Spenden für die Solikonferenz für Kuba
Gegründet 1947 Sa. / So., 11. / 12. April 2026, Nr. 84
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
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jW stärken!

  • Kontra unerwünscht? Dann erst recht!

    Warum unabhängiger Journalismus wichtiger denn je ist – und wie Sie die junge Welt unterstützen können
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft junge Welt
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    Das Verwaltungsgericht (r.) entschied 2024 vorerst gegen die freie Presse (l.)

    Kriege werden lange vorbereitet: Material muss beschafft, das Volk eingeschworen werden. Gegen den Feind im Ausland werden Hass und Verachtung geschürt, während das eigene Land als Paradies der Freiheit und anderer höchster Werte auf Erden gepriesen wird. In Deutschland wird die Wehrpflicht reaktiviert, wenn auch (noch!) ohne Zwang, was einige journalistische Kolleginnen und Kollegen begrüßen. In der Bevölkerung und besonders in der betroffenen Jugend regt sich Protest, und er findet seine eigenen Ausdrucksformen. Dazu sagt Ronen Steinke, Jurist und Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, im Interview mit der Gießener Allgemeinen (10.4.2026): »Genau dafür ist das Grundrecht auf Meinungsfreiheit geschaffen worden. Nicht dafür, dass man der Regierung Lob aussprechen darf, sondern dafür, dass man ihr Kontra gibt. Auch zugespitzt.«

    Doch was passiert, wenn ein Journalist der Regierung Kontra gibt? Beispielsweise Hüseyin Doğru? Er wird von der EU sanktioniert und hat hart damit zu kämpfen, die Existenz für sich und seine Familie zu sichern. Sogar das Konto seiner Frau wurde gesperrt. Die so hochgeschätzte Presse- und Meinungsfreiheit gilt dann wohl nicht für diejenigen mit der vermeintlich falschen Meinung.

    Auch die junge Welt hat Probleme mit dem Garanten der Pressefreiheit – ja, sogar mit der Behörde, die dieses in der Verfassung festgelegte Recht schützen soll: dem sogenannten Verfassungsschutz. Er diffamiert die junge Welt seit Jahren in seinen Berichten und versucht so, unsere Arbeit zu sabotieren. Potentielle Geschäftspartner lehnen eine Zusammenarbeit aus diesen Gründen ab.

    Einen Einfluss auf unsere Blattlinie hat das nicht. Wir bestimmen weiterhin, welche Berichte und welche Wortwahl wir aus journalistischer Sicht für richtig halten. Der Marxismus bietet uns dabei Orientierung. Das Resultat ist ein Produkt, das seit nunmehr 30 Jahren im Verlag 8. Mai erscheint und dessen Nachfrage sich trotz der vielen Steine, die uns in den Weg gelegt werden, steigern konnte.

    Das hat seinen Grund zum einen in der Qualität unserer Berichterstattung und unserer Analysen. Doch das ist nicht alles: Es ist ebenso unsere Leserschaft, die sich seit Jahrzehnten engagiert, die junge Welt weiterempfiehlt und unseren knapp budgetierten Werbekampagnen zum Erfolg verhilft.

    An dieser Stelle möchten wir Sie noch einmal bitten, unsere aktuelle Probeabokampagne zu unterstützen. Sie ist eine der wichtigsten Aktionen, die wir im Laufe des Jahres durchführen. Mit dem zweiwöchigen kostenlosen Probeabonnement der gedruckten Tageszeitung können sich Interessierte mit dem Produkt vertraut machen, den Blattaufbau schätzen und die wiederkehrenden Formate lieben lernen.

    Empfehlen Sie die junge Welt also bitte weiter, machen Sie auf das zweiwöchige kostenlose Probeabonnement aufmerksam, und vergessen Sie dabei nicht zu erwähnen, dass das Probeabo automatisch endet und nicht abbestellt werden muss.

    Ein Argument, das immer schwerer wiegt und Interessierte überzeugen wird, ist, dass die junge Welt – nachdem sich inzwischen nicht nur die Taz, sondern auch das ND (ehemals Neues Deutschland) aus dem Printgeschäft zurückgezogen hat – weiterhin an sechs Tagen in der Woche gedruckt erscheint und damit die einzige verbliebene gedruckte linke Tageszeitung der BRD ist.

    Erinnert sei an dieser Stelle noch einmal an die Probeaboliste, die der Ausgabe vom 14. März beilag. Überlegen Sie zunächst, wen Sie konkret ansprechen können. Wer diese Liste mit mindestens einem angeworbenen Probeabonnenten an uns zurückschickt, nimmt an der Verlosung eines mit Grafiken von Lea Grundig bebilderten und vom Verlag 8. Mai herausgegebenen »Kommunistischen Manifests« teil. Wer die Liste vollständig ausgefüllt mit drei Probanden einsendet, erhält als Dankeschön ein Lea-Grundig-Postkartenset. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2026.

  • Vorwärts und nicht vergessen

    Die internationale Solidarität als Kernelement der jungen Welt
    Aktion und Kommunikation
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    Durfte sonst in Berlin nicht berichten: UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese in der Maigalerie der Tageszeitung junge Welt

    Worin die Stärke der Werktätigen besteht, schrieb schon Bertolt Brecht und sang Ernst Busch 1929: in der Solidarität. Diesem Grundsatz ist die junge Welt verpflichtet. Doch während viele deutsche Linke groß darin sind, es bei Worten zu belassen, lässt das kubanische Volk diese praktisch werden.

    Auch um diesen historischen Taten den nötigen Respekt zu erweisen, haben die Tageszeitung junge Welt und die Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus sich in diesem Jahr dafür entschieden, den Rosa-Luxemburg-Preis 2026 an die kubanische Ärztin und Internationalistin Aleida Guevara zu verleihen. Stellvertretend für das widerständige kubanische Volk nimmt sie den Preis am Sonnabend, dem 11. April, entgegen. Die Verleihung schließt an eine Kuba-Solidaritätskonferenz an, die unter anderem das Ziel verfolgt, die Öffentlichkeit auf die verheerenden Folgen der US-Blockade gegen Kuba aufmerksam zu machen. In einer Situation größter Bedrängnis durch eine brutale Blockade bildet das sozialistische Land medizinisches Personal aus, damit dieses in den vielen Ländern helfen kann, und es gibt Impfstoffe kostenlos ab. Im Gegensatz zu den USA, dem blockierenden Land, das so viel hätte, weil es so viel geraubt hat.

    Internationale Solidarität ist nicht auf eine einzelne Veranstaltung beschränkt. Als auf dem Höhepunkt des israelischen Genozids in Palästina die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese in Deutschland auftreten sollte und ihr kurzerhand sämtliche Räume entzogen wurden, sprang die junge Welt ein und ermöglichte trotz Belagerung durch die Polizei einen sicheren Ablauf ohne Einschränkung der Meinungsfreiheit. Denn der Angriff galt nicht allein ihrer Person, sondern vor allem der Position, dass sich Israel des Völkermordes und die BRD der Komplizenschaft schuldig mache. Diese Position sollte im Diskurs unterbunden werden.

    Das Prinzip der internationalen Solidarität ist also eines, das tätiger, praktischer Anwendung bedarf. Der Anspruch der jW ist, dass sie sich in jeder Tagesausgabe finden muss. Neben Arbeitskämpfen in Deutschland und der ganzen Welt finden Sie hier auch Berichte über die Auswirkungen, die das Handeln der imperialistischen Metropolen auf die Völker der ganzen Welt hat. Während ein überwältigender Teil der Medienlandschaft sich in sämtlichen Positionen ähnelt und den westlichen Imperialismus als positiv, »alternativlos« oder als Gipfel der Demokratie darstellt, hält die junge Welt dagegen. In diesem Sinne: Hoch die internationale Solidarität!

  • Heraus zum 1. Mai!

