Die Ausstellung »Rothko a Firenze« zeichnet Mark Rothkos künstlerische Entwicklung chronologisch nach. In zehn Räumen, mit über 70 Werken, beginnend mit seinen figurativen Arbeiten der 1920er und 1930er Jahre.
Wie kann es sein, dass plötzlich von allen Drucksachen die Buchstaben verschwinden? Nur noch weiße Seiten. Mehr noch: Niemand ist mehr in der Lage zu schreiben. Mia Couto wirft in »Der blinde Fluss« ein ganz besonderes Licht auf deutsch-portugiesische Kolonialvergangenheit.
Die vom Westdeutschen Rundfunk geplante Abschaltung des Migrantenradios Cosmo stößt auf mehr Widerstand als erwartet. Die Internetpetition »Save Cosmo« hat mehr als einhunderttausend Unterstützer gefunden.
AboDer Antipode zum Begehren ist die Liebe, denke ich. Da ist Erfüllung nicht das Ziel. Dann scheint es mir fast identisch mit der Sucht – ein Wort für den in selbstzerstörerischer Befriedigung leerlaufenden Begehrensprozess.
AboEines der ersten Wörter, die die Deutschlernerin erwirbt, ist bekanntlich »Scheiße«. Tatsächlich ist längst »Fuck« der Deutschen Lieblingsfluch und hat als solcher auch die etwas schwächeren Ausrufe »Mist«, »Mensch« und »Verdammt« verdrängt.
In der Arte-Reihe »Hotellegenden« wird das »Mamounia« im marokkanischen Marrakesch vorgestellt. Dass dies nicht allein ein Ort der Schönheit und des Luxus, sondern auch der Korruption ist, wird geflissentlich verschwiegen.
Vor 50 Jahren wurde die Oper »We Come to the River« von Hans Werner Henze in London uraufgeführt – eine Radikalisierung der ästhetischen Prinzipien seines politischen Schaffens.
Meikel Mathias’ Erstling über fragile, immerhin nicht von vorne herein »toxische« Männlichkeit ist anregend zu lesen. Es geht um Körperkult, Ratgeber für zukünftige Millionäre und bislang erfolglose Liebhaber, Macht, Memes und Manfluencer.
»Adrian Reiter, Lehrer mit den Fächern Englisch und Geschichte, aber es gelang ihm Jahr für Jahr, sich bis zum Ende des Schuljahres zu retten, ohne etwas Entscheidendes sagen zu müssen.«
Die tunesische Regisseurin Leyla Bouzid etabliert in ihrem ruhig und verhalten erzählten Familiendrama »Mit leiser Stimme« (»À voix basse«) eine spiegelbildliche Geschichte, um den Konflikt zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Unterdrückung zu thematisieren.
Wer die Natur liebt, kann über die Gartenbilder von Max Liebermann nicht hinwegsehen. Liebermann, der 1935 in Berlin starb, malte zuletzt meistens seinen eigenen Garten in Berlin-Wannsee.
Der berüchtigte amerikanische Zeichendeuter Robert Langdon (Tom Hanks) wacht plötzlich fast ohne Gedächtnis in Florenz auf, mithin im Paradies der Kunsthistoriker, das er in ein Inferno der Vernunft zu verwandeln versteht.