AboGenaue Beobachtung zur Erkenntnis des Selbst und der Welt, die in scharfsinniger und ergötzlicher Weise geschildert wird: Das ist das Programm des Erzählers Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen. Vor 350 Jahren starb der Autor des berühmten »Simplicissimus«.
AboEin falsches Schielen auf das Publicum hat daher längst eingesetzt, man trifft sich über gut oder schlecht motivierten Figuren. Man glaubt, seinen Leser zu kennen. Dabei sieht man zuvörderst seinen eigenen schwankenden Glauben.
Robert Pfallers Reader »Klare Striche zu wunden Punkten« versammelt Gespräche und kleine Reden (übrigens auch zu Humor und schönen Autos), was den Effekt hat, dass sich dieselben Thesen in je anderen Worten wiederholen.
AboEin Latin Lover im Silberland, so distinguiert wie der Chipping Sodbury Golf Club, und der Sage nach der erste Mensch in Wolfenbüttel mit einem Walkman: Der Sportkorrespondent und Fußballpoet André Dahlmeyer wird am 16. August 60 Jahre alt.
Weltweit wurde am Donnerstag der 100. Geburtstag Fidel Castros begangen – auch in Berlin, in der jW-Maigalerie. Weit mehr als 100 Gäste drängten sich zur Eröffnung der Fotoausstellung »¡Hasta Siempre, Fidel!«. Sie ist bis zum 2. Oktober zu besichtigen
Die Sprache der Bilder und die von ihr ausgelösten Stimmungen bilden den Kern von Roderick Warichs melancholischem Film »Funeral Casino Blues«. Darin verlieren sich die Spuren zweier Liebender, doch sie begegnen einander auf geheimnisvolle Weise wieder.
Der erste Roman der Fleming-Reihe galt lange als schwer verfilmbar. »Casino Royale« erzählt, wie Bond Bond werden konnte, jener zynisch lächelnde Unheld mit der Angewohnheit, Frauen ins Messer seiner Gegenspieler laufen zu lassen.
Dein Handy hat gepiept. / Ich hatte dir geschrieben: / »Hab mich in dich verliebt.« / Da war es zehn nach sieben. // Mein Handy hat gepiept. / Kein Feuer war entfacht: / »Tja, was es alles gibt …«