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→ Feuilleton

16.10.2026
  • Eine Bühne für die Mörder
    Marcel Urlaub/Wiener Staatsoper
    Während des Orchestervorspiels zu Alexander Zemlinskys »Florentinischer Tragödie« hebt und senkt sich der Vorhang mehrmals hektisch. Regisseur Vasily Barkhatov nutzt die kurze Zeitstrecke, um die Rahmenhandlung zu exponieren.
    Von Florian Neuner
  • Placebo-Chef Brian Molko aka Jack Sparrow 2024 in Mailand
    NurPhoto/IMAGO
    Placebo waren am Montag abend in Leipzig und feierten 30jähriges Bandbestehen. In ausverkauftem Haus wohlgemerkt, aber viel mehr wären bei den saftigen Ticketpreisen – von 80 Euro aufwärts – wohl eh nicht gekommen.
    Von Ken Merten
  • »Vielleicht hätte sich Böhmermann sogar einen Gefallen getan, we...
    Michael Kappeler/dpa
    AboSicher ist Böhmermanns Schwalbe-Clip Teil der vielbeschworenen »Verrohung des politischen Diskurses«, die er ja nicht mildert, indem er sie fortspinnt. Er hat sie aber nicht erfunden, und der grobe Keil gehört so zum groben Klotz wie die Heuchelei zum rechten Rand.
    Von Stefan Gärtner
  • Zensur ist der falsche Begriff
    Elisa Schu/dpa
    Stand der Dinge
    AboWer die Infosphäre eines Landes Privatunternehmen überlässt, übergibt ihnen auch die politische Meinungsbildung. Darauf zu hoffen, dass die Besitzer der Netzwerkmonopole mit ihrer Macht verantwortungsvoll umgehen, ist politisch blind.
    Von Stefan Heidenreich
  • Who needs a heart when a heart can be broken?
    BRIGANI-ART/IMAGO
    Programmtips
    AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • imagebroker/IMAGO
    »Früher war mehr Mehlschwalbe!« bellte der Herr Redakteur gestern ins Telefon. »Na klar!« raunzte ich ihn an. »Bedanke dich bei der beschissenen EU, die jeden Feldweg asphaltieren und jede schlammige Pfütze versiegeln lässt!«
    Von Jürgen Roth
  • rbb/Jan Wiese
    Im Juni nahm die Rheinmetall-Fabrik im Berliner Wedding, die bislang Autoteile hergestellt hatte, die Produktion von Geschosshülsen und Drohnenteilen für Israel auf. Der Unmut über die Rüstungsschmiede im Wohngebiet ist groß, aber der RBB findet jemanden, dem alles gefällt.
15.10.2026
  • Michel Foucault (15. Oktober 1926 bis 25. Juni 1984)
    Pressens Bild/TT/imago
    Foucault 100
    2 Leserbriefe
    Wer Neues denkt, hat Feinde. Nach seinen enorm vielen Feinden zu urteilen, hat der Philosoph Michel Foucault, der heute vor hundert Jahren geboren wurde, sehr viel Neues gedacht.
    Von Stefan Ripplinger
  • Eliane Umuhire als Königin aus eigenem Willen
    Firul Maithya/RingelFilm
    Emily Atefs »Call Me Queen« schneidet allerlei Konflikte an, die das Berufs- und Privatleben der Nairobi-Korrespondentin eines namenlos bleibenden britischen oder US-Printmediums prägen.
    Von Holger Römers
  • Einsteigen, bitte: Dienstreise durch den Hades
    Reprodukt
    Foucault 100
    AboIm Comic »Neue Abenteuer des unglaublichen Orpheus« überlässt Charon Michel Foucault das Steuer seines Kahns auf der Fahrt durch die dunkle Unterwelt. Eine durchaus angemessene Dienstreise. Die Philosophie ist tot, aber sie fährt auf ungewissem Kurs weiter.
    Von Barbara Eder
  • »Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte«
    Landmark Media/IMAGO
    AboAustin Abrams spielt einen Taucher, der bei der Suche nach der Leiche seines Vaters von einem 24 Meter langen Pottwal verschluckt wird und nur eine Stunde Zeit hat zu entkommen.
    Von Marc Hairapetian
  • Ausnahmsweise mal nicht der Borkenkäfer: Feuer zerstörte den Wal...
    Martin Rottenkolber/2 Pilots/WDR
    Programmtips
    AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Der Held der westlichen Welt
    Mary Evans/IMAGO
    Doktor Jones als Repräsentant der westlichen Zivilisation ist der wahre Wilde, der unter den Wilden wandelt. Ein typischer Spielberg: ideologische Dekonstruktion aus Versehen.