagegen braucht eine laute Stimme auf der Straße. Und eine Zeitung, die nicht einknickt vor der herrschenden Kriegslogik. Die junge Welt ist diese Zeitung – sie muss bei den Ostermärschen gut sichtbar sein.
Verteilaktionen sind dabei mehr als nur Werbung. Wer bei einer Demo eine jW in die Hand bekommt, erfährt oft zum ersten Mal, dass es eine Zeitung gibt, die diese Proteste ernst nimmt, die solidarisch berichtet.
Wir brauchen dazu allerdings Ihre Hilfe. Ob in Berlin, Hamburg, München oder in kleineren Städten – überall, wo zum Frauentag oder bei den Ostermärschen Menschen zusammenkommen, sollte die jW präsent sein. Bestellen Sie Verteilexemplare beim Aktionsbüro!
Wichtig ist, dass die Bestellungen rechtzeitig bei uns ankommen. Für Verteilaktionen am 8. März bitten wir um Bestellung bis spätestens 3. März um 12 Uhr, damit die Zeitungen pünktlich bei Ihnen eintreffen. Für die Ostermärsche – die in diesem Jahr vom 12. bis 21. April stattfinden – sollten Bestellungen in der ersten Märzwoche bei uns eingehen. Das Aktionsbüro hilft bei der Planung und koordiniert auch gern mehrere Verteiler in einer Region.
Die Friedensbewegung: anderswo ignoriert oder diffamiert. Feministische Positionen: anderswo abseitig auf Lifestyle reduziert oder als »Gedöns« abgetan. Doch jede verteilte junge Welt ist ein Stück Gegenöffentlichkeit. Jede Aktion trägt selbstverständlich auch dazu bei, unsere Reichweite zu erhöhen und neue Leserinnen und Leser zu gewinnen.
Meldet euch beim Aktionsbüro, bestellt Verteilexemplare, organisiert euch vor Ort. Der 8. März und die Ostermärsche sind Gelegenheiten, die wir nicht ungenutzt lassen sollten. Bringt die junge Welt dorthin, wo sie hingehört – zu denen, die protestieren und kämpfen.
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Marcus Golejewski/dpaKeinen Bock auf Wehrpflicht: In Hamburg streikten Schülerinnen und Schüler wegen Ferien schon vorige Woche (20.2.2026)Beschleunigter Sozialabbau, Verhöhnung der Jugend und Hetze gegen Migranten und Arbeitslose. All diese Dinge scheinen die einenden Werte zu sein, für die es sich zu sterben lohnen soll. Das sehen allerdings nicht alle so, ganz besonders nicht die Jugendlichen selbst: Bündnisse und Initiativen vernetzen sich seit Monaten, um eine Bewegung aufzubauen. Komitees haben die Planung für einen nächsten Schulstreik erarbeitet. Das letzte Mal gingen am 5. Dezember 2025 in rund 90 Städten mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Währenddessen taten sich Bildungspolitiker und Schulleitungen mit Drohungen hervor, weil sie den Protest als unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht werteten.
Diejenigen, die sich nicht von dieser Masche einschüchtern lassen, werden am 5. März bundesweit ein weiteres Mal die Schulen bestreiken und ihrer Ablehnung des Verheizens der Jugend Ausdruck verleihen. Als Tageszeitung junge Welt werden wir selbstverständlich auch vor Ort sein. Bereits heute haben viele Aktive beim Aktionsbüro Material und Tagesausgaben bestellt. Viele Freiwillige werden die junge Welt weitergeben. Damit ist gesichert, dass eine Zeitung, die über Proteste gegen Militarisierung berichtet, von vielen wahrgenommen wird und Erfahrungen und Analysen an Interessierte gelangen. Nur so hat die Jugend eine Zukunft.