    Jetzt kostenlose junge Welt bestellen
    Aktionsbüro
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    Ob beim Kampf gegen Wehrpflicht oder für Arbeiterrechte am 1. Mai: junge Welt darf auf keiner Demo fehlen

    Nach dem Ostermarsch ist vor dem 1. Mai! Der Kampftag der Arbeiterklasse steht vor der Tür, und gute Gründe, an diesem Tag auf die Straße zu gehen und präsent zu sein, häufen sich. Bestellen Sie bis zum 20. April kostenlose Tagesausgaben der jungen Welt zum Zeitungskiosk Ihres Vertrauens oder zu sich selbst nach Hause und verteilen Sie diese auf der örtlichen Demonstration oder beim Maifest. Fragen und Bestellungen werden von der junge Welt-Kommunikationsabteilung gerne angenommen unter aktionsbuero@jungewelt.de oder 030/53 63 55-10.

  • ¡Cuba presente!

    Solidaritätskonferenz in Berlin als Auftakt für Veranstaltungen in anderen Städten
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    Ein Zeichen für die Versorgungskrise: Wasserlieferung per Fahrrad

    Am 11. April 2026 verleihen die Tageszeitung junge Welt und das Kulturmagazin Melodie & Rhythmus zum zweiten Mal den Rosa-Luxemburg-Preis. Die Verleihung findet im Rahmen einer Solidaritätskonferenz zur Lage in Kuba statt – im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Preisträgerin ist die kubanische Ärztin und Internationalistin Aleida Guevara. Ein berühmter Nachname: Sie ist Kinderärztin, Kommunistin und Tochter des argentinischen Arztes Ernesto »Che« Guevara, der für seinen Beitrag zur kubanischen Revolution bekannt ist. Seit Jahrzehnten engagiert sie sich international für medizinische Hilfe und Gesundheitsprojekte, insbesondere in Ländern des globalen Südens, und steht damit exemplarisch für die solidarische Praxis der kubanischen Revolution. Kostenlose Bildung, ein herausragendes Gesundheitssystem und praktizierte internationale Solidarität zeichnen das sozialistische Land aus; gerade Staaten des Trikont profitieren von der Ausbildung ihrer Mediziner auf der Insel.

    Guevara erhält den Rosa-Luxemburg-Preis für ihr praktisches Wirken. Sie nimmt den Preis zugleich stellvertretend für das kubanische Volk entgegen, das seit sechs Jahrzehnten der US-Blockade widersteht, und zeigt, dass Sozialismus, allen Angriffen zum Trotz, Realität sein kann.
    Die aktuelle Lage Kubas ist dramatisch. Nach dem staatsterroristischen Angriff auf Venezuela, dem auch kubanische Genossen zum Opfer fielen, und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores scheint Kuba das nächste Ziel in der Region für den US-Imperialismus zu sein. Die völkerrechtswidrige Blockade der Insel ist Ursache einer humanitären Krise. Kuba braucht jetzt internationale Solidarität, unsere Solidarität.

    Mit dem Rosa-Luxemburg-Preis sollen Künstler, Wissenschaftler, Aktivisten und Politiker für ihr internationalistisches, klassenkämpferisches, antimilitaristisches Engagement ausgezeichnet werden. Erster Preisträger war im vergangenen Jahr der Schauspieler, Gewerkschafter und Kommunist Rolf Becker. Der Hamburger Schauspieler erhielt die Auszeichnung im April 2025 für sein jahrzehntelanges Engagement gegen Faschismus und Antisemitismus, für Frieden und internationale Solidarität. In den Jahrzehnten vor seinem Tod im Dezember 2026 hatte Becker an der Seite der Antifaschistin Esther Bejarano gewirkt, den in den USA inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal in der Todeszelle besucht und 1999 während des NATO-Angriffs mit einer Gewerkschaftsinitiative das bombardierte Jugoslawien bereist. Für Kuba hatte sich Becker stets engagiert – er trat auf Solidaritätsveranstaltungen auf und unterstützte die Forderung nach einem Ende der US-Blockade.

    Der Preisverleihung geht eine Solidaritätskonferenz mit Kuba und den Völkern Lateinamerikas voraus. Es sprechen Liz Oliva Fernández vom kubanisch-US-amerikanischen Medienkollektiv Belly of the Beast (Kuba) sowie die Journalistin Julieta Daza aus Venezuela und der spanische Journalist Ignacio Ramonet. jW-Chefredakteur Nick Brauns moderiert das Podiumsgespräch, dessen Motto Verpflichtung ist: »Verteidigen wir das Selbstbestimmungsrecht gerade jener Völker, die eine gerechte Welt und Sozialismus wollen!« Ein weiterer Teilnehmer ist der kubanische Journalist, Philosoph und Essayist Enrique Ubieta. Er gehört zu den bedeutenden Intellektuellen der Insel, war unter anderem Direktor des Zentrums für Martí-Studien sowie der Cinemateca de Cuba und leitete verschiedene kulturpolitische Zeitschriften.

    Die Veranstaltung ist nur ein Auftakt für weitere Termine im Rahmen der Solidaritätskampagne »Unblock Cuba«. Bereits am Sonntag, 12. April, um 17 Uhr spricht Ubieta in der Karl-Liebknecht-Schule (Am Stadtpark 68) in Leverkusen. Ergänzt wird Ubietas Vortrag zur aktuellen Situation auf Kuba um Grußworte von Mónica Rodríguez Sánchez von der Außenstelle der Botschaft der Republik Kuba in Bonn und Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP.

    Im Frankfurter (Main) DGB-Haus (Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77) findet am Dienstag, 14. April 2026, um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion statt. Guevara und Ubieta sprechen zu Perspektiven des antiimperialistischen Kampfes. Organisiert wird die Veranstaltung von der Freundschaftsgesellschaft BRD–Kuba.

    Das Netzwerk Cuba e. V. und der Verdi-Arbeitskreis Frieden laden am gleichen Tag zu einem Gespräch mit Liz Oliva Fernández um 18 Uhr im Klub des Gewerkschaftshauses (Besenbinderstraße 62) nach Hamburg. Fernández spricht über die Folgen der Blockade – Thema auch ihrer preisgekrönten Dokumentarfilme.

    Der Abschluss der Veranstaltungsreihe ist eine Solidaritätskonferenz in Bern am Freitag, 17. April 2026, um 18.30 Uhr im Stellwerk (Parkterrasse 16) mit u. a. Guevara und Ubieta.

    Es reicht! Unblock Cuba!

  • 1. Mai: jW verteilen!

    Die junge Welt beim Kampftag der Arbeiterklasse
    Aktionsbüro
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    Verteilaktion der jungen Welt bei der Gewerkschaftsdemonstration in Berlin am 1. Mai 2024

    Die heutige Ausgabe steht ganz im Zeichen des Friedens, des artikulierten Widerstandes gegen die von der Politik ausgerufene »Kriegstüchtigkeit«. In Dutzenden Städten bundesweit ist die junge Welt auf den Ostermärschen präsent: als Verteilexemplar, an Ständen oder mit Aktionsmaterial.

    In knapp vier Wochen steht der nächste wichtige Termin an. Der 1. Mai wird weltweit als Kampftag der Arbeiterklasse begangen. In Zeiten des Klassenkampfes von oben, explodierender Lebenshaltungskosten und der rassistischen Vereinzelung bedeutet das, sich den regierungshörigen Mainstreammedien mit einer oppositionellen Stimme entgegenzustellen. Die Tageszeitung junge Welt muss daher auch auf den Veranstaltungen zum 1. Mai vertreten sein. Auch dafür sind bereits Bestellungen aus Dutzenden Orten bundesweit eingegangen.

  • Systemwechsel (zu) leicht gemacht

    Wie hältst du es mit dem Druck? Tageszeitung junge Welt zwei Wochen auf Papier testen
    Aktion und Kommunikation
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    Wir machen weiter Druck: Frisch hergestellte Exemplare der jungen Welt in der Union-Druckerei Berlin

    Es war kein Aprilscherz: Das ND (ehemals Neues Deutschland) erscheint seit Anfang des Monats nur noch einmal in der Woche gedruckt. Der Rest spielt sich in der App und im Web ab. Ein Schritt, wie ihn die Taz bereits im Oktober 2025 gegangen ist, nach Eigenangaben erfolgreich. Beide Medien haben eine Genossenschaft im Hintergrund, wie die junge Welt auch, worin sich die Gemeinsamkeiten dann aber schon fast erschöpfen.

