Liebe Leserinnen und Leser,
dass Preise und Lebenshaltungskosten steigen, merken wir jeden Tag, etwa bei der Miete, beim Einkaufen oder beim Tanken. Auch die junge Welt muss mit steigenden Kosten für Druck, Vertrieb und Herstellung rechnen – und mit denen einer bescheidenen Lohnerhöhung, die wir uns seit dem 1. Juli leisten.
Auch aufgrund der Kostenentwicklungen haben andere Zeitungen schon aufgegeben, um das Kulturgut der gedruckten Tageszeitung zu kämpfen, und erscheinen unter der Woche nur noch in digitaler Form. Wir wollen an der gedruckten Zeitung als wichtigem Kulturgut festhalten und dabei die Zeitung erschwinglich halten. Aber auch wir kommen um eine Preiserhöhung ab dem 1. September 2026 nicht herum.
Der Abopreis für das monatliche Normalabo steigt um zwei Euro, das ermäßigte Sozialabo wird ein Euro teurer, für das sehr wichtige Soliabo verlangen wir drei Euro im Monat mehr (das gilt jeweils für das Print- wie für das Onlineabo). Das Wochenendabo und das Mittwoch/Sonnabend-Abo bieten wir für einen Euro pro Monat mehr an. In diesem Jahr erhöhen wir auch die Preise für zusätzliche Onlineabos von Printabonnenten um einen Euro im Monat. Die Preiserhöhung wird für Sie erst mit dem nächsten Abrechnungszeitraum wirksam. Wenn Sie also zum Beispiel Ihr Abo bereits bis Ende November bezahlt haben, erfolgt die Berechnung der neuen Preise erst ab Dezember. Im Einzelhandel steigen die Preise um 20 Cent – also auf 2,70 Euro Montag bis Freitag und auf 3,40 Euro für die Wochenendausgabe.
Die junge Welt bleibt auch trotz dieser Preiserhöhung die günstigste überregionale Tageszeitung im deutschsprachigen Raum. Wir wollen die Zeitung nicht wie andere zum Luxusgut machen. Das gelingt uns, wenn wir weiter zusätzliche Abonnements gewinnen, weil wir dann nur einen Teil der erhöhten Kosten über die Preiserhöhung ausgleichen müssen. Bitte unterstützen Sie uns dabei und machen Sie Freunde und Bekannte auf das Angebot der jungen Welt aufmerksam. Mit unserem aktuellen Aktionsabo können auch Ihre Freunde die jW für drei Monate testen. Das Abo endet automatisch und muss nicht gekündigt werden. Für 30 Euro kann die digitale Ausgabe drei Monate lang getestet werden, und für 80 Euro werden 80 gedruckte Ausgaben in den Briefkasten geliefert. Die Testleser können sich darauf verlassen, dass das Abo garantiert automatisch endet und sich nicht verlängert. Dieses Aktionsabo lässt sich übrigens auch prima verschenken. Nur wer die außergewöhnlich progressiven Inhalte der Zeitung schätzengelernt hat, beteiligt sich mit einem Abo an den Kosten.
Und wir haben noch eine Bitte an unsere Leserinnen und Leser: Prüfen Sie, ob Sie nicht auf eine höhere Preisklasse umsteigen können. Immer mehr Leserinnen und Leser unterstützen mit einem Soliabo die Möglichkeit, das deutlich günstigere Sozialabo für all jene anbieten zu können, die sich ansonsten die junge Welt gar nicht leisten könnten. Dieses solidarische Prinzip funktioniert erfreulicherweise in diesen harten Zeiten immer besser, dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!
Für Fragen stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Aboservice telefonisch (0 30/53 63 55 -80/-81/-82) oder per E-Mail unter abo@jungewelt.de zur Verfügung.
