Der Schwerpunkt, mit dem das Musikfest Berlin Hans Werner Henze zu seinem 100. Geburtstag würdigte, war mit nur vier Werken überschaubar, doch facettenreich. Eine Zwischenbilanz.
Von Kai Köhler
Smithsonian National Museum of African American History and Culture/gemeinfrei
Rapper Busta Rhymes wurden aus dem Nachlass des vor 20 Jahren verstorbenen Produzenten insgesamt fast 300 Instrumentals zur Verfügung gestellt, um daraus das Mixtape-Album »Dillagence II« zu machen.
AboDas Hirn ist faul. Es muss mit wenig Energie auskommen. Auf dieser ganz materiellen Beobachtung baut das Prinzip der »freien Energie« des britischen Neurologen Karl Friston.
Immer wenn es Probleme gab, / Auf der Benjamin-Franklin- oder der Walt-Whitman-Hängebrücke, / Untersuchte der alte Mann Kolm sie, / Auf dem Kopf einen weißen Schutzhelm // Er war wichtig genug, / Um eingeladen zu werden zu Meetings / Im World Trade Center / In New York City.
Die neue Serie »Sherlock & Daughter« (2025) mit David Thewlis und Blu Hunt in den Titelrollen hat alles, was ein schlechter Holmes-Pastiche braucht. Und davon jede Menge.
Da implodiert der Röhrenmonitor. / Die beiden Türme stürzen wieder und wieder. / Das Bild ist hausgemacht, man sitzt davor / Und hört, es geht ein Ascheregen nieder. // In New York City, blutig seine Spur. / Die Rußpartikel kleben im Gefieder.
Edgar »Eddi« Külow wurde zweimal Bundesbürger. Allerdings wurde er auch zweimal SED-Mitglied. Ich behaupte mal: Genau so, wie es sich für einen »roten Blitz« gehört. Zum 101. Geburtstag erscheint nun auch eine zweite Biographie, verfasst von Volker Külow und Werner Abel.
Sonntag, der 6. September. Wir sind im K 714, dem neu eröffneten Konzerthaus in Monheim am Rhein. Countrylegende Emmylou Harris wird heute das letzte Europakonzert ihrer Karriere spielen.
Stell dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin. Jean Chevalin (Benoît Poelvoorde) hat keine Lust, sich im Sommer 1940 gegen die Nazis ins Zeug zu legen. Nach dem ersten Luftangriff wirft er das Handtuch beziehungsweise die Kochschürze hin und marschiert stracks nach Hause.
Der Radiowetterbericht für Lons-le-Saunier verspricht angenehm sommerliche Temperaturen. Für Rémi, der hier als Single in einem geräumigen, malerisch gelegenen Chalet lebt, beginnt damit gewöhnlich ein neuer Arbeitstag in einer kleinen Firma, die Kunstrasen verkauft.
Die ausgestellten Arrangements, so der Direktor, treten in einem »so noch nie dagewesenen Dialog mit dem berühmten Gebäude«. Wie oft die Neue Nationalgalerie schon angeschrien wurde, ist nicht dokumentiert, sicher scheint hingegen, dass sie bislang nie zurückgeschrien hat.
Hunter hatte als Strohmann für Trumbo seinen Namen unter das Skript gesetzt, Trumbo durfte in der McCarthy-Ära nicht arbeiten. Im geheimen arbeitete er an seinem Erfolg, politisch aktiv war er nach seiner Rehabilitation dann kaum noch.