    Denn wir halten an dem wichtigen Kulturgut der gedruckten Tageszeitung fest. Mit dem Verschwinden von gedruckten Tageszeitungen sinkt auch ihre Wahrnehmung nach außen und damit ihre Relevanz. Auf der anderen Seite wird die Aufmerksamkeit für die junge Welt gesteigert. Wenn es im Pressehandel eben nur noch eine linke überregionale Tageszeitung gibt, dann wird im Zweifel eben zu dieser gegriffen. An Print festzuhalten, heißt nicht, das Digitale zu vernachlässigen. Gerade arbeiten die Kollegen der Onlineabteilung an einem Relaunch der Internetseite.

    Wir können dem ND zu dem von ihm so bezeichneten »Systemwechsel« nur viel Erfolg wünschen, allein deswegen, damit gesellschaftskritische Medien nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Digitale Inhalte können aktueller sein. Ja, aber: Könnten systemkritische Medien jemals so aktuell und umfassend berichten, wie es die bürgerlichen mit sehr viel größeren Ressourcen tun? Auf dem Feld können wir uns nur in die Defensive begeben und drohen zu verlieren. Längere, weil analytische Texte lesen sich gedruckt besser. Sie lassen sich außerdem an Fremde leichter weitergeben, bei Demonstrationen beispielsweise.

    Wie sich eine linke Zeitung täglich auf Papier liest, können Sie also jetzt nur noch bei der jW nachvollziehen. Mit dem kostenlosen zweiwöchigen Probeabo können Sie das unverbindlich testen. Nach der Zeit endet die Belieferung garantiert automatisch, und Sie müssen die Zeitung nicht aktiv abbestellen. Überzeugen Sie sich selbst von aufklärerischen Nachrichten auf Papier.

  • Gemeinsam für den Frieden

    jW zum Ostermarsch verteilen
    Aktion und Kommunikation

    Jetzt anpacken! Der Weg in Richtung Wehrpflicht für die Jugend ist geebnet, Kriegsgebiete weiten sich aus, und ganze Völker werden vom Zugang zu lebensnotwendigen Gütern abgeschottet. Regungen in der Medienlandschaft? Fehlanzeige. Vielmehr werden in sämtlichen Tageszeitungen Beiträge abgedruckt, die eher Pressemitteilungen der Bundesregierung nahekommen als einer unabhängigen Berichterstattung. Die Tageszeitung junge Welt hält dagegen. Wenn Schulleitungen in Leipzig Listen über politisch aktive Schüler führen oder Teilnehmer einer Demonstration wegen eines Pappschildes festgenommen werden, wenn 50.000 Schülerinnen und Schüler gegen Wehrpflicht demonstrieren: Die jW berichtet. Auch bei den Ostermärschen am kommenden Wochenende wird dies der Fall sein. Vor allem aber wird die junge Welt vor Ort sein, in Dutzenden Städten bundesweit. Und es können noch mehr werden: Bestellen Sie noch bis Montag Verteilexemplare der jungen Welt kostenlos für Ihren regionalen Ostermarsch am 4./6. April 2026.

  • Richtig reinhängen!

    Wie wir gemeinsam auf der Seite der kubanischen Menschen und ihrer Revolution kämpfen
    Dietmar Koschmieder
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    Kuba zum Thema machen: Kundgebung gegen die Blockade (21.3.2026, Berlin)

    Druck bewegt: Auf der Buchmesse in Leipzig in der vergangenen Woche erreichten wir mit unserer gedruckten Zeitung wieder viele, die die junge Welt noch aus früheren Zeiten kennen (»Was, die gibt’s noch?«). Aber mehr als sonst interessierten sich junge Menschen für diese Zeitung. Sie suchen Infos, Hintergründe und Einschätzungen zu den Kriegen im Sudan und Gaza, in der Ukraine, Iran, Venezuela und Kuba. Sie wollen mehr über Asow und Trump, aber auch über Castro und Maduro wissen. Sie greifen bündelweise unseren Aufkleber »Merz leck Eier«, aber auch die junge Welt selbst ist begehrt: Über 7.000 Exemplare gehen in den vier Tagen von Hand zu Hand. Einer der Höhepunkte unseres Auftritts auf der Messe ist auch in diesem Jahr der traditionelle Cuba-­Libre-Empfang. Über 100 Messebesucher interessierten sich für die aktuelle Lage in Kuba: Wie gehen die Menschen mit der brutalen Aggression um, mit der die US-Administration Gewalt über die Insel gewinnen will? Wir konnten die aktuelle deutsche Ausgabe der Granma International anbieten – und beschreiben, wie sie unter harten Bedingungen entstanden ist. Dazu haben wir eine Mail der Granma-Kollegin Renate Fausten aus Havanna verlesen, die wir auch hier wiedergeben wollen:

    »Dass euer Auswärtiges Amt vor Reisen nach Kuba warnt, habe ich auch mitbekommen. Aber am Samstag saß ich praktisch neben dem deutschen Botschafter im Nationaltheater, der die Kultur genossen hat. Die einzigen Autos auf dem Parkplatz waren die von der Botschaft. Die anderen mussten alle zu Fuß gehen. Alle Kulturveranstaltungen fangen um 17 Uhr an, damit die Leute im Hellen nach Hause kommen. Wir haben nur noch drei Arbeitstage für das Layout von 16 + 8 Seiten deutscher Granma. Von den drei Tagen war einer Blackout. Wie wir das trotzdem geschafft haben, weiß ich nicht. Ich war auf jeden Fall mit meinen Nerven am Ende, vor allem, weil sie dann auch noch unbedingt am Freitag die Solaranlagen synchronisieren mussten und deshalb der Strom wieder dauernd weggeschaltet wurde. Normalerweise machen wir die PDF montags oder dienstags, jetzt mussten sie alle freitags korrigiert und autorisiert werden. Ich hoffe, es waren nicht so viele Fehler drin. Montag hatten wir schon wieder einen Blackout und keiner weiß bis jetzt, warum. Gestern, nach 25 Stunden, kam der Strom wieder. Ich habe dann nachts alle Granma-Artikel übersetzt bis 2 Uhr morgens. Jetzt ist der Strom wieder weg. Das Problem ist: Unsere Wassertanks sind leer, und es kommt kein Wasser in die Zisterne. Glücklicherweise habe ich eine gute Bekannte in der Nähe, die ein Haus verwaltet, das theoretisch viele Zimmer an Touristen vermietet. Die Eigentümer sitzen in Spanien. Nun gibt es zwar keine Touristen, aber viel Wasser. Tony war so lieb, uns dabei zu helfen, ca. 50 Liter Wasser in unser Appartamento hochzuschleppen. Ich beklage mich nicht, ich schildere nur die Lage. Wir haben keine Vorräte mehr im Tiefkühlfach, weil wir vor zwei Wochen alles wegwerfen mussten. Meine russische Freundin und Lehrerin hat gestern den ganzen Tag Hähnchen und anderes gekocht, damit nicht alles verdirbt. Heute habe ich günstig Kartoffeln bekommen. Was die Stimmung angeht, so ist in dem Bezirk, in dem ich wohne, alles so, als ob nichts wäre. Alles singt und klingt wie immer, sobald Strom da ist. Manchmal komme ich mir ein bisschen so vor wie auf der Titanic. Silvio Rodríguez hat auch schon nachgefragt, wann sie ihm die AK 47 aushändigen (was inzwischen geschah, jW). Ich hoffe, ihr seid gut erholt und könnt euch richtig reinhängen. Es müssen viel mehr Leute mobilisiert werden. In Griechenland, das war wirklich beeindruckend. Eine internationale Brigade wie im Spanischen Bürgerkrieg, zunächst mal symbolisch.«

    Ja, wir werden uns richtig reinhängen! Und viele Menschen mobilisieren, junge wie alte! Solidarität mit Kuba, das heißt jetzt erst recht: Abonniert die Granma International, Deutsche Ausgabe (24 Euro für 12 Ausgaben, bestellbar unter jungewelt.de/granma)! Kommt zur Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an die Kinderärztin Aleida Guevara und das widerständige Volk von Kuba am 11. April nach Berlin! Organisieren wir uns in der Kuba-Solibewegung! Besorgt und verbreitet Informationen, die die Lage des kubanischen Volkes, die Ursachen der Probleme und den Widerstand gegen den US-amerikanischen Aggressor wahrheitsgetreu beschreiben! Nutzt dazu intensiv die Tageszeitung junge Welt in gedruckter und digitaler Form! Zudem ist jetzt jede materielle Hilfe notwendiger denn je. Dabei geht es nicht nur um Solidarität mit den kubanischen Menschen und ihrer Revolution: Wir müssen dem Imperialismus im Niedergang Grenzen aufzeigen! Sie wollen China zerschlagen, es soll ihnen aber nicht einmal mit Kuba gelingen! Der Kampf hat erst angefangen. Und wir brauchen jetzt wirklich jeden!

