AboSpuren lesen, Spuren legen. 190 Jahre »Woyzeck« von Georg Büchner. In Zeiten von Altersarmut und Arbeitslosigkeit ist das Fragment das aktuellste Stück des hessischen Dichters.
A conversation with American author and stand-up comedian Lee Camp about the tradition of political stand-up comedy in the U.S. and the censorship practices of major media corporations today.
Am selben Tag, als die autoritätshörige Hufeisennase Nicholas Potter ihren Wechsel von der Taz zu Springer verkündete, brachten Die Toten Hosen das Abschiedsalbum raus, das von ihnen zu erwarten war.
Candice Breitz, die südafrikanische jüdische Künstlerin, erfuhr wegen ihres Protests gegen den Genozid Israels an den Palästinensern heftige Kritik und Diffamierung. Nun findet in Berlin mit »Hot Potato« ihre erste Ausstellung in Deutschland statt.
AboIm Krieg gibt es drei Arten von Informationen: die der einen Seite, die der anderen und zwischen den Fronten eine Grauzone. Die einseitigen sind zuverlässig gefärbt bis rundheraus falsch. Als zutreffend kann nur gelten, was von beiden Seiten bestätigt wird.
AboMit kräftigem Paukenschlag beginnt sie, die »Symphony in C«. Dazu strecken zehn bildschöne, junge Tänzerinnen synchron je eines ihrer Beine vor. Man hat kaum Luft geholt, schon sind Spannung und Dynamik da.
Goldie Hawn, vermöge vermögenden Ehemannes Oregons frechste Arbeitslose, behandelt den handwerkernden Kurt Russell wie Dreck. Wer schon mal Handwerker im Haus hatte, wird es ihr nicht verdenken können.
Viele Formen des Feminismus haben sich mit dem Kapitalismus eingelassen. Bei den Linken Buchtagen in Berlin versuchten zwei Autorinnen zu erklären, was marxistischer Feminismus sein soll.
Von Ralf Hutter
Comme des Cinemas/Cinq de Trefle Productions/eksystent
Die Olympischen Sommerspiele 2024 scheinen freudig beschwingt zu sein, was vielleicht auch an Bachs Badinerie aus seiner 2. Orchestersuite liegt, mit der die ersten Szenen von »Ein Sommer in Paris« unterlegt sind.
Von Wolfgang Nierlin
RPC Good Boy Limited/Skopia Film/X Verleih/Lukasz Bakj
Jan Komasas neuer Mysterythriller »Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes« ist eine von Anthony Burgess’ Roman »Uhrwerk Orange« bzw. von Stanley Kubricks gleichnamiger Filmadaption inspirierte Studie über Unterdrückung und Konditionierung.
Ich hatte im Amtsblatt gelesen, dass am Mittwoch um 19 Uhr eine öffentliche Gemeinderatssitzung abgehalten werde, und so ging ich los, weil mich das ja sehr stark interessierte.
Von der Sorge getrieben, eines Tages die Zeit im Institut mit Candy Crush verbringen zu müssen, sucht man beständig neue Studienprojekte. Auch Mitteleinwerben ist ein Timekiller, fühlt sich aber besser an als Daddeln.
Permanentes Kümmern um Ernährung, tägliches Einnehmen von Medikamenten, 24 Stunden am Tag Vitalfunktionen messen – früher glaubte man an Gott, heute an die Medizin. Eine Dokumentation zeigt den Longevity-Trend.