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Wenn die junge Welt des nächsten Tages bereits an die Druckerei gesandt und dort weiterverarbeitet wird, ist für die Chefredaktion die Arbeit noch nicht getan. Denn auch die Website der jungen Welt muss aktualisiert werden, außerdem gilt es, täglich einen Brief zu verfassen – an die Abonnentinnen und Abonnenten des Newsletters »links & bündig« nämlich. Dieser enthält eine kuratierte Sammlung von Artikeln des Tages und bietet einen Ausblick auf die wichtigsten Themen – immer werktags und sonntags gegen 20 Uhr.
An sechs Abenden in der Woche erhalten die Newsletterabonnenten – und nur diese – eine kurze Einführung in die Artikel der kommenden Ausgabe: ein persönlich verfasstes Editorial, das die wichtigsten Ereignisse des Tages Revue passieren lässt und die auch bei der Erstellung der neuen jungen Welt entsprechend berücksichtigt wurden. Der Newsletter ist kostenfrei bestellbar (für einige der verlinkten Artikel benötigt man ein Onlineabo). Man kann sich einlesen, einen Blick in den »Maschinenraum« – also das redaktionelle Geschehen – werfen, der Chefredaktion quasi über die Schulter schauen. Etliche Abonnentinnen und Abonnenten nutzen den Newsletter auch dazu, vor der eigentlichen Zeitungslektüre bereits einen schnellen Überblick zu bekommen, um dann zielgerichteter zum Blatt selbst zu greifen.
Mehrere tausend Leser beziehen diesen Newsletter bereits. Tragen auch Sie sich ein unter jungewelt.de/eintragen! Das tägliche Mailing bietet neben dem Editorial und den Artikelankündigungen einen Einblick in die Schwerpunktsetzung der Redaktion und macht wichtige Termine der jungen Welt und des Verlags 8. Mai bekannt. Außerdem ist er bewusst kompakt gehalten, auf eine Auswahl der wichtigsten Artikel beschränkt. Wenn dies schließlich zu einem Abo der jungen Welt selbst führt, freuen wir uns – sind uns aber sicher, dass dieses Angebot auch so eine wichtige Funktion erfüllt. Am besten einfach mal ausprobieren!
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IMAGO/teutopressDahinter steckt(e) immer eine super NaseWie ist die Lage in der »Branche«, dem Medienmarkt in der BRD – speziell im traditionell linken Segment dieses Marktes? Die Zeichen stehen auf Rückzug, auch wenn dieser gern als fortschrittlich, ökologisch notwendig oder einfach als modern verklärt wird.
Doch zunächst ein Blick nach rechts, denn das Drama um die linke(re)n Medien wird erst in diesem Kontrast verständlich: Die Rechten bauen ihre Medienmacht gezielt aus, nicht nur online. Traditionszeitungen werden übernommen und umgekrempelt, die Neue Zürcher Zeitung zum Beispiel, die mittlerweile als eine Art AfD-Zentralorgan im deutschsprachigen Raum fungiert. Die dieser Tage neu am Markt plazierte Ostdeutsche Allgemeine Zeitung aus dem Hause des Verlegers Holger Friedrich (Berliner Zeitung) startet mit der programmatischen Ansage des neuen Chefredakteurs Dorian Baganz: »Bei der OAZ gibt es keine Brandmauern. Mit Mauern haben wir in Deutschland keine guten Erfahrungen gemacht.« Es gehört nicht viel Phantasie dazu, hier die ökonomische Strategie zu erkennen, mit der das neue Blatt ein Alleinstellungsmerkmal erhalten soll: entsprechende Berichterstattung über die AfD und ihr Milieu. Die Berliner Zeitung selbst macht das vor, und zwar mit zunehmender Schlagseite.