  • Prüf sie!

    Aktion und Kommunikation
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    In Zeiten des Krieges wird die Tageszeitung junge Welt immer unverzichtbarer. Wer sich gegen die Angriffe der Regierung auf seine Rechte als Arbeiter wehren möchte, gegen die in Aussicht gestellte Pflicht zum Wehrdienst oder gar den Einsatz an der Front, muss sich informieren. Es ist ratsam, täglich 20 bis 30 Minuten die junge Welt zu studieren, um einen Überblick über die vielen Dinge zu behalten, die derzeit weltweit in Bewegung sind: Krieg gegen Iran, drohende Aggression gegen Kuba, Ukraine-Krieg, Angriffe auf den Sozialstaat, Hochrüstung der Bundeswehr usw.

    Wer noch kein Abonnement hat, kann die jW zwei Wochen lang kostenlos testen – völlig unverbindlich. Unsere Probeabonnements enden automatisch und müssen nicht abbestellt werden. Es ist wichtig, die Testphase auch ausgiebig zu nutzen, Lesegewohnheiten zu entwickeln und die Zeitung kennenzulernen. Wann lese ich die junge Welt? Morgens in der U-Bahn oder abends nach dem Essen? Was lese ich zuerst – den Kommentar auf Seite drei oder die Schwerpunktseite? Routinen zu entwickeln ist hier ungemein wichtig.

    Als Abonnentin oder Abonnent nehmen wir auch Sie in die Pflicht, neue Leserinnen und Leser anzuwerben. Wir brauchen neue Abonnements, um die junge Welt weiterhin gedruckt zu Ihnen nach Hause und an den Kiosk zu liefern. Die Angriffe, denen wir bereits jetzt seitens des Staates und anderer Marktteilnehmer ausgesetzt sind, werden zunehmen. Vergessen Sie nicht die Aboliste, die wir Ihnen vor zwei Wochen beigelegt haben. Bitte ziehen Sie los und werben Sie neue Leserinnen und Leser an!

  • Einblicke in den Sozialismus

    Einladung zur Kuba-Solidaritätskonferenz und Verleihung des 2. Rosa-Luxemburg-Preises
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    Baut selbst mit am Sozialismus auf Kuba: Preisträgerin Aleida Guevara

    Verpassen Sie nicht diese Chance: Wenn im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz der Rosa-Luxemburg-Preis an die Kubanerin Aleida Guevara verliehen wird, ist es eine einmalige Gelegenheit, die Ärztin und Internationalistin live zu sehen. Liebe Leserinnen und Leser, wir möchten Sie herzlich für den 11. April zur Preisverleihung einladen. Guevara wird von der Tageszeitung junge Welt und von Melodie & Rhythmus für ihr praktisches Wirken zur Verteidigung der Werte der kubanischen Revolution und stellvertretend für das widerständige kubanische Volk ausgezeichnet.

    Angesichts der dramatischen Lage auf Kuba infolge der Blockade und der verbrecherischen US-Politik veranstalten wir vor der Preisverleihung eine Solidaritätskonferenz. Neben Aleida Guevara erwarten wir aus Kuba die Journalisten Liz Oliva Fernández (Belly of the Beast) und Enrique Ubieta (Direktor der Zeitschrift Revolución y Cultura). Wenn Sie also Vertreter des Sozialismus hören und sehen wollen, ist dies ein weiterer Grund für Ihre Teilnahme. Mit Journalist Ignacio Ramonet aus Spanien, Fanny Michaela Reisin (Initiatorin und Mitgründerin des Vereins »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost«), Franco Cavalli (Vizevorsitzender der Solidaritätsorganisation Medicuba, Schweiz) und dem chilenischen Sänger und Künstler Nicolas Miquea erwarten Sie weitere spannende Gäste. Aus Venezuela meldet sich die Journalistin Julieta Daza mit einem Beitrag zu Wort.

    Mit der Veranstaltung wollen wir außerdem ein starkes und kraftvolles Signal der Solidarität aussenden. Weitere Informationen zum Preis und zur Veranstaltung finden Sie im beiliegenden Flyer oder unter jungewelt.de/rosa-luxemburg-preis. Die Möglichkeiten, wie Sie an Ihr Ticket kommen, finden Sie dort ebenfalls.

  • Einladung zum Kennenlernen

    Kostenloses Probeabo der jungen Welt – unverbindlich und ohne Abofalle
    Verlag, Redaktion und Genossenschaft junge Welt
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    Wenn gegen Krieg demonstriert wird, ist auch die junge Welt dabei (Berlin-Wedding, 30.4.2025)

    Beginnen wir mit einem Auftrag: Prüfen Sie die folgende Eigendarstellung der Zeitung junge Welt und vergleichen Sie sie mit dem, was Sie tatsächlich vor sich haben. Achten Sie dabei besonders auf unser aktuelles Versprechen: Wir drucken, wie sie lügen. Zuvor sollten wir allerdings auch den ersten Punkt einbeziehen: dass ebenso gelogen wird wie gedruckt.

    Doch beginnen wir bei dem Materiellen. Die junge Welt ist eine Tageszeitung und erscheint sechsmal in der Woche von montags bis sonnabends. Damit ist sie ab April die letzte verbliebene gedruckte linke Tageszeitung in diesem Land. Die Taz und das ND (ehemals Neues Deutschland) wird es dann nur noch digital oder einmal in der Woche gedruckt geben. Gegründet wurde die jW 1947 in der Sowjetischen Besatzungszone, und sie war später das Zentralorgan der Freien Deutschen Jugend (FDJ). Trotz einiger Brüche nach 1990 bleibt die inhaltliche Linie der Tradition verpflichtet und bewertet den Aufbau des Sozialismus in einem Teil Deutschlands nach eigenen Maßstäben und nicht aus Sicht der Sieger. Weitere Länder und Organisationen, die den sozialistischen Weg eingeschlagen haben, finden ebenfalls einen gebührenden Platz in der Berichterstattung.

    Ein weiteres Erbe ist die parteiliche Position auf seiten der Lohnabhängigen und der Jugend, um deren Probleme zu beleuchten und über deren Kämpfe zu berichten. Die Position ist eindeutig: für internationale Solidarität und sozialen Fortschritt sowie gegen Militarismus und imperialistische Kriege. Die junge Welt berichtet aus Gegenden, die auf der Landkarte der bürgerlichen Presse selten auftauchen. Sie analysiert Zusammenhänge, die andere lieber verschweigen. Sie gibt denen eine Stimme, die sonst kaum gehört werden. Das ist politischer Journalismus, der seine Haltung nicht versteckt.

    Unabhängig finanziert

    Diese Unabhängigkeit kommt nicht von ungefähr: Die junge Welt gehört nicht einem Konzern oder gar einer Partei. Statt dessen gehört sie ihren Leserinnen und Lesern. Konkret: Über 3.000 Menschen sind Mitglieder der Linken Presse Verlags-, Förderungs- und Beteiligungsgenossenschaft (LPG junge Welt eG), die den Verlag 8. Mai besitzt, in dem die Zeitung erscheint. Die Eigentümerinnen und Eigentümer erwarten keine Gewinnausschüttung. Ihre Rendite ist ein aufklärerisches Medium. Investitionen übernimmt die Genossenschaft, das Tagesgeschäft jedoch finanziert sich fast ausschließlich über Abonnements.

