»Mutiny« bietet handfeste Kämpfe und ein mörderisches Komplott. Und bei aller Brutalität ist unter der Regie von Jean-François Richet ein auch humanistisches Werk entstanden, das Themen wie Loyalität und Berufsethik verhandelt.
Zehn Gedichte von Gottfried Benn entführen am Dienstag in der Berliner jW-Maigalerie zu jazziger Musik von Hannes Zerbe und Mitstreitern in verschiedenste Gefilde. In ein Restaurant, in die Natur, an den Küchenherd, bis zur »Tristesse«.
Josef Kaiser hat das Kino International, das Café Moskau und die Mokka-Milch-Eisbar entworfen. Eine Architektur der klaren Linie, mit Ornamenten, Mosaiken und Wandbildern als sublimen Blickfängen. Die Berlinische Galerie würdigt ihn nun mit einer Ausstellung.
AboSulingen liegt etwas oberhalb des in Niedersachsen weltbekannten Saurierparks Münchehagen. Hier gibt es wenig Menschen und viel plattes Land, Hafer, Gerste and all this shit.
Dummerweise entdeckt man nun, dass Gold durch die Adern dieses Lands fließt. Ab da wird es für das gekauft, was sich unter ihm findet, es selbst ist bloß noch im Weg. Wie alles auch, was drauf kreucht.
AboEinigen Angaben zufolge wurde der haitianische Dichter René Depestre im August 1926 geboren, anderen zufolge schon 1924. Dass er immer noch lebt, ist an sich bemerkenswert genug. Noch bemerkenswerter ist jedoch sein Lebenslauf.
Zwei deutsche Filmstudenten, Peter Braatz und Frank Behnke dokumentierten 1985 mit einer Super-8-Kamera die Dreharbeiten zu »Blue Velvet«. Aus dem Material entstand 2016 eine »Behind The Scenes Meditation« namens »Blue Velvet Revisited«.
Die Dichterin Emily Elizabeth Dickinson (1830–1886) verbrachte ihr gesamtes Leben in Amherst, Massachusetts, USA. Sie entstammte einer alteingesessenen calvinistischen Familie. Mit 30 Jahren zog sie sich gänzlich vom gesellschaftlichen Leben zurück.
AboViereinhalb Wochen haben seine Ignoranz Merz Urlaub gemacht, während Flüsse ausgetrocknet und Wälder abgebrannt sind und 14.000 Omas im Heim frittiert wurden. Im selben Zeitraum brach der klapprige US-Präsident drei Friedensverträge und zerstörte neunmal den Iran.
AboKurz vor seinem Tod war Tim Curry in der Bibliothek der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (»Oscar«) eingeladen, die Dokumentation bietet Gelegenheit, den britischen Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher ungeschminkt zu erleben.
Die Verteidiger des Status quo haben keine Antwort auf den Aufstieg der AfD. Also kehren sie den Spieß um und werfen der Konkurrenz von rechtsaußen vor, keine Antworten zu haben. So auch die ZDF-Hauptstadtkorrespondentin für die Reihe »PolitiX« am Donnerstag abend.
Ein Gedicht für alle, die erst im Regen frösteln, dann in Regionalzügen schwitzen und in ihren Sozialwohnungssaunen einen Rekordsommer besonders gesundheitsförderlich erleben.