Ab April 2026 erscheint das ND, früher noch Neues Deutschland, als Tageszeitung rein digital. Gedruckt gibt es fortan nur noch die Wochenendausgabe. Diese Entwicklung folgt einer traurigen Logik. Zunächst flog die Tagesausgabe wochentags aus dem Einzelhandel. Dann erschien ND – Der Tag nur noch dreimal wöchentlich gedruckt. Jetzt das Ende des werktäglichen Drucks insgesamt. Jeder Schritt wurde begleitet von der gleichen Rhetorik: mutig, notwendig, zukunftsorientiert. Als hätte die Kapitulation vor den Verhältnissen irgend etwas mit Mut zu tun, als wäre Schrumpfen eine Strategie. Das Neue Deutschland bzw. das ND wird in diesem Jahr 80 Jahre alt, das Ende als gedruckte Tageszeitung ist freilich kein schönes Geschenk. Auch für uns nicht, denn der Verfall der Strukturen betrifft alle, auch die jW, die dieselben Lieferketten hat wie einst das ND – und die Taz.
Die Taz hat den Ausstieg bereits umgesetzt – im Gegensatz zum ND ohne wirkliche Not. Folgt der Rückzug des ND einem Sparzwang, hätte die Taz ursprünglich – der Ausstieg aus Print wurde jahrelang verkündet und vorbereitet, dann wieder verschoben und erneut in Angriff genommen – Ressourcen und Abonnenten genug gehabt, um weiterhin werktäglich gedruckt zu erscheinen. Seit Oktober letzten Jahres gibt es sie nur noch sonnabends auf Papier, als sogenannte Wochentaz. Diese Veränderung taufte das Marketing in der Friedrichstraße dem Zeitgeist entsprechend »Seitenwende«. Damit ist die linke Presse in der BRD, täglich und gedruckt, auf eine einzige Zeitung reduziert: die junge Welt.
Das eine tun, ohne das andere zu lassen: Das macht die junge Welt. Mit einer gedruckten Tageszeitung und einem starken Auftritt online. Wer digital lesen möchte, dem sei unser Aktionsabo anempfohlen: 10 Wochen die jW online zu 10 Euro. Um das digitale Angebot kennenzulernen, auszuprobieren, vollen Zugriff auf alle Artikel und das Archiv zu erhalten, Lesegewohnheiten zu überprüfen. Und: Die junge Welt druckt weiter. Sechs Tage die Woche. Nicht weil es bequem wäre oder billig. Sondern weil eine Zeitung, die an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten steht und Kriegspropaganda die Stirn bietet, genau dort präsent sein muss, wo die Menschen sind – nicht nur dort, wo Algorithmen sie hinleiten.
Auf der Leipziger Buchmesse werden wir am Donnerstag, den 19. März, um 11 Uhr am Stand der jungen Welt (Halle 5) eine Gesprächsrunde zur Lage des gedruckten Tageszeitungsgeschäfts mit dem jW-Geschäftsführer Jonas Pohle veranstalten – dazu sind Sie herzlich eingeladen.
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epd/IMAGOWer am Tag länger arbeitet, hat auch weniger Zeit für AusschweifungenNur eine Stunde die Woche mehr arbeiten – so scherzte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder dieser Tage beim Karneval. Das seien nur zwölf Minuten am Tag. Das werde doch keine Erwerbsbiographie zerstören. Einmal laut gelacht. Das ist ja zum Schießen. Das ist, aufs ganze Erwerbsleben gerechnet, ja nur rund ein Jährchen zusätzlich.
Ja, Karneval beiseite: Das ist zum Schießen. Die größte Anschaffung von Rüstungsgütern in der Geschichte der Bundesrepublik wurde Anfang vergangenen Jahres beschlossen – und die dafür notwendigen Kredite müssen getilgt werden. Und dafür soll die arbeitende Klasse ran. Der Mittelfinger unserer Kampagnengestaltung zeigt diese Woche also gen Bayern.
Wer keine Lust hat, für den Krieg zu schuften oder gar in die Bundeswehr eingezogen zu werden, braucht Informationen und gute Argumente dagegen. Dem sei die junge Welt ans Herz gelegt. Bei uns erfahren Sie, welche Interessen hinter dem Kriegskurs stehen, welchen Zusammenhang er mit Sozialabbau hat und wo sich Widerstand dagegen regt.
