Was gegen Traurigkeit hilft: Ballette der Emotionen, Galas, ein toller Kinofilm, ein interessantes Buch und ein Film auf Arte – eine sommerliche Übersicht gegen die Zumutungen des Alltags.
AboAuf der am Dienstag eröffneten XXIII. Internationalen Buchmesse (Filgua) in Guatemala-Stadt sind die Maya-Q’eqchi’ und Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú Tum die Ehrengäste. Gastland ist die BRD.
Über den Kapitalismus reden ist wie das Gespräch übers Wetter. Man spricht über etwas, das einem selbstverständlich erscheint, meist Unbehagen bereitet, zunehmend lebensfeindlicher ist, aber eben auch unabänderlich.
AboTranshumanismus und effektiver Altruismus nehmen unter den Glaubensrichtungen der Techoligarchen die ersten Plätze ein. Unter den Reichen und Guten unserer Zeit treffen solche Glaubenssätze auf große Gegenliebe. Sie bestätigen ihr Selbstbild und ihre Weltsicht.
Boomern verschlägt es die Sprache: Bei der BR-Talkshow »jetzt red i« hat Levi – ein junger Mann aus dem Publikum – gezeigt, wie man der Propaganda zur Kriegstüchtigkeit entgegentritt.
Als ich mich selber noch für einen talentierten Gitarristen hielt, das ist mittlerweile vierzig Jahre her, fuhren die Band und ich nach Frankfurt am Main zur Musikermesse, weil ich hoffte, dort mit Eddie Van Halen zu jammen.
In ihrem dritten Spielfilm »Etwas ganz Besonderes« beleuchtet Regisseurin Eva Trobisch das Entwerfen biographischer Erzählungen und kollektiver Selbstbilder. Wer schreibt diese Geschichte? Wer erzählt sie? Wem hören wir zu? Können wir entscheiden, was unsere Geschichte ist?
»Vaiana« ist als Name gut gewählt. »Moana« bedeutet schlicht »Meer«, während »Vaiana« sich vom polynesischen Wort für »Wasser« (»vai«) ableitet und als »Mädchen aus dem Wasser« übersetzt wird. In Italien läuft der Film übrigens unter dem Titel »Oceania«.
Dieses Gedicht ist / friedlich wie ein / Regenwurm, harmlos / wie ein Feuerstein, / bescheiden wie der / Morgentau im Gras. // Das Gedicht nötigt / niemanden zu irgend-/ etwas, schon gar nicht / mit Geld. Dieses / Gedicht erwartet / keine Zustimmung.
Die Bundeswehr soll zur stärksten Armee des Kontinents hochgerüstet werden. Die Bestellungen für neue Waffen sind raus, aber eine kriegsgeile Jugend, die das Zeug auch bedient, fehlt. Abhilfe soll das neuste Produkt der PR-Abteilung schaffen: die Serie »Generation Wehrdienst«.