AboAndreas Maier hat mindestens eines als Kind von Goscinny gelernt: Lakonie. Mit einem Kind spricht niemand lakonisch. Am 14. August wäre der Comicautor René Goscinny 100 Jahre alt geworden. Eine Würdigung.
AboIn gemessenem Ton legte Matthias Egersdörfer dar, wie es um die Korruption in Nürnberg bestellt ist. Der »Immobilienherzog Dr. Schmelzer« und seine Gattin, die »Kulturbürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner« fungierten als »die leuchtenden Edelsteine in unserem Stadtbild«.
Manche Comics zeigen Dinge und erzählen Geschichten, die es im Film nicht zu sehen gibt. Drei groteske Erzählungen sind beim Splitter-Verlag erschienen. Die Französin Daria Schmitt hat zwei sonderbare Comics zu H. P. Lovecraft und René Descartes geschaffen.
2022 ging Left to Die als Deaths zweitem Album »Leprosy« (1988) Tribut zollende Supergroup an den Start, bestehend aus Matt Harvey (Exhumed, Gruesome), Gus Rios (Gruesome), Terry Butler (Obituary) und Rick Rozz (Massacre).
Neben dem harten Materialismus des Prostitutionsgewerbes zeigt der Film auch andere Lohnarbeit: Frauen schuften im Tagebau, das ganze Dorf beteiligt sich am Fischfang.
Und also stehst du da wie ohne Haupt; / da ist bloß Hintern und daran zwei Ohren, / wie man halt ist, ist man »intakt« geboren, / und wie’s der Herrgott schlampig drangeschraubt.
Identitätspolitik ist ja, wenn es drauf ankommt, wer spricht, und da ist es dann egal, wie man’s tut, solange die »Message« stimmt, und werde sie auch fadenscheinig unter Literatursignalen versteckt.
Ein von dem Historiker Werner Abel, einem der besten Kenner des Spanischen Kriegs und der Geschichte der Interbrigaden, herausgegebene Band »Giandante X. Sich vereinigen heißt siegen« versammelt sämtliche bekannten Illustrationen des anarchistischen Zeichners Giandante X.
Die Frage nach dem Nein gleicht der Frage nach dem Souverän. Von Rechts wegen liegt die Souveränität beim Volk. Würde man es nur fragen, ob es in den Krieg ziehen will, wäre die Sache klar.
Die Kuratorin Katharina Kaiser ist gestorben. Von 1982 bis 2011 leitete sie das Haus am Kleistpark in Berlin-Schöneberg und organisierte etwa die Dauerausstellung »Wir waren Nachbarn« im Schöneberger Rathaus über das Leben von Juden im »Bayerischen Viertel«.
Die Dokumentation »Battle of Tuntenhaus«, 1990 und 1992 gedreht, zeigt eine gelebte Utopie in der im Sommer 1990 in großen Teilen besetzten Mainzer Straße in Berlin-Friedrichshain.