Unser Angebot: zehn Wochen junge Welt lesen für nur zehn Euro (wer für den Mindestlohn arbeitet, hat sich das nach 43 Minuten verdient – Markus Söder schneller) – sowohl auf jungewelt.de als auch in der jW-App. Nicht jeder, der bei unserem Bestellformular landet, bestellt auch sofort ein Aktionsabo. Wer wartet, vergisst es unter Umständen. Die Vorsicht ist verständlich: Überall wird man abgezockt. Wer nicht aufpasst, läuft Gefahr, in eine Abofalle zu tappen. Die eigenen Daten landen im Adresshandel, und das E-Mail-Postfach füllt sich mit unerwünschter Werbung. Die Skepsis gegenüber Onlineabobestellungen ist groß.
Wir möchten Sie beruhigen: Bei uns brauchen Sie sich darüber keine Sorgen zu machen. Wir fragen nur notwendige Daten ab. Alle Angaben bleiben auf unseren eigenen Servern und werden niemals an Dritte weitergegeben. Haben Sie noch Bedenken oder Fragen zur Datensicherheit? Dann rufen Sie gern unseren Aboservice an – dort bespricht man Ihre Anliegen persönlich mit Ihnen und berät Sie ausführlich.
Die Aktion läuft bald aus. Machen Sie noch einmal Wirbel in Ihrem Umfeld, und betonen Sie, dass man bei der jW in puncto Datensicherheit kein Risiko eingeht und nicht in eine Abofalle tappt. Und, dass es effizientere Formen der Produktivkraftentwicklung gibt als die Verlängerung des Arbeitstages.
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jWSeit Jahrzehnten begleitet die jW den revolutionären Prozess auf Kuba und macht das öffentlich zum ThemaWenn sich am 19. März die Pforten der Leipziger Messe öffnen, wird auch die junge Welt wieder präsent sein: »Wo Geschichten uns verbinden« ist das Motto der diesjährigen Buchausstellung. Daran können wir anknüpfen. Genauer: an die Geschichte der kubanischen Revolution. Mit der wir uns verbunden fühlen, weil wir sie seit Jahrzehnten begleiten.
Kuba leidet momentan unter heftigen Angriffen, ausgelöst durch die Verschärfung der völkerrechtswidrigen Blockade seitens der USA. Besuchen Sie uns auf unserem Stand in Halle 5, der angesichts der Situation dieses Jahr der Solidarität mit dem sozialistischen Kuba gewidmet sein wird. Bei uns gibt es nicht nur Bücher und Verlagsprodukte zum Thema. Am Freitag abend (17 Uhr) diskutieren wir die Lage der Revolution. Und erheben die Cuba-libre-Becher auf die freie und sozialistische Inselrepublik!
In diesem Jahr vergibt die junge Welt den seit 2025 gestifteten Rosa-Luxemburg-Preis an Aleida Guevara, stellvertretend für das kämpferische Kuba. Tickets erhalten Sie ebenfalls an dem Stand der jW auf der Leipziger Buchmesse.
Neben Tickets und Diskussionen werden die neueste sowie eine Auswahl weiterer Ausgaben der kubanischen Zeitung Granma Internacional mit im Gepäck sein. So lässt sich die Zeit in den Messehallen auch mit Nachrichten direkt aus dem sozialistischen Karibikstaat verbringen.
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Joshua Regitz/jWInteressierte Leserinnen und Leser findet man auf fast jeder VeranstaltungMit verschiedenen Friedensdemonstrationen, Ostermärschen und Kundgebungen Anfang April bieten sich Gelegenheiten, um ein kraftvolles Zeichen zu setzen gegen Wehrpflicht, Aufrüstung und Kriegstreiberei. Später auch am 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse. Die Proteste vereinen die Stimmung gegen Angriffe auf soziale Errungenschaften und für eine andere Welt. Bleibt zu wünschen, dass es mehr werden dieses Jahr. Mehr Menschen, die an mehr Orten auf die Straßen gehen, protestieren, Protest sichtbar machen, Widerstand leisten.
