AboIn »Hydriotaphia or The Death of Sir Thomas Browne« widmet sich der US-amerikanische Dramatiker Tony Kushner der ursprünglichen Akkumulation in England. Ein Gruß zum 70. Geburtstag.
Dana von Suffrin, 1985 in München geboren und promovierte Historikerin, lässt in ihrem dritten Roman »Toxibaby« Ich-Erzählerin Herzchen Goldberg von ihrer Beziehung erzählen.
Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes, welcher so weit geirrt nach des heiligen Troja Zerstörung. Vieler Menschen Städte gesehen und Sitte gelernt hat und auf dem Meere so viel unnennbare Leiden erduldet, seine Seele zu retten und seiner Freunde Zurückkunft.
AboJulian MacKay, US-Amerikaner und an der Akademie des Bolschoi-Balletts in Moskau ausgebildet, wurde am vergangenen Montag von seinem Arbeitgeber, dem Bayerischen Staatsballett, fristlos entlassen.
Der französische Verteidiger Lucas Digne hat nicht gesehen, dass der spanische Nachwuchsstar Lamine Yamal gelaufen und ihm beherzt in den Tritt gesprungen kam. Warum hat denn keiner »Hintermann!« gebrüllt?
Was wir sähen / Wenn wir nicht so / Auf Schirme schauten // Menschen auf dem Hamsterband / Im Einklang mit Maschinenlauten / Oder im Müll nach 8 Cent Pfand / Oder betäubt im Dixieklo / Nach ihrem Handy fischen.
So oder so ein Bestseller: Die Rolling Stones veröffentlichen ihr vermeintlich letztes Album »Foreign Tongues«. Dreckig auf den Punkt produziert hat es Andrew Wotman, führender musikalischer Altenpfleger im Rock ʼnʼ Roll.
Die Französische Revolution spaltete – nicht nur ganz Europa in Anhänger und Feinde, sondern auch alle Menschen Frankreichs in Citoyens und Bourgeois. Der doppelten Zuschreibung entsprach das Auseinanderfallen zweier Sphären: von Staat und bürgerlicher Gesellschaft.
»Was haben wir gelacht«: Eva Müller und Isabel Schneider haben fünf Frauen interviewt, die in den 90er Jahren regelmäßig im deutschen Fernsehen für Lachsalven gesorgt haben.
Jubilare der Woche: Günther Jauch, der am Montag die 70 erreicht hat; Ernst Hirsch, der sich früh fürs Fotografieren und Filmen begeisterte und seinen 90. Geburtstag am Montag in den Technischen Sammlungen Dresden feierte; Karl Paryla, der am 14. Juli vor 30 Jahren starb.
»Ich verstehe den Beruf der Schauspielerei, und ich verstehe Schauspieler. Die bizarre Welt der Prominenz hingegen verstehe ich nicht«, sagte Sam Neill im Interview. »Prominenz ist ungesund!« war sein Resümee.
Mit den Grünen hatte er zunächst so seine Probleme. Der lukrative Auftrag »Stuttgart 21« drohte verhindert zu werden. Da drohte Herrenknecht einfach zurück: mit dem Abzug seiner Holding nach München.
Dezembervögel / schwirren durchs Gesichts- / feld, fallen früh ins Dunkel, / flimmern, Brosamen gleich. // Nur ich, am Boden, / ansässig im Glauben, / das Ohr sei Klang, / die Nase Duft, das / Auge Glanz.