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08.10.2026
  • Liebe Leser, so sieht ein gutes Buch aus
    Elif Verlag(Titelgrafik:Stefan Heuer und Ihsan Topaloglu)
    AboEin gutes Buch ist immer auch ein gut gemachtes Buch: Wie liegt es in der Hand, wie lässt es sich blättern, wie ist es um die Lesbarkeit bestellt, was bietet der Einband dem Auge, gibt es passende Bilder im Innenteil und so weiter.
    Von Kai Pohl
  • Pablo Miró spielt für die Demonstration »Nein zu Kriegen« am Bra...
    Ferran Cornellà/Wikimedia Commons
    Konzert in der Berliner UFA-Frabrik: Über das Weinen der Gitarre, die aufschreien möchte angesichts des Völkermords an den Palästinensern und eines US-Präsidenten, der einer Zivilisation mit Auslöschung droht. Ein Gespräch mit dem argentinischen Liedermacher Pablo Miró.
    Interview: Carmela Negrete
  • Halten Sie Türen und Fenster geschlossen – und seien Sie bewaffn...
    Plus M Entertainment
    »Hope«, das neue Werk des Regisseurs Na Hong-jin, ist die teuerste Produktion, die jemals in Südkorea gedreht wurde (die Kosten liegen wohl bei 46 Millionen US-Dollar). Auch dieses Mal sucht etwas Schreckliches die Provinz heim.
    Von Ronald Kohl
  • Investigativer Journalismus in Heimarbeit: Jeremy Allen White (l...
    Leah Gallo/Sony Pictures via AP/dpa
    AboDer Film »The Social Reckoning« beginnt mit einer Logovariante von Columbia Pictures im Stil der 1970er Jahre. Heldin des Films ist die aussterbende Zunft des Printjournalismus, der Antagonist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
    Von Marc Hairapetian
  • Die Geschwister Kit und Kat
    Diba Darbari/ZDF und ARD Kultur/MDR
    Programmtips
    AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Oskar Schlemmer: o. T. (1941)
    Oskar Schlemmer/Skulpturenpark Waldfrieden/gemeinfrei
    Kunst
    In der Ausstellung »Farbe! Farbe!« sind im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal rund 100 Lackarbeiten des Wuppertaler Arbeitskreises zu sehen. Die Farbstudien von Willi Baumeister, Franz Krause und Oskar Schlemmer gelangen so temporär zurück an den Ort ihres Entstehens.
    Von Jürgen Schneider
  • KPA/United Archives/imago
    Ein Film, der nichts will als den Hergang einer Schlacht präzise nachzuzeichnen. Inszenierung und Plot sind gut, doch es fehlt jede Implikation, jede Bedeutsamkeit, keine Spur von der Frage, was Krieg ist und was er mit Menschen macht.
07.10.2026
  • Reprodukt
    AboJedes Jahr verschwinden laut vorsichtiger ethnolinguistischer Feldforschung vier bis neun komplette Sprachen dieser Welt im Nichts. Also keine Dialekte oder irgendein Wortspiel-Buchstabendreher-Schnarch-Spaß-Bluesky-Jive, sondern: Sprachen. Das ist apokalyptisch.
    Von Dietmar Dath
  • Reprodukt
    AboAm Anfang schuf Gott den Bus der Linie 6. Und der Bus Gottes war voll und fuhr durch die große Stadt gleichwie die Posaunen des Gerichts. Da begab es sich, dass ein Mann mit einer Gott wohlgefälligen Kappe ergrimmte über einen Frevler, der wider ihn tat.
    Von Peter Köhler
  • Reprodukt
    AboEs gibt eigentlich nichts Besonderes über ihn zu berichten. Mit 15 Jahren erschießt er einen Invaliden. Als er zur Welt kommt, wiegt er knapp drei Kilo. Sein Geburtshaus ist alt, eine ehemalige Relaisstation.
    Von Ludwig Lugmeier
  • Reprodukt
    AboLiebe Palästina-Bewegte, lest dieses Buch! Rainer Kerndls weitgehend vergessener Roman »Ein heimatloser Typ« von 1990 zeigt den Weg vom Antizionismus zum marxistischen Internationalismus.
    Von Felix Klopotek
  • Reprodukt
    AboDezidiert stellt Mark Terkessidis nicht die Frage, was Faschismus ist. Er fragt, wo Faschismus beginnt. Und findet in den heutigen politischen Konstellationen und ihrer diskursiven Dynamik eine Erklärung.
    Von Felix Bartels
  • Reprodukt
    AboEs gibt nur wenige Brennpunkte der europäischen Zeitgeschichte, die so viele gelungene und zugleich wenig beachtete literarische Werke inspiriert haben wie der österreichische Arbeiteraufstand des Februar 1934.
    Von Erich Hackl
  • Reprodukt
    AboLeben wir in der Epoche des Postliberalismus? Ein wohlkuratierter Suhrkamp-Sammelband gibt Aufschluss über das seit einigen Jahren intensiv diskutierte Modewort der Politikwissenschaft.