    Auf diesem Weg bleibt die Finanzierung stabil. Das ist auch bitter nötig, denn die Bedingungen sind härter geworden. Papier, Druck, Versand, Energie – alles wird teurer. Dazu kommt ein Akteur, der sich zum Ziel gesetzt hat, der Publikation »den Nährboden zu entziehen«. Der Verfassungsschutz beobachtet die Zeitung und erschwert damit Kooperationen und Werbegeschäfte. Trotzdem erscheint die jW täglich. Weil ihre Leserinnen und Leser, weil Unterstützerinnen und Unterstützer sie bewerben, weil Genossinnen und Genossen ihr den Rücken freihalten.

    Um mehr Menschen Abonnements zu ermöglichen, arbeitet die junge Welt mit einem dreistufigen Preismodell: Niemand soll ausgeschlossen werden, weil das Budget knapp ist. Das Sozialabo ist knapp kostendeckend kalkuliert und ermöglicht Menschen mit weniger Geld die Lektüre der letzten linken Tageszeitung. Aufgefangen wird das günstige Angebot durch das Soliabo. In der Mitte steht der Normalpreis zur Auswahl. Das Modell funktioniert ohne Nachweise und ohne Kontrolle. Jede und jeder entscheidet selbst, was leistbar ist. Die mit höherem Einkommen helfen denen mit geringerem – gelebte Solidarität.

    Bleibt die Frage nach Print oder online. Die gedruckte Zeitung soll noch lange erhältlich sein. Täglich oder nur am Wochenende? Die junge Welt lässt sich auf verschiedenen Wegen lesen. Unterschiedliche Lebenssituationen bedingen unterschiedliche Lesegewohnheiten. Die jW wird dem gerecht. Der kostenlose Newsletter »links & bündig« ermöglicht einen einfachen Einstieg in die Lektüre. Jeden Abend versendet die Redaktion eine kuratierte Auswahl der wichtigsten Artikel des nächsten Tages direkt ins E-Mail-Postfach. Er bietet Überblick und Orientierung über die Themen der Ausgabe und die Perspektive der jW.

    Überzeugen Sie sich

    Doch wie sollen Sie das nun überprüfen? Die junge Welt können Sie zwei Wochen kostenlos testen. Nach zwölf Ausgaben haben Sie einen guten ersten Einblick. Sie laufen nicht in eine Abofalle, denn es gibt garantiert keine automatische Verlängerung. Das Probeabo ist ideal, um die Zeitung kennenzulernen oder um sie anderen näherzubringen.

    Mit dem Umstand, dass Leserinnen und Leser anderen ihre Zeitung weiterempfehlen, ist eine weitere Besonderheit angesprochen. Durch die Unterstützung durch eine loyale Leserschaft konnte sich die Zeitung durch eine schwierige Anfangsphase Ende der 1990er retten, und auch heute sind die Unterstützerinnen und Unterstützer unersetzlich. Die junge Welt ist eine Zeitung in Aktion. Viele haben ihr erstes Exemplar auf einer Messe, Demonstration oder Kundgebung erhalten. Damit das so bleiben kann, benötigen wir zahlende Abonnentinnen und Abonnenten.

    Testen Sie nun auf den vorangehenden Seiten unseren Anspruch, ihre Lügen zu drucken. Die Täuschung derjenigen, die weltweit die Interessen der Arbeitenden, der Jugend und der Rentnerinnen und Rentner hintergehen. Derjenigen, die Begründungen für Kriege und andere Verbrechen auf Lügengebäude bauen. Wir wünschen eine erkenntnisreiche Lektüre.

  • Probieren kostet nichts

    Aber es bringt etwas: Probeabos einwerben und Lea-Grundig-Postkartenset gewinnen
    Aktion und Kommunikation
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    An diesem Sonnabend startet unsere Probeabokampagne

    Jahr für Jahr ist sie ein Erfolg: unsere Probeaboaktion. Hunderte, manchmal sogar Tausende – Junge wie Alte, Ost- wie Westdeutsche, Männer wie Frauen – lernen die Tageszeitung junge Welt auf diesem Weg kennen, indem sie ein kostenloses zweiwöchiges Probeabonnement bestellen. Man mag es manchmal gar nicht glauben, wer sich alles für die junge Welt interessiert: selbst konservative Anwälte oder bayerische Polizeibeamte sprechen ihr einen Nutzwert zu, da man hier Sachen erfährt, die andere systematisch auslassen.

    Selbstverständlich ist es nicht, dass jedes Jahr so viele unsere Zeitung ausprobieren. Das Misstrauen gegenüber Medien ist groß – berichten doch die meisten ohnehin alle gleich (schlecht). Ebenso schrecken viele zurück, wenn ihnen der Begriff »Abo« begegnet: Die Abofalle wird einem an allen Ecken und Enden gestellt, viele sind schon einmal hineingetappt. Unser Probeabo endet automatisch und wandelt sich nicht unerwartet in ein kostenpflichtiges um. Ehrenwort!

    Dass unsere Aktionen schon oft erfolgreich waren, hat einen Grund: Jedes Jahr unterstützen uns unsere Leserinnen und Leser dabei, die junge Welt bekannt zu machen und Probeabonnements einzuwerben. Die persönliche Empfehlung stiftet Vertrauen, das durch andere Akteure auf dem Pressemarkt zerstört wurde.

    Bei denjenigen Leserinnen und Lesern, die drei (oder gerne auch mehr) Probeabonnentinnen und -abonnenten anwerben, möchten wir uns in diesem Jahr mit einem Postkartenset mit Bildern von Lea Grundig bedanken. Daher haben wir dieser Ausgabe der jW eine Probeaboliste beigelegt, in die sich drei Ihrer Bekannten, Freunde oder Kollegen eintragen können. Schicken Sie die Liste an uns zurück, und wir schicken Ihnen das Postkartenset sowie den drei Probelesern die Zeitung.

    Sollten Sie die Liste nicht vollständig ausfüllen können und nur einen oder zwei Probeleser gewinnen, ist das ebenso großartig. Schicken Sie uns die Liste unbedingt auch dann zurück.
    Unter allen, die eine Liste mit mindestens einem Probeleser einsenden, verlosen wir dreimal das »Kommunistische Manifest«, herausgegeben vom Verlag 8. Mai, ebenfalls bebildert mit Grafiken von Lea Grundig.

    Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen und/oder ein Postkartenset bekommen möchten, vergessen Sie nicht, Ihren Namen auf der anderen Seite anzugeben, und senden Sie uns den Beileger bis spätestens 15. Mai 2026 zurück. Bitte tragen Sie nur Namen von Personen in die Liste ein, die Ihnen ihr Einverständnis gegeben haben!

    Wir werden uns währenddessen natürlich nicht auf die faule Haut legen. Vom 19. bis zum 22. März sind wir auf der Buchmesse in Leipzig präsent. Dort stellen wir die Neuerscheinungen unseres Verlages vor, machen auf die dramatische Lage Kubas aufmerksam und werben natürlich auch selbst um Probeabonnements.

    Außerdem werden wir uns in Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig und Köln im Stadtbild sowie in diversen Stadtmagazinen und im Internet mit Anzeigen präsentieren. In Berlin planen wir Straßenverteilaktionen, insbesondere zum Ostermarsch, in zahlreichen Städten unterstützen uns Leserinnen und Leser dabei.

  • Nieder mit der imperialistischen Aggression!

    Märzausgabe der Granma Internacional ist ab dem 19. März erhältlich
    Verlag 8. Mai
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    Direkt aus Havanna: Granma Internacional

    Am 3. Januar, dem Tag der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores, sandte Kuba ein Signal. »Nieder mit dem Imperialismus!« ließ es Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel dreimal über den Malecón, die Uferpromenade in Havanna, schallen. Die etwa 500.000 anwesenden Kubaner reagierten mit »Ich bin Fidel!«-Rufen. Ein Bekenntnis zur Verteidigung und Kontinuität der Kubanischen Revolution im 100. Jahr des Comandante en Jefe.

    Kuba, ein Land, das sich trotz aller Erdrosselungsversuche seitens der USA wacker gegen den Imperialismus stemmt, bleibt auch in schwierigsten Umständen der internationalen Solidarität verpflichtet: Venezuela, Palästina und medizinische Missionen auf der ganzen Welt sind nur einige Beispiele.

