Zum Inhalt der Seite

→ Feuilleton

05.09.2026
  • Böse Geister bevorzugen gerade Wege: Zickzackbrücke im Yu-Garten...
    Dreamstime/IMAGO
    AboMit den digitalen Herausforderungen bei der Einreise in Beijing könnte ich beginnen. Oder, gerechterweise, mit den vielen Büchern, die ich vor meiner Visite im »Reich der Mitte« gelesen habe. Aber mir geht die Zickzackbrücke im Yu-Garten von Shanghai nicht aus dem Sinn.
    Von Irmtraud Gutschke
  • Kann weg
    Pond5 Images/imago
    Lange Bücher
    AboManche Leserinnen und Leser haben natürlich Wichtigeres zu tun, als ihre Zeit mit der Lektüre überlanger Schwarten zu vergeuden. Da ist es nur billig, wenn Verlage der Aufmerksamkeitsspanne der Leserschaft dadurch Rechnung tragen, dass sie überflüssigen Firlefanz weglassen.
    Von Robert Cohen
  • Kluger Sammler: Martin Iaies
    martiniaies.com
    Wenn dieser Martin Iaies alles daran gesetzt hätte, ein As an der elektrischen Gitarre zu werden, wäre er nicht dahin gelangt, wo er heute steht: am Dirigentenpult vor einem fabelhaften kleinen Orchester, das ganz nach seiner Pfeife tanzt.
    Von Andreas Schäfler
  • Steckt selbst im Buch: Autor Lucas Kieser
    Ina Aydogan/MWK Baden-Wuerttemberg
    Der Käfer, der wider Kafkas Willen auf etlichen Deckeln von »Die Verwandlung«-Ausgaben gelandet ist, hat es auch auf das Cover von Luca Kiesers »Simsalabim, Simon Brenner« geschafft.
    Von Ken Merten
  • Ein wissbegieriges Mädchen: Rabia (Nazualiya Arsalan, Mitte)
    JIP Film & Verleih
    AboNach den Ferien warten die Schülerinnen und Schüler einer Dorfschule im Umland der pakistanischen Metropole Karatschi vor einem verschlossenen Tor. Die Schule stehe unter einem Fluch, sagt der Wachmann.
    Von Wolfgang Nierlin
  • Simson-Bande unterwegs
    Frank Menzel/ZDF
    Programmtips
    AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Ein qualitativer Sprung
    Lilly Schönherr
    Amateurfotografie
    Springen auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, über Ihren Schatten und auf den Zug namens »Fotowettbewerb 2026« auf. Letzterer könnte sich als Springquelle weiteren zumindest geistigen Reichtums erweisen. Und der ist doch der springende Punkt.
  • Flucht durch Turin: Im getunten Minicooper
    courtesy OAKHURST PRODUCTIONS/Ronald Grant Archive/Mary Evans Ronald Grant/imago
    Die beste Geschichte dieses Films ist die Geschichte dieses Films. 1969 kam er ins Kino, mit geplanter Fortsetzung. Sein Cliffhanger ist ein Cliffhanger. Einer ohne Ende zudem.
  • Rätseln und gewinnen!
    jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!
  • Aktuelle Termine zu aktuellen politischen Themen.
  • Ein Gedicht für den früheren Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen, der in der Deutschenfeindlichkeit das größte Problem gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit der Jetztzeit wittert.
    Von Thomas Gsella
04.09.2026
  • Gute Frage: Was bleibt von der Menschlichkeit?
    Anna Badian
    Die zentrale Frage, die Euripides’ »Iphigenie in Aulis« aufwirft, ist so zeitlos wie hochaktuell: Was kann Menschlichkeit überhaupt noch bedeuten, wenn Menschen ungerührt der Abschlachtung von Kindern zusehen, sobald ihnen diese als alternativlos präsentiert wird?
    Von Sabine Fuchs
  • Drei, die es können: Hannes Zerbe, Heide Bartholomäus und Jürgen...
    privat
    Jazz in der jW-Maigalerie
    Wie es schillert: Das Programm »Nachtcafé«, gestaltet von Hannes Zerbe am Piano, Jürgen Kupke an der Klarinette und Heide Bartholomäus mit ihrer starken Stimme, vereint tiefsinnig-witzige Gedichte von Gottfried Benn mit hochkarätigem Jazz.
    Von Gisela Sonnenburg
  • So doof wie du: Dein digitaler Zwilling
    CHROMORANGE/IMAGO/jW Montage
    Die digitalen Zwillinge sind nicht bloß digitale Phantasiewesen. Man muss sie als ein politisches Projekt begreifen, denn sie könnten die Kluft zwischen Daten und Welt überbrücken. Sollte das gelingen und von realen Menschen akzeptiert werden, hätte das enorme Folgen.
    Von Stefan Heidenreich
  • Keine Lust auf Mackertum: The Afghan Whigs (New York City, 1996)
    Kristin Callahan/Avalon.red/imago
    Als um 1990 Grunge aufkam, waren wir uns unserer antirockistischen Gesinnung sehr sicher – unserer Ablehnung von allem, was nach Machopose oder dem Klischee »ehrlicher handgemachter Musik« schmeckte.
    Von Alexander Kasbohm
  • Ohne weiße Weste: Waschmittelkonzern Henkel
    WDR/Lothar Schröder/beta bande
    Programmtips
    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Nur weil die AfD unwählbar ist, wir...
    Matthias Schrader/AP/dpa
    Die kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt sind historisch. Alle sprechen über die AfD, doch dass all die anderen Parteien seit Jahren eine miserable Politik in dem Bundesland machen, wird als bekannt vorausgesetzt.