Leserbrief zum Artikel Asoziale Hartz-Hetze
vom 03.02.2010:
"Hartz IV" und "Rente mit 67" - zum "Leistungsknick" im Faschismus.
Zum "Leistungsknick" und Heraufsetzung des Leistungsalters der Arbeiter im Faschismus des Kapitals.
Ein Angriffspunkt der Gesundheitsführung in den Betrieben zum Zwecke maximaler Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft war der sog. "Leistungsknick" - definiert als "... jenes Lebensjahr, mit dem mindestens die Hälfte der schaffenden Volksgenossen zahlreicher Berufe ihren Aufgaben nicht mehr voll genügen kann." Bei Männern lag er 1937 "um das 40., bei den Frauen schon um das 30. Lebensjahr herum ...". - Der Forderung nach Heraufsetzung der Leistungsfähigkeit auf das 55. Lebensjahr folgten 1937 das 60. und 70. Lebensjahr, ein Jahr danach das 80. Damit war aber angesichts der Kriegsvorbereitungen die Eskalation des räuberischen Leistungsfanatismus der imperialistischen deutschen Bourgeoisie und Administration noch längst nicht erschöpft. Die erwachsenen männlichen Arbeiter waren schon seit 1936 durch eine gesetzliche Verlängerung der Arbeitszeit bei anhaltender Akkordarbeit nicht nur 48, sondern 60 Stunden lang, z. T. noch länger, rücksichtsloser Ausbeutung imperialistischer Konzerne ausgeliefert. An sie war ein menschenverachtendes Ansinnen gerichtet, als Ersatz für den aus bevölkerungs- und militärpolitischer Berechnung geförderten Frauen- und Jugendschutz einen "Opfergang" zu gehen, - einen "Opfergang der Älteren", bereit zu sein, vor der Jugend zu sterben. Für diese in ihrem Leben gefährdeten Arbeiter galt in bezug auf den Gesundheitsschutz, was man als "Minimalfunktionsnorm" definierte, "... in dem ein Mensch (nach bereits vollzogener Arbeitsleistung) gerade noch fähig war, das nächste Soll zu erfüllen." [vorzeitiger Tod am Ende des Arbeitslebens und damit Minderung der Sozial- und Rentenleistungen] Vgl.: Medizin unterm Hakenkreuz, VEB 1989. Entstehung und Ausbau des faschistischen Betriebsarztsystems und dessen Funktion bei der Ausbeutung der deutschen Arbeiter und ausländischen Zwangsarbeiter. "Leistungsknick" und Heraufsetzung des Leistungsalters ...
Ein Angriffspunkt der Gesundheitsführung in den Betrieben zum Zwecke maximaler Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft war der sog. "Leistungsknick" - definiert als "... jenes Lebensjahr, mit dem mindestens die Hälfte der schaffenden Volksgenossen zahlreicher Berufe ihren Aufgaben nicht mehr voll genügen kann." Bei Männern lag er 1937 "um das 40., bei den Frauen schon um das 30. Lebensjahr herum ...". - Der Forderung nach Heraufsetzung der Leistungsfähigkeit auf das 55. Lebensjahr folgten 1937 das 60. und 70. Lebensjahr, ein Jahr danach das 80. Damit war aber angesichts der Kriegsvorbereitungen die Eskalation des räuberischen Leistungsfanatismus der imperialistischen deutschen Bourgeoisie und Administration noch längst nicht erschöpft. Die erwachsenen männlichen Arbeiter waren schon seit 1936 durch eine gesetzliche Verlängerung der Arbeitszeit bei anhaltender Akkordarbeit nicht nur 48, sondern 60 Stunden lang, z. T. noch länger, rücksichtsloser Ausbeutung imperialistischer Konzerne ausgeliefert. An sie war ein menschenverachtendes Ansinnen gerichtet, als Ersatz für den aus bevölkerungs- und militärpolitischer Berechnung geförderten Frauen- und Jugendschutz einen "Opfergang" zu gehen, - einen "Opfergang der Älteren", bereit zu sein, vor der Jugend zu sterben. Für diese in ihrem Leben gefährdeten Arbeiter galt in bezug auf den Gesundheitsschutz, was man als "Minimalfunktionsnorm" definierte, "... in dem ein Mensch (nach bereits vollzogener Arbeitsleistung) gerade noch fähig war, das nächste Soll zu erfüllen." [vorzeitiger Tod am Ende des Arbeitslebens und damit Minderung der Sozial- und Rentenleistungen] Vgl.: Medizin unterm Hakenkreuz, VEB 1989. Entstehung und Ausbau des faschistischen Betriebsarztsystems und dessen Funktion bei der Ausbeutung der deutschen Arbeiter und ausländischen Zwangsarbeiter. "Leistungsknick" und Heraufsetzung des Leistungsalters ...