    Gegenwärtig benötigt die sozialistische Karibikinsel Solidarität aus dem Ausland. Über die aktuelle Situation vor Ort kann man sich dabei am besten in der neuesten Ausgabe der monatlich erscheinenden Granma Internacional mit Beiträgen direkt aus der Feder kubanischer Journalisten informieren. Erhältlich ist diese im Jahresabo ab 24 Euro über jungewelt.de/granma oder telefonisch unter 030/53 63 55-82. Die Aggression durch die Blockade und durch einen gescheiterten Versuch mit einem bewaffneten Schnellboot aus den USA sind Themen in der März­ausgabe. Den Schwerpunkt bilden dabei jedoch Berichte über die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Doch auch die Gegenwehr sowie die Solidarität anderer Völker, besonders aus Asien, Afrika und Lateinamerika, spielen eine Rolle. Wie gewohnt wird mit einem kubanischen Blick über die aktuelle Weltlage und die Karibik berichtet.

    Neben den Informationen in der Granma bietet der Verlag 8. Mai in Kooperation mit vielen weiteren Organisationen auch ganz praktische Möglichkeiten der Solidarität. Sie sollen in einer Kuba-Konferenz im Kino Babylon in Berlin ausgelotet werden. Am 11. April wird sie unter dem Motto »Es reicht! Unblock Cuba!« stattfinden. Drei Vorträge aus Kuba, Venezuela und Spanien zu Beginn schaffen die Grundlage für die anschließende Diskussion. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker, insbesondere Kubas, jedoch auch Venezuelas und Palästinas, wird Gegenstand sein. Dem Sozialismus als Ziel, wie er in Kuba aufgebaut wird, kommt dabei eine besondere Rolle zu, die im Gespräch gewürdigt werden soll. Vor Ort sein wird außerdem Aleida Guevara, Ärztin, Internationalistin und Tochter von Che Guevara, die im Anschluss stellvertretend für das widerständige kubanische Volk den Rosa-Luxemburg-Preis 2026 entgegennehmen wird. Wir sind uns sicher, dass von dieser Veranstaltung ein starkes Signal der Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik ausgehen wird – selbstverständlich auch in Anwesenheit der Granma Internacional. Und gemeinsam wird auch dort, mit dem kubanischen Volk als Vorbild, gerufen werden: »Nieder mit dem Imperialismus!«

  • Selbst ein Ei gelegt

    Wie wir das Reiten der Eierwelle lernen mussten
    Aktionsbüro
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    Memetische Verarbeitung einer polizeilichen Maßnahme

    Am Anfang war’s keine große Sache: Bereits zum zweiten Mal gingen Schülerinnen und Schüler am 5. März auf die Straße, um gegen das Wehrdienstgesetz und die zu erwartende Wehrpflicht zu demonstrieren. Am Rande zeigte die Polizei einen Protestierenden an und nahm ihn kurzzeitig in Gewahrsam (wie es im Amtsdeutsch so schön heißt), weil sie eine Beleidigung ausgemacht hatte. Die Tageszeitung junge Welt war vor Ort und machte den skurrilen Fall öffentlich. Weitere Medien berichteten und zeigten im Tenor wenig Verständnis für das Einschreiten der Polizei. Aber auch EU-Parlamentarier Martin Sonneborn (Die PARTEI) griff den Vorfall auf seine ganz eigene Weise auf.

    Am Wochenende darauf reagierten einige Jugendverbände, um die Folgen der Repression einzuschränken. Der Fall wurde von der Onlineabteilung der jW künstlerisch-humoristisch eingeordnet. Ein »Meme« entstand, wie man heutzutage sagt. Hier jedoch geht der Eierlauf erst los: Der Post ging viral, fand also massenhafte Verbreitung. Dem Wunsch, einen Aufkleber daraus zu machen, kamen wir nach und ließen eine übliche Menge produzieren. In weniger als zwölf Stunden verzeichneten wir über hundert Nachfragen: ausverkauft! Eine zweite und dritte Auflage mussten wir ordern, wir hatten bereits mehrere tausend bestellte Sticker registriert. Eine ungeplante und außergewöhnliche Situation, die die Kolleginnen und Kollegen im Verlag bewältigen müssen. Nach dem ersten Schreck geht nun alles seinen Gang, Lieferungen könnten allerdings etwas länger dauern.

    So schön die Aufmerksamkeit für die Sticker und die Solidarität gegen Repression ist, eine Sache droht in den Hintergrund zu rücken. Die Eierfrage steht im Raum: Was war zuerst da? Das Protestschild oder das mediale Interesse am Schulstreik? Die Wut auf den baldigen Zwangsdienst (samt berüchtigtem »Hodengriff« bei der Musterung) in der imperialistischen Armee war es ohne Frage. Der Widerstand gegen die Militarisierung der Gesellschaft und die Verweigerung des Einsatzes in kommenden Kriegen sollen Aufwind bekommen. Wenn die Aufmerksamkeit für einen Spruch und das Interesse, die Wehrpflicht zu verhindern, eine Einheit bilden, ist das für alle Beteiligten ein Gewinn. Hoffen wir also für diese, dass es sich nicht um eine Eintagsfliege handelt.

  • Dem Frieden eine Zeitung

    Die junge Welt ruft zu Verteilaktionen auf
    Aktion und Kommunikation
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    Verteilaktion bei Mietendemo in Berlin (1.6.2024)

    In einem Wald profitorientierter Eigentümer, wo ein Blatt dem anderen gleicht, sticht die junge Welt heraus. Sie ist eine Zeitung, wie es sie nur einmal in der bundesrepublikanischen Presselandschaft gibt. Seit 1947 mit klarem Klassenstandpunkt und antimilitaristischer Haltung, wird sie ab Einstellung des werktäglich gedruckten ND (früher Neues Deutschland) zu Anfang April die letzte linke Tageszeitung auf Papier sein. Genossenschaftlich getragen, ist die junge Welt auf Unterstützer, auf Unterstützung angewiesen – nicht nur der Mitglieder der Genossenschaft.

    Nicht nur in ihrer inhaltlichen Linie ist sie ein einzigartiges Presseprodukt. Auch die Nähe zu Leserinnen und Lesern und deren Aktivitäten für ihre, für unsere Zeitung sind einzigartig. Veranstaltungen von Leserinitiativen in vielen Städten sowie Verteilaktionen von Unterstützern sind in ihrer Relevanz für die Zeitung nicht zu unterschätzen.

    Gerade Verteilaktionen machen die junge Welt bekannter und erhöhen ihre Reichweite – das in der Regel langfristig. Diese Art der Werbung macht einen Teil des Erfolgs der jW aus.
    Leserinnen und Leser, die ein besonderes Interesse daran haben, die Zeitung und ihre Positionen unter der Bevölkerung zu verbreiten, können Verteilexemplare direkt in der Kommunikationsabteilung bestellen. Anlässe dazu gibt es viele, zwei sind dabei besonders hervorzuheben: Als Tageszeitung mit konsequent antimilitaristischer Linie ist es von herausragender Bedeutung, auf den Ostermärschen im Frühling präsent zu sein. Denn Kriegsgegner brauchen nicht nur die Straße, sie brauchen auch ein Blatt, das ihre Forderungen teilt und diese für eine breite Öffentlichkeit zugänglich macht.

    Der zweite traditionelle Anlass ist der 1. Mai, Kampftag der Arbeiterklasse. Trotz Sozialabbau, Militarisierung und Spaltung der Lohnabhängigen bekommt der 1. Mai immer mehr einen Volksfestcharakter. Statt die Themen der Arbeiterklasse aufzugreifen und ihre Position zu verbessern, endet er für viele eher in Feierlichkeiten bei Bratwurst und Bier mit höchstens oberflächlich politischem Charakter. Parallel dazu gibt es aber noch immer viele, die die herrschenden Zustände kritisieren, anprangern, ablehnen. Diesen möchte die junge Welt am 1. Mai und darüber hinaus eine publizistische Stimme geben. Jede soziale Bewegung braucht eine Plattform. Gemeinsam erreichen wir mehr Menschen für Frieden, gegen Sozialabbau und die Spaltung der Lohnabhängigen.