Eine argumentenstarke Gegenöffentlichkeit ist notwendig angesichts von Kriegstreiberei und Rüstungspropaganda. Die Tageszeitung junge Welt bietet das. Mit einer umfassenden Berichterstattung, welche selbstverständlich antimilitaristisch, internationalistisch ist und dazu marxistisch fundierte Analysen liefert. Das sind Positionen, die es in der deutschen Presselandschaft kein zweites Mal gibt. Doch diese Stimme muss lauter werden – überall dort, wo sich Widerstand formiert, auch auf der Straße.
Verteilaktionen sind das Mittel der Wahl, um die Bekanntheit der jW zu steigern. Das macht diese Aktionsform zur politischen Notwendigkeit. Demonstrierende – auf den Ostermärschen, auf den Veranstaltungen zum 1. Mai – kommen mit einer Tageszeitung in Berührung, die ihre Anliegen ernst nimmt und ihre Proteste nicht verschweigt oder verzerrt.
Diese Kontakte mit der letzten verbliebenen linken Tageszeitung in gedruckter Form sind oft der Beginn einer dauerhaften Bindung zum Blatt. Hieraus entstehen Abonnements, und neue Unterstützer werden gewonnen. Viele dieser Erstkontakte bleiben uns verbunden, was schlussendlich das ökonomische Überleben der jW sichert. All das ist ohne die Unterstützung vieler Leserinnen und Leser nicht möglich. An fast 100 Orten wurde die jW vergangenes Jahr zum 1. Mai verteilt. Lasst uns dieses Frühjahr für große Verteilaktionen nutzen. Lasst die junge Welt an noch mehr Orten präsent sein. Zu Ostern und am Kampftag der Arbeiterklasse.
Es kommt dabei nicht immer auf große Mengen an – oft reicht es, die Zeitung gezielt dort zu verteilen, wo Aktive zusammenkommen. Ob bei Großevents mit Tausenden Teilnehmenden oder bei kleineren lokalen Aktionen – jede Verteilaktion trägt dazu bei, unsere Reichweite zu erhöhen und so journalistische Arbeit zu ermöglichen, die nicht im Interesse der Herrschenden ist.
Noch längst nicht überall, wo es nötig wäre, ist die jW präsent. Das können und müssen wir ändern. Fordern Sie Verteilexemplare an, mobilisieren Sie im Bekanntenkreis, organisieren Sie sich gemeinsam mit anderen Leserinnen und Lesern vor Ort. Ob für die nächste Friedensdemo, den 1. Mai oder andere Veranstaltungen – das Aktionsbüro unterstützt Sie bei der Organisation mit der rechtzeitigen Anlieferung der Zeitungen sowie mit weiterem Werbematerial. Die Gegenseite arbeitet mit der Strategie der Vereinzelung. Widerständige Positionen werden als abseitig, wenigstens als nicht mehrheitsfähig dargestellt. Setzen wir dem etwas entgegen.
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Joshua Regitz/jWBeim Scrollen durch unsere Timeline findet man marxistische AnalyseFast 50.000 Menschen folgen dem Auftritt der Tageszeitung junge Welt auf Instagram. Im vergangenen Jahr haben wir unsere Reichweite auf diesem Kanal mehr als verdoppelt. Kein Zufall. Wer beim Scrollen durch die Timeline erschöpft ist von der Scharfmacherei der Bellizisten, von der Kriegshetze der etablierten Medien, versteht unseren Mittelfinger in Richtung Pistorius, Trump, Merz und Co.
Die Grafik ist mehr als nur ein Bestandteil unserer aktuellen Kampagne. Auch unsere täglichen redaktionellen Inhalte lassen sich so lesen: als Absage an die Kriegslogik, als Widerspruch gegen die soziale Demontage, als Solidaritätserklärung mit allen, die sich nicht kriegstüchtig machen lassen wollen.
