Dem weitverbreiteten Pessimismus entgegengesetzt, dermaßen selbstverständlich dabei, im inneren Zwiegespräch mit den Enkeln: »Die Zukunft ist noch nicht geschrieben« von Uwe Leuschner.
Hanco Kolk muss nicht bescheiden sein, ist er aber: »Obwohl sein Ansatz und seine Techniken ein breites Spektrum an Genres abdecken, ist die Handschrift von Kolk stets erkennbar.«
Abo»Bitte verlassen Sie den Planeten«: Diese Musik hat Esprit. Das Trio 17strings spielt am Dienstag, 7. Juli 2026, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Maigalerie der jungen Welt.
AboUnter dem Titel »In Wartestellung« debattierten kubanische Journalistinnen über die aktuelle Lage und mögliche Perspektiven Kubas. Das Podium geriet dabei vor allem zu einer Fundamentalkritik an der kubanischen Regierung und am sozialistischen System.
Der Deutsche Militärverlag – Antikriegsverlag bringt den antifaschistischen Seeroman »Die letzte Heuer« des schreibenden Proleten Ludwig Turek aus dem Jahr 1934 wieder heraus. Ein Gespräch mit Burkhard Schmidtke.
Zum 110. Geburtstag würdigt das Solinger Zentrum für verfolgte Künste die Dada-Bewegung mit einer Ausstellung. Der Auftritt von Einstürzende-Neubauten-Sänger Blixa Bargeld im Begleitprogramm passt ins Bild.
Stefan Gärtners Roman »Hotel Drei Jahreszeiten« ist große Kunst: Die Handlung, die mancherlei kleine Kurven nimmt; das Thema Liebessehnsucht, das nicht aus den Augen gelassen wird, aber nie alles ist – sie sind der notwendige Grund, auf dem eine Fülle kluger Sätze wächst.
Dieser Mann braucht nur den Mund aufzumachen, und schon klingt es herrlich ungehobelt. Mit so einer Stimme kann einer praktisch nur Rocksänger werden: Jason Riccis Bluesrockeskapaden »13 Hours«.
Das fotografische Archiv der Ostmoderne will das bauliche Erbe, das vielerorts bereits verschwunden ist, bewahren. Die Großwohnsiedlungen der DDR waren gebaute Gesellschaftsentwürfe, um Wohnraum in industriellem Maßstab zu schaffen.
Heute kriechen die Reste der Medienkritik auf der Schleimspur des Inhaltismus daher: die Guten hier, das Böse da. Sin’ wir alle froh, die Angelegenheit »eingeordnet« zu haben.
Algerien ist aus der Fußball-WM ausgeschieden. Kurz vorher veröffentlichte der französische Lokalpolitiker Salim Djellab auf X eine Art Hommage auf das nordafrikanische Land.
Jetzt sind die ganzen Fanartikel Müll / Das Nationalgefühl zeigt sich betreten / Wir dachten doch, wir wären über jeden / Zweifel erhaben. Nun ist alles still // Zu viele Superstars im Kollektiv / Standen sich gegenseitig auf den Füßen (…)