    Liebe Leserinnen und Leser, ob langjährig oder neu: Bestellt zum Ostermarsch, zum 1. Mai oder zu einem anderen, selbstgewählten Anlass die junge Welt und verteilt sie, werbt für sie. Wir liefern gern Pakete (ab 50 Exemplaren, geringere Mengen nur nach Rücksprache) an den Zeitungskiosk des Vertrauens, alternativ ist eine Zustellung an die Privatadresse möglich. Tagesausgaben sowie Themenbeilagen und Aktionsmaterial sind jederzeit bei den Kolleginnen und Kollegen der Kommunikationsabteilung unter ­aktionsbuero@jungewelt.de oder 030/53 63 55-10 bestellbar.

    Gemeinsam gegen ihre Kriege!

  • Vom Leipziger Gewässerknoten bis zur Donaumündung

    Besuchen Sie die junge Welt auf der Buchmesse Leipzig – Halle 5, Stand K 306
    Aktion und Kommunikation
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    Stand der jungen Welt auf der Leipziger Buchmesse 2025

    Die Buchmesse Leipzig präsentiert sich dieses Jahr ohne Gastland, dafür mit dem Fokusthema »Donau – Unter Strom und zwischen Welten«. Schön. Muss also der zweitgrößte Fluss Europas dieses Jahr für die gesellschaftlichen, historischen und politischen Unterschiede seiner Anrainer herhalten. Interessant macht laut Buchmessedirektorin Astrid Böhmisch diesen Strom natürlich auch der schiere Umstand, dass die Donau über Jahrhunderte durch große Reiche wie Habsburg oder Osmanisches Reich floss. Wen Sissi und Co. nicht interessieren, der kommt zur jungen Welt. Wie jedes Jahr zu finden in Halle 5, diesmal an Stand K 306. Von Donnerstag, den 19., bis Sonntag, den 22. März, freuen sich die jW-Mitarbeiter auf Ihren Besuch.

    »Es reicht! Unblock Cuba«: Das ist unsere zentrale Losung auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig. Seit sechs Jahrzehnten ist Kuba mit Versuchen der wirtschaftlichen Erdrosselung durch den US-Imperialismus konfrontiert. Und die Lage ist seit Jahresbeginn gefährlicher denn je, verschärft durch die völkerrechtswidrige Seeblockade von Öllieferungen nach Kuba. Die Folgen: Strom und Lebensmittel müssen rationiert werden, Busse, Fähren und Züge fahren nur noch sporadisch. Schulen und Universitäten verkürzen den Unterricht oder streichen die Anwesenheitspflicht ganz. Um nur einige Probleme der Insel zu nennen. Kuba braucht jetzt internationale Solidarität mehr denn je! Wie Solidaritätsaktionen initiiert und unterstützt werden können, darüber sprechen wir am Freitag um 17 Uhr.

    Am Sonnabend um 14 Uhr stellt der Verlag 8. Mai sein neues Buch von Helga Baumgarten aus der Reihe »jW-Reserven« vor. In dieser Ausgabe veröffentlicht die jW eine Sammlung von Briefen unserer Autorin aus Ostjerusalem, dem Teil Jerusalems, der offiziell zu Palästina gehört, aber völlig abhängig ist von der Willkür der extrem rechten Regierung Israels. Hierzu – und zur besonderen Rolle der Berichterstattung über den Gazakrieg in der jungen Welt – sprechen Chefredakteur Daniel Bratanovic und Geschäftsführer Sebastian Carlens.

    Am Donnerstag ist übrigens bei der jW das Fokusthema die gedruckte Zeitung. Mit der Frage »Welche Zukunft hat Print?« beleuchtet jW-Geschäftsführer Jonas Pohle die Lage der gedruckten Zeitung und die allgemeine Krise der hiesigen Medienlandschaft.

    Wir sehen uns auf der Messe, oder wie es dann vermutlich heißt: Ahoi, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

  • Zeitung in die Hand, Frieden auf die Straße!

    Verteilaktionen zum Frauentag am 8. März und bei den Ostermärschen – jetzt Exemplare bestellen
    Aktionsbüro
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    Der 8. März ist mehr als ein symbolisches Datum. Er steht neben vielem anderen für den Kampf gegen patriarchale Strukturen, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, gegen Gewalt und für reproduktive Selbstbestimmung. Frauenrechte stehen im Zuge des konservativen Rollbacks unter Beschuss, soziale Errungenschaften werden geschliffen. Was bleibt? Na, auf die Straße gehen natürlich!

    Wie in den letzten Jahren werden am 8. März, dem Internationalen Frauentag, und bei den Ostermärschen im April Zehntausende gegen Ausbeutung, Sexismus und Kriegstreiberei demonstrieren. Genau dort muss eine Zeitung präsent sein, die diese Kämpfe solidarisch begleitet. Unsere Zeitung, die junge Welt.

    Die jW berichtet das ganze Jahr über auch aus feministischer Perspektive – zum 8. März erscheint zudem unsere Feminismusbeilage, die sich für Verteilaktionen besonders eignet. Ob auf Demonstrationen, bei Kundgebungen oder Veranstaltungen: Diese Wochenendausgabe gehört in die Hände derer, die für eine andere Gesellschaft kämpfen.

    Wenige Wochen später folgen die Ostermärsche. Auch 2026 wird die Friedensbewegung gegen Aufrüstung, NATO-Expansion und das Säbelrasseln der Bundesregierung mobilisieren. Die Zeichen stehen auf Eskalation: Mittelstreckenwaffen, Wehrpflicht und ein irrsinnig schnell wachsender Rüstungshaushalt. Der Protest dagegen braucht eine laute Stimme auf der Straße. Und eine Zeitung, die nicht einknickt vor der herrschenden Kriegslogik. Die junge Welt ist diese Zeitung – sie muss bei den Ostermärschen gut sichtbar sein.

    Verteilaktionen sind dabei mehr als nur Werbung. Wer bei einer Demo eine jW in die Hand bekommt, erfährt oft zum ersten Mal, dass es eine Zeitung gibt, die diese Proteste ernst nimmt, die solidarisch berichtet.

    Wir brauchen dazu allerdings Ihre Hilfe. Ob in Berlin, Hamburg, München oder in kleineren Städten – überall, wo zum Frauentag oder bei den Ostermärschen Menschen zusammenkommen, sollte die jW präsent sein. Bestellen Sie Verteilexemplare beim Aktionsbüro!

    Wichtig ist, dass die Bestellungen rechtzeitig bei uns ankommen. Für Verteilaktionen am 8. März bitten wir um Bestellung bis spätestens 3. März um 12 Uhr, damit die Zeitungen pünktlich bei Ihnen eintreffen. Für die Ostermärsche – die in diesem Jahr vom 12. bis 21. April stattfinden – sollten Bestellungen in der ersten Märzwoche bei uns eingehen. Das Aktionsbüro hilft bei der Planung und koordiniert auch gern mehrere Verteiler in einer Region.

    Die Friedensbewegung: anderswo ignoriert oder diffamiert. Feministische Positionen: anderswo abseitig auf Lifestyle reduziert oder als »Gedöns« abgetan. Doch jede verteilte junge Welt ist ein Stück Gegenöffentlichkeit. Jede Aktion trägt selbstverständlich auch dazu bei, unsere Reichweite zu erhöhen und neue Leserinnen und Leser zu gewinnen.

    Meldet euch beim Aktionsbüro, bestellt Verteilexemplare, organisiert euch vor Ort. Der 8. März und die Ostermärsche sind Gelegenheiten, die wir nicht ungenutzt lassen sollten. Bringt die junge Welt dorthin, wo sie hingehört – zu denen, die protestieren und kämpfen.

  • Der Jugend eine Zukunft!

    Schulstreiks gegen Wehrpflicht gehen in die zweite Runde
    Aktionsbüro
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    Keinen Bock auf Wehrpflicht: In Hamburg streikten Schülerinnen und Schüler wegen Ferien schon vorige Woche (20.2.2026)

    Beschleunigter Sozialabbau, Verhöhnung der Jugend und Hetze gegen Migranten und Arbeitslose. All diese Dinge scheinen die einenden Werte zu sein, für die es sich zu sterben lohnen soll. Das sehen allerdings nicht alle so, ganz besonders nicht die Jugendlichen selbst: Bündnisse und Initiativen vernetzen sich seit Monaten, um eine Bewegung aufzubauen. Komitees haben die Planung für einen nächsten Schulstreik erarbeitet. Das letzte Mal gingen am 5. Dezember 2025 in rund 90 Städten mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Währenddessen taten sich Bildungspolitiker und Schulleitungen mit Drohungen hervor, weil sie den Protest als unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht werteten.