Das kommt an – gerade bei jungen Menschen, die sich der Wehrpflicht und der militaristischen Zurichtung der Gesellschaft entgegenstellen. Unsere Herausforderung ist, diese gewachsene Reichweite in materielle Unterstützung zu verwandeln. Likes und Shares allein bezahlen keine Redaktion, keinen Server, keine investigative Recherche. Die junge Welt braucht Abonnentinnen und Abonnenten. Sie sichern unsere materielle Basis. Menschen, die verstanden haben, dass unabhängiger Journalismus nicht umsonst zu haben ist – und die bereit sind, dafür zu zahlen. Mit unserem Onlineaktionsabonnement gestalten wir diese Unterstützung niedrigschwellig: zehn Wochen die jW online lesen. Für nur zehn Euro.
Das ist ein Euro pro Woche für täglichen Zugang zu allen Inhalten der jW, für Analysen, die es sonst nirgends gibt, für Berichterstattung, die solidarisch statt hetzerisch ist. Nach Ablauf endet das Abo automatisch, wenn Sie es nicht anders wollen – keine versteckten Kosten, keine Abofalle. Wenn Sie die Inhalte der jW auf Social Media schätzen: Teilen Sie unsere Beiträge. Und gehen Sie den nächsten Schritt: Abonnieren Sie.
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IMAGO/NurPhotoDie Solidarität mit der Kubanischen Revolution wird weltweit geübt (Madrid, 26.7.2021)Blockade der Handelswege, Aussetzung von Öllieferungen, knappe Versorgungslage. Die US-Regierung arbeitet mit ihrer Blockadepolitik daran, die Kubanische Revolution unter Geiselnahme der Zivilbevölkerung in die Selbstaufgabe zu zwingen. Seit nunmehr sechs Jahrzehnten ist Kuba mit Versuchen der wirtschaftlichen Erdrosselung durch den US-Imperialismus konfrontiert. Die Lage ist aktuell gefährlicher denn je. Die Folgen sind zwar verheerend, doch das Volk bleibt standhaft. Die Kraft dafür speist sich aus der Solidarität – auch aus Deutschland.
Neben den Medien der Bundesrepublik, die, wie so häufig, dem US-Imperialismus den Rücken stärken, gibt es die Möglichkeit, authentische Berichte aus Kuba in Deutschland zu erhalten. Die Granma Internacional bietet Einblicke in die politische, soziale und wirtschaftliche Lage vor Ort, aus der Feder kubanischer Journalisten. In der kommenden Ausgabe, erscheinend am 19. Februar, widmet sich das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Kubas dem Widerstand des kubanischen Volkes gegen die zugespitzte US-amerikanische Aggression. Neben der dazugehörigen Presseerklärung der revolutionären Regierung sind auch Beiträge zum kubanischen Gesundheitswesen und zur Kultur auf der sozialistischen Insel zu finden. Erhältlich ist die monatliche Ausgabe der Granma Internacional im Abo ab 20 Euro (jährlich) auf jungewelt. de/granma oder unter 0 30/53 63 55-80.
Wer aber nicht nur lesen und verstehen, sondern gemeinsam handeln möchte, dem bleibt zusätzlich die Möglichkeit, an der diesjährigen Solidaritätskonferenz zur Lage Kubas der Tageszeitung junge Welt und weiteren Bündnispartnern am 11. April teilzunehmen. Ziel ist der Austausch, die tiefergehende Vernetzung und die praktische Solidarität der Bewegung. Im Anschluss wird, stellvertretend für das kubanische Volk, Aleida Guevara der diesjährige Rosa-Luxemburg-Preis verliehen. Tickets für diese Veranstaltung im Kino Babylon Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz können auf jungewelt-shop.de/tickets erworben werden.
Gerade jetzt, wo die Blockade Kubas unüberwindlich erscheint, brauchen das Volk und die Revolution unsere volle Solidarität.
