Ende der 60er Jahre tritt Jörg Immendorff als Künstler erstmals öffentlich in Erscheinung. Zusammen mit seiner ersten Ehefrau Chris Reinecke konzipiert er das Projekt »LIDL«, der Name soll vom Geräusch stammen, das eine Babyrassel macht.
AboWarmherzig, freundlich und menschlich geht es zu in den Erzählungen aus »Winnie-the-Pooh«. In diesen Einschlafgeschichten, die A. A. Milne für seinen kleinen Sohn Christopher Robin schrieb.
Neulich »Kick« der australischen Band INXS gehört, ihr Erfolgsalbum von 1987. Lange gesucht, in einem Friedrichshainer Second-Hand-Laden für zehn Euro erstanden. Was das Album von damals mit dem neuen von Bilderbuch zu tun hat?
Als ich Mitte der Siebziger an der Kasse / des Eastside Bookstore / auf dem St. Mark’s Place arbeitete, / war eines meiner Lieblingsbücher, / in dem ich während der Arbeit las, Andy Warhols The Philosophy of Andy Warhol (From A to B and Back Again).
Das Feuilleton ist tot, es lebe das Feuilleton! Die Zeit analysiert auf ihrem Youtube-Kanal Zeitphänomene: »Gegenwartsdiagnostiker« Ijoma Mangold nahm sich vor kurzem des »Dreamcore« an, meist KI-generierten Augenschmeicheleien.
AboÜber Kinder- und Jugendliteratur in der DDR. Eine Erinnerung an den Schriftsteller Gerhard Holtz-Baumert, der vor 30 Jahren starb und bis heute als Urheber des »Alfons Zitterbacke« bekannt ist
AboIm Frühjahr 1990 veröffentlichte Christian Geissler die »dissonanzen der klärung«, konzipiert als offener »brief an die genossinnen und genossinnen der rote armee fraktion«. Sind sind Geisslers einziger längerer, diskursiver Text, der sich monothematisch mit der RAF beschäftigt.
Mit 20 Jahren konnte Emma Goldman schon auf ein »Gelebtes Leben« zurückblicken, wie sie viele Jahre später ihre Autobiographie betiteln sollte, dabei stand ihr das meiste noch bevor. Dreimal sollte sie wegen ihrer Überzeugungen ins Gefängnis gehen.
Dass Jenny Erpenbecks »Heimsuchung« von Volker Schlöndorff adaptiert werden würde, war unvermeidlich. Die Schriftstellerin ist international so anerkannt wie keine deutsche Kollegin, und ihr 2008 erschienener Roman ist längst Pflichtlektüre fürs Abitur.
AboIch hatte einen Traum. Er war friedlich, schön, er war sogar sehr stilvoll, obgleich ich von Stil, wie ihn die Leute heutzutage definieren, keine Ahnung habe. Mir träumte von Chuck Berry. Ich vermute, es war 2017, im Jahr nach seinem Tod.
AboKlaus Kinski wurde gerade einmal 65 Jahre. Das Alter hätte ihm auch nicht gestanden. Kinski, geboren am 18. Oktober 1926, das war pure Vitalität, überschüssige Kraft, ziellose Wucht.
Wie erklärt man, dass man die AfD für die neue NSDAP hält, ohne zu sagen, dass die AfD die neue NSDAP ist? Der Redaktion des ARD-Magazins »Monitor« ist dieser Kniff mit dem am Donnerstag abend gesendeten Beitrag gelungen.
Wenn der Chef der Deutschen Bank / Die Regierung lobt, dann rette / Sich wer kann: Sie machen deine / Rente bald zur Pferdewette. // Anders als in Hoppegarten, / Wo der Gaul im Zaum sich hält.