    Von Marc Püschel
  • Reprodukt
    AboWas hatte der Roman vormals, als er noch nicht »tot« war, für ein Aufgabengebiet, für eine Funktion? Schalamow formuliert es negativ: »Der heutige Mensch überprüft sich und sein Handeln nicht am Handeln Julien Sorels oder (…) Andrej Bolkonskis.«
    Von Andreas Maier
  • Reprodukt
    Literatur
    AboDer französische Schriftsteller Emmanuel Carrère hat sich einen Namen damit gemacht, in seinen Texten Biographisches und Zeitgeschichtliches miteinander zu verweben. Wenn also der Vorhang zu »Kolchose« mit dem Tod der hochbetagten Mutter öffnet, ist der Leser gewarnt.
    Von Patrick Hönig
  • Reprodukt
    AboArt Spiegelman sagte einmal, dass fast jeder angehende alternative Comiczeichner seit den späten 1960ern vor der Selbstfindung erst einmal Robert Crumb imitiert habe. »Crumbesk« sage man dazu.
    Von Marc Hieronimus
  • Reprodukt
    AboWenn Ann Cotten ihren neuen Sammelband »Poller« mit »Idyllen« untertitelt, dann stehen gleich drei Hinweise darauf auf dem Buchdeckel, dass es sich hier nicht um literarische, waldwärts gewandte Naturausflüchte handelt.
    Von Ken Merten
  • Reprodukt
    Sachbuch
    AboWenn sich Eliten zu Anwälten von »Opfern« machen, ist den Opfern im Zweifel weniger geholfen ist als den Eliten. Doch neben schlechten Anwälten gibt es auch sehr gute. Etwa Saba-Nur Cheema und Meron Mendel.
    Von Stefan Gärtner
  • AboÜber 30 Jahre Moloko Plus: Wie aus einem Undergroundlabel ein Avantgardeverlag wuchs und wie man avancierte Literatur aus aller Welt in der ostdeutschen Provinz verlegt. Ein Gespräch mit Verleger Ralf Friel.
    Von Vincent Sauer
  • Reprodukt
    Streitschrift
    AboFür Mithu Sanyal ist die Militarisierung keine Machtpolitik, keine imperiale oder kapitalistische Strategie, sondern eine verfehlte Denkmethode, ein Diskurs, ein Geschmack. Aber wer die Moden kennt, kennt auch den Retrotrend.
    Von Stefan Ripplinger
  • Reprodukt
    AboIst nun auch Jochen Schimmang unter die Schwimmbadliteraten gegangen? »Die Versehrten springen nicht vom Zehner« heißt sein neues Buch. Entwarnung: Auf dem Cover ist kein Sprungturm, kein Becken, ja noch nicht einmal eine Badehose mit aufgenähtem Seepferdchen zu sehen.
    Von Andreas Schäfler
  • Reprodukt
    AboEin neuer Band von Peter Köhler versammelt kurze, prägnante Texte, selten mehr als drei oder vier Seiten lang. In der Titelgeschichte gibt es eine von Industrie und Handwerk gesponserte Professorin, die das »Niksen« als Heilmittel gegen Arbeitsstress und Burnout anpreist.
    Von Kai Köhler
  • Reprodukt
    AboPhil A. Neel betrachtet die Welt als Geograph, analysiert sie als Marxist, handelt in ihr als Kommunist und schreibt über sie, als wäre er ein Dichter. Das Ergebnis sind Texte von eigenwilliger Schönheit, scharfsinnig, minutiös, drastisch, fesselnd.
    Von Barbara Eisenmann
  • Die Abbildungen dieser Beilage stammen aus Robert Crumbs Comic »...
    Reprodukt
    Tief in den deutschen Wald führt Eva Menasse mit ihrem Roman »Alleinruhelage«. Ins Zentrum rückt die 1970 in Wien geborene Autorin eine ihr ähnelnde Frau mittleren Alters, die als Österreicherin nach Berlin zieht.
    Von Kerstin Cornils
  • »schbiglflegg / schbozndregg / grammschädl / schdaubwedel …«
    gezett/IMAGO
    Es war beim »Sprachsalz«-Festival 2016 in Pforzheim. Die Lesungen hatten ein Ende gefunden, da verschwanden die eher jungen Wortwerker lange vor Mitternacht in ihre Hotelbetten. Nur ein Wortwerker war noch lange nicht müde: Gerhard Rühm.
    Von Jürgen Schneider
  • Reprodukt
    AboJan Grossarth, Professor für Bioökonomie und Zirkulärwirtschaft an der Hochschule in Biberach, nähert sich seinem Gegenstand, der Krise des Bauens, durch Lektüren, Anekdoten und Spaziergänge.
    Von Martin Küpper
  • Reprodukt
    AboWir lernten Ludwig Lugmeier über Christian Geissler kennen, der ihm nach der Haft eine Wohnung vermittelt hatte. Luggi verreiste gerne, manchmal ohne Ziel. »Entweder hock ich im Wald oder in Wirtshäusern oder in Kirchen oder auf Friedhöfen.«
    Von Jo Hauberg
  • Meine Güte, du hast dich ja gar nicht verändert! – Kotti in Kreu...
    serienlicht/imago
    Literatur
    Auf eine irrwitzig unterhaltsame, winterliche Odyssee schickt Sven Regener seine Helden in »Frankie und Freddie«. Regeners siebter Roman schließt an »Wiener Straße« und »Glitterschnitter« an, funktioniert aber auch für sich genommen.
    Von Robert Best

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