AboIm Jahr 1939 liest Bertolt Brecht im dänischen Exil zum ersten Mal Georg Wilhelm Friedrich Hegels »Vorlesungen über die Ästhetik« und sucht nach dem Zweck der Kunst. Eine Rekonstruktion.
Geil! Sagt man das noch? Oder wieder? Vielleicht urnice? Cool ist was für 80jährige. Six Seven ist der heißeste Scheiß – Molières Alceste, der Menschenfeind, wäre begeistert gewesen, nichtssagender und oberflächlicher kann Sprache kaum sein.
In »Morgen war Krieg« steht Jonas nach seiner Musterung in einer Schlange, um Uniform und Ausrüstung in Empfang zu nehmen. Spontan entschließt er sich zur Flucht (bei der NVA wäre es da schon zu spät gewesen).
AboBis zuletzt galt die CDU als die Partei, die es am ehesten vermochte, ökonomische Zwänge als eigene Interessen auszugeben – schlicht und einfach, weil es die eigenen Interessen waren. Doch die Zeiten der Stellenjägervereine alten Zuschnitts neigen sich offenbar ihrem Ende.
AboMit ihrem Roman »Stunden wie Tage« würdigt Shelly Kupferberg eine stille Frau aus Schöneberg, die einer jüdischen Familie half – und nicht zuletzt der Widerstandskämpferin Liane Berkowitz.
Die Entstehungsgeschichte von »Winnie-the-Pooh«. Eine traurige Geschichte. Über ein Kind, das ungefragt zur weltberühmten Kunstfigur wurde, und über einen Mann, der für immer in der Rolle des Kindes gefangen geblieben ist.
Protagonist Shaban wird als Kleinbauer eingeführt, der mit Hatixhe in einem kosovarischen Dorf Milchwirtschaft betreibt, bis Liridon sowohl den Ruf der Familie ruiniert als auch deren prekäre Lebensgrundlage. Visar Morinas Spielfilm »Von Scham und Geld«.
AboFavatas »Atlantico«-Ensemble formierte sich um die Jahrtausendwende, nachdem der Saxophonist bereits viel Erfahrung mit Fusionen aus sardischer Volksmusik und Jazz gesammelt hatte.
»NogegoN«, entweder komplett in Kapitälchen oder mit großem N vorne und hinten, ist der dritte Band der Reihe »Hohle Welten« von François Schuiten und seinem älteren Bruder Luc. Es sind wahrhaft phantastische Comics.
AboVom sonst sehr geschätzten Redakteur fälschlicherweise für einen Fan der Videospiel-/Film-Franchisereihe »Resident Evil« gehalten, wollte ich ihm die Bitte um diese Rezension doch nicht ausschlagen. Und bereue es nicht.
»Die Gerechtigkeit bekommt ein Update.« Von heute aus gesehen ist das Interessanteste am Trashklassiker RoboCop von Paul Verhoeven (1987), wie sich die Filmemacher vor rund 40 Jahren die Zukunft in zwei Jahren vorgestellt haben.