    Diejenigen, die sich nicht von dieser Masche einschüchtern lassen, werden am 5. März bundesweit ein weiteres Mal die Schulen bestreiken und ihrer Ablehnung des Verheizens der Jugend Ausdruck verleihen. Als Tageszeitung junge Welt werden wir selbstverständlich auch vor Ort sein. Bereits heute haben viele Aktive beim Aktionsbüro Material und Tagesausgaben bestellt. Viele Freiwillige werden die junge Welt weitergeben. Damit ist gesichert, dass eine Zeitung, die über Proteste gegen Militarisierung berichtet, von vielen wahrgenommen wird und Erfahrungen und Analysen an Interessierte gelangen. Nur so hat die Jugend eine Zukunft.

  • Bleiben Sie uns gewogen

    Der abendliche Newsletter »links & bündig« bietet kostenfrei einen Überblick über ausgewählte Artikel der kommenden jW
    Aktion und Kommunikation

    Wenn die junge Welt des nächsten Tages bereits an die Druckerei gesandt und dort weiterverarbeitet wird, ist für die Chefredaktion die Arbeit noch nicht getan. Denn auch die Website der jungen Welt muss aktualisiert werden, außerdem gilt es, täglich einen Brief zu verfassen – an die Abonnentinnen und Abonnenten des Newsletters »links & bündig« nämlich. Dieser enthält eine kuratierte Sammlung von Artikeln des Tages und bietet einen Ausblick auf die wichtigsten Themen – immer werktags und sonntags gegen 20 Uhr.

    An sechs Abenden in der Woche erhalten die Newsletterabonnenten – und nur diese – eine kurze Einführung in die Artikel der kommenden Ausgabe: ein persönlich verfasstes Editorial, das die wichtigsten Ereignisse des Tages Revue passieren lässt und die auch bei der Erstellung der neuen jungen Welt entsprechend berücksichtigt wurden. Der Newsletter ist kostenfrei bestellbar (für einige der verlinkten Artikel benötigt man ein Onlineabo). Man kann sich einlesen, einen Blick in den »Maschinenraum« – also das redaktionelle Geschehen – werfen, der Chefredaktion quasi über die Schulter schauen. Etliche Abonnentinnen und Abonnenten nutzen den Newsletter auch dazu, vor der eigentlichen Zeitungslektüre bereits einen schnellen Überblick zu bekommen, um dann zielgerichteter zum Blatt selbst zu greifen.

    Mehrere tausend Leser beziehen diesen Newsletter bereits. Tragen auch Sie sich ein unter jungewelt.de/eintragen! Das tägliche Mailing bietet neben dem Editorial und den Artikelankündigungen einen Einblick in die Schwerpunktsetzung der Redaktion und macht wichtige Termine der jungen Welt und des Verlags 8. Mai bekannt. Außerdem ist er bewusst kompakt gehalten, auf eine Auswahl der wichtigsten Artikel beschränkt. Wenn dies schließlich zu einem Abo der jungen Welt selbst führt, freuen wir uns – sind uns aber sicher, dass dieses Angebot auch so eine wichtige Funktion erfüllt. Am besten einfach mal ausprobieren!

  • Dort präsent sein, wo die Menschen sind

    Anmerkungen zu den aktuellen Entwicklungen auf dem linken Zeitungsmarkt
    Aktion und Kommunikation
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    Dahinter steckt(e) immer eine super Nase

    Wie ist die Lage in der »Branche«, dem Medienmarkt in der BRD – speziell im traditionell linken Segment dieses Marktes? Die Zeichen stehen auf Rückzug, auch wenn dieser gern als fortschrittlich, ökologisch notwendig oder einfach als modern verklärt wird.

    Doch zunächst ein Blick nach rechts, denn das Drama um die linke(re)n Medien wird erst in diesem Kontrast verständlich: Die Rechten bauen ihre Medienmacht gezielt aus, nicht nur online. Traditionszeitungen werden übernommen und umgekrempelt, die Neue Zürcher Zeitung zum Beispiel, die mittlerweile als eine Art AfD-Zentralorgan im deutschsprachigen Raum fungiert. Die dieser Tage neu am Markt plazierte Ostdeutsche Allgemeine Zeitung aus dem Hause des Verlegers Holger Friedrich (Berliner Zeitung) startet mit der programmatischen Ansage des neuen Chefredakteurs Dorian Baganz: »Bei der OAZ gibt es keine Brandmauern. Mit Mauern haben wir in Deutschland keine guten Erfahrungen gemacht.« Es gehört nicht viel Phantasie dazu, hier die ökonomische Strategie zu erkennen, mit der das neue Blatt ein Alleinstellungsmerkmal erhalten soll: entsprechende Berichterstattung über die AfD und ihr Milieu. Die Berliner Zeitung selbst macht das vor, und zwar mit zunehmender Schlagseite.

    Ab April 2026 erscheint das ND, früher noch Neues Deutschland, als Tageszeitung rein digital. Gedruckt gibt es fortan nur noch die Wochenendausgabe. Diese Entwicklung folgt einer traurigen Logik. Zunächst flog die Tagesausgabe wochentags aus dem Einzelhandel. Dann erschien ND – Der Tag nur noch dreimal wöchentlich gedruckt. Jetzt das Ende des werktäglichen Drucks insgesamt. Jeder Schritt wurde begleitet von der gleichen Rhetorik: mutig, notwendig, zukunftsorientiert. Als hätte die Kapitulation vor den Verhältnissen irgend etwas mit Mut zu tun, als wäre Schrumpfen eine Strategie. Das Neue Deutschland bzw. das ND wird in diesem Jahr 80 Jahre alt, das Ende als gedruckte Tageszeitung ist freilich kein schönes Geschenk. Auch für uns nicht, denn der Verfall der Strukturen betrifft alle, auch die jW, die dieselben Lieferketten hat wie einst das ND – und die Taz.

    Die Taz hat den Ausstieg bereits umgesetzt – im Gegensatz zum ND ohne wirkliche Not. Folgt der Rückzug des ND einem Sparzwang, hätte die Taz ursprünglich – der Ausstieg aus Print wurde jahrelang verkündet und vorbereitet, dann wieder verschoben und erneut in Angriff genommen – Ressourcen und Abonnenten genug gehabt, um weiterhin werktäglich gedruckt zu erscheinen. Seit Oktober letzten Jahres gibt es sie nur noch sonnabends auf Papier, als sogenannte Wochentaz. Diese Veränderung taufte das Marketing in der Friedrichstraße dem Zeitgeist entsprechend »Seitenwende«. Damit ist die linke Presse in der BRD, täglich und gedruckt, auf eine einzige Zeitung reduziert: die junge Welt.

    Das eine tun, ohne das andere zu lassen: Das macht die junge Welt. Mit einer gedruckten Tageszeitung und einem starken Auftritt online. Wer digital lesen möchte, dem sei unser Aktionsabo anempfohlen: 10 Wochen die jW online zu 10 Euro. Um das digitale Angebot kennenzulernen, auszuprobieren, vollen Zugriff auf alle Artikel und das Archiv zu erhalten, Lesegewohnheiten zu überprüfen. Und: Die junge Welt druckt weiter. Sechs Tage die Woche. Nicht weil es bequem wäre oder billig. Sondern weil eine Zeitung, die an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten steht und Kriegspropaganda die Stirn bietet, genau dort präsent sein muss, wo die Menschen sind – nicht nur dort, wo Algorithmen sie hinleiten.

    Auf der Leipziger Buchmesse werden wir am Donnerstag, den 19. März, um 11 Uhr am Stand der jungen Welt (Halle 5) eine Gesprächsrunde zur Lage des gedruckten Tageszeitungsgeschäfts mit dem jW-Geschäftsführer Jonas Pohle veranstalten – dazu sind Sie herzlich eingeladen.