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jW-GrafikBei Schnee und Glätte gerät die Zustellogistik schon mal ins Stocken. Es reichen oft wenige Flocken Schnee, Temperaturen nur knapp unter dem Gefrierpunkt, und schon ist das Straßen- und Schienennetz nicht mehr zuverlässig befahrbar. Auf die junge Welt wartet dann manch ein Abonnent zwar sehnsüchtig, jedoch vergebens. Da hilft nur eins: die junge Welt digital lesen!
Um das Onlineabo unserer Zeitung bekannter zu machen, haben wir die Aktion »Für die NATO keinen Finger krumm, lies zehn Wochen – minimum!« gestartet. Die Kampagne richtet sich unter anderem an unsere Printabonnentinnen und -abonnenten. Sie schätzen uns und lesen die junge Welt seit vielen Jahren, müssen jedoch – das wissen wir – immer häufiger aufgrund mangelhafter Zustellqualität auf ihre morgendlich (oder wenigstens gegen Mittag) gelieferte Zeitung verzichten. Und das nicht nur bei Schnee und Eis, sondern leider auch im Regelbetrieb. Probieren Sie es aus: Lesen Sie an solchen Tagen in der jW-App oder auf jungewelt.de nach, welche (rüstungs-)kapitalfreundliche und arbeiterfeindliche Politik Trump, Rutte, Merz und Co. – an die sich der »Stinkefinger« in unserer Kampagnenwerbung richtet – betreiben.
Gerade jenen Printabonnentinnen und -abonnenten, die die junge Welt nur an ein oder zwei Tagen in der Woche beziehen, sei das Onlineabo empfohlen. Die junge Welt ist eine Tageszeitung – Sie müssen also auch an den übrigen Tagen der Woche nicht auf unsere scharfen Analysen und bissigen Kommentare verzichten. Schluss mit Lifestyle-Teilzeit! Probieren Sie im Rahmen dieser Aktion aus, wie es ist, die junge Welt täglich zu studieren.
Insbesondere richtet sich die Aktion aber an all diejenigen, die uns in den vergangenen Jahren über unsere Auftritte in den sozialen Netzwerken schätzen gelernt haben oder durch Verteilaktionen – etwa auf der »All Eyes On Gaza«-Demonstration im vergangenen Jahr – auf uns aufmerksam geworden sind und bislang noch kein Abonnement abgeschlossen haben.
Daniel Bockwoldt/dpaViele lesen uns regelmäßig und wissen um die Einzigartigkeit unserer journalistischen Arbeit. Um auch weiterhin kontinuierlich recherchieren, analysieren, aufschreiben und drucken zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung – und zwar in Form eines Abonnements. Nur so haben wir die langfristige Gewissheit eines wirtschaftlichen Fundaments, auf dem unsere Arbeit fußt. Das zeitlich begrenzte Digitalabo bietet also einen unverbindlichen Einstieg.
Wie gewohnt endet auch dieses Aktionsabo nach Ablauf automatisch. Eine kleine Neuerung gegenüber bisherigen Kampagnen gibt es jedoch: Bereits bei der Bestellung können Sie angeben, dass Sie nach Ende des Aktionsabonnements zum regulären Preis weiterlesen möchten. Aber dazu müssen Sie selber tätig werden.
Behalten Sie es nicht für sich! Wenn Sie jemanden kennen, der die junge Welt schätzt und noch nicht abonniert hat, erzählen Sie ihm von der Aktion. Auch all jenen, die lautstark über die Aussagen des Kanzlers und die seines Wahlvereins schimpfen – und das tun derzeit viele –, sei die junge Welt empfohlen. Denn auch auf den Arbeitswahn der Union antwortet unser Slogan hervorragend.
Um die Zusammenhänge von NATO-Kriegstreiberei und den Angriffen auf Arbeiterrechte und Sozialstaat besser zu verstehen, sind zehn Wochen junge Welt genau das Richtige.
