Die Marx-Engels-Stiftung und die Gesellschaft für dialektische Philosophie veranstalten vom 13. bis 15. November in Leverkusen eine Tagung mit dem Titel »Vom Nutzen des Dialektischen Materialismus für kommunistische Politik«.
Abo»Das Auge des Krokodils« ist ein ziemlich kluges Buch der feministischen Philosophin Val Plumwood. Sie war mit einem Kajak durch den nordaustralischen Kakadu-Nationalpark gepaddelt, als sie von einem Leistenkrokodil angegriffen wurde. Sie überlebte schwer verletzt.
Ich muss gestehen, dass ich den Namen Banksy noch vor zwei Tagen nicht gekannt habe. Ich besitze keinen Fernseher, lese am liebsten meine eigenen Artikel, und ich hasse Graffitis.
In den USA werden am Dienstag wieder Kongresspfründe an Politbonzen verteilt. Labertaschen schieben auf der Wetterkarte rote Elefanten und blaue Esel hin und her, bis feststeht: Donald Trump hat’s verkackt und wird uns gerade deshalb noch mehr auf die Ketten gehen als bisher.
AboFrüh übt sich … Roland Beier ist der beste Beweis. Davon zeugt aktuell eine Ausstellung im Satiricum Greiz, die noch bis Februar zu sehen ist. Sie bietet neben Buch- und Plakatgestaltungen vor allem humoristische Plastiken und Karikaturen.
Die Kreuzfahrt bis ans Lebensende ist zu Ende. Die »MV Odyssey«, ein luxuriöses Altenheim auf den Weltgewässern, liegt vor Kambodscha. Schuld sind die gestiegenen Treibstoffpreise.
Die Unterlegenheit der Beherrschenden und die Überlegenheit der Beherrschten treten so deutlich hervor, dass man sich fragt, wann letztere endlich erkennen, dass sie gemeinsam stärker sind als ihre Ausbeuter.
Die Comicfigur Lucky Luke wird 80 Jahre alt. Mitte November 1946 erschien im Spirou Almanach 1947 die erste Geschichte. Am 3. November erscheint nun die Jubiläumsausgabe »Heiliger Lucky!« in Deutschland.
Mal ruhiger, mal mitreißender Free Jazz – gespickt mit Zitaten aus Arbeiterliedern. Am Dienstag abend spielt Ernte in vierköpfiger Besetzung im Rahmen der Reihe »jW geht Jazz« in der Maigalerie der jungen Welt in Berlin.
Inmitten der kriegsfördernden und sozialabbauenden Hässlichkeit namens »Zeitenwende« sind Metal und Hardcore ziemlich leise. Dethroned zeigen mit ihrem erstaunlich klassenbewussten Album »War Will Kill Us All«: Das geht anders.
Wie giftiger Schleim ätzt sich die permanente Krise unserer Gesellschaft durch das Gebälk des Gemeinwesens. Ganz unten sind die Schwächsten, die Jüngsten. Hier setzt Horrorregisseur und Showrunner Mike Flanagan für die neue Amazon-Prime-Serie »Carrie« an.
Hier gibt es viel Glitter und Beautifulness statt Gore und allzu viel Blutbad. Trotzdem beerbt Filmregisseurin Tina Romero mit »Queens of the Dead« ihren Vater George A. formidabel: »Wenn die Hölle voll ist, gibt es dafür eine passende App.«
John S. Hall ist wohl der fleißigste New Yorker Dichter. Am Sonnabend wurde das Gedicht Nr. 1689 des Jahres 2026 veröffentlicht und damit die Nr. 10.000. Damit ist seine »Number Series« abgeschlossen.
Von Jürgen Schneider
Warner Bros Ent./Ronald Grant/mary Evans Archive/imago
Keine Rätsel mehr, keine systematische Programmverwirrung, kein Spaß. In »Matrix Revolutions« zählt nur der Schrott. Auch digital simulierter Schrott ist träge.