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→ Feuilleton

04.09.2026
  • Gute Frage: Was bleibt von der Menschlichkeit?
    Anna Badian
    Die zentrale Frage, die Euripides’ »Iphigenie in Aulis« aufwirft, ist so zeitlos wie hochaktuell: Was kann Menschlichkeit überhaupt noch bedeuten, wenn Menschen ungerührt der Abschlachtung von Kindern zusehen, sobald ihnen diese als alternativlos präsentiert wird?
    Von Sabine Fuchs
  • Drei, die es können: Hannes Zerbe, Heide Bartholomäus und Jürgen...
    privat
    Jazz in der jW-Maigalerie
    AboWie es schillert: Das Programm »Nachtcafé«, gestaltet von Hannes Zerbe am Piano, Jürgen Kupke an der Klarinette und Heide Bartholomäus mit ihrer starken Stimme, vereint tiefsinnig-witzige Gedichte von Gottfried Benn mit hochkarätigem Jazz.
    Von Gisela Sonnenburg
  • So doof wie du: Dein digitaler Zwilling
    CHROMORANGE/IMAGO/jW Montage
    AboDie digitalen Zwillinge sind nicht bloß digitale Phantasiewesen. Man muss sie als ein politisches Projekt begreifen, denn sie könnten die Kluft zwischen Daten und Welt überbrücken. Sollte das gelingen und von realen Menschen akzeptiert werden, hätte das enorme Folgen.
    Von Stefan Heidenreich
  • Keine Lust auf Mackertum: The Afghan Whigs (New York City, 1996)
    Kristin Callahan/Avalon.red/imago
    Als um 1990 Grunge aufkam, waren wir uns unserer antirockistischen Gesinnung sehr sicher – unserer Ablehnung von allem, was nach Machopose oder dem Klischee »ehrlicher handgemachter Musik« schmeckte.
    Von Alexander Kasbohm
  • Ohne weiße Weste: Waschmittelkonzern Henkel
    WDR/Lothar Schröder/beta bande
    Programmtips
    AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Nur weil die AfD unwählbar ist, wir...
    Matthias Schrader/AP/dpa
    Die kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt sind historisch. Alle sprechen über die AfD, doch dass all die anderen Parteien seit Jahren eine miserable Politik in dem Bundesland machen, wird als bekannt vorausgesetzt.
03.09.2026
  • Den Schmerz bekämpfen und danach die Sucht: Fentanyl
    Splitter-Verlag
    Der Comic »Die Geschichte der Drogen« überrascht. Er beginnt mit einer Autoschlange. »Die Appalachen. Normalerweise kommen die Leute zum Jagen oder zum Wandern her. Aber 2006 hätte ein erstaunter Beobachter einen Stau auf der Ausfahrt der Route 52 bemerken können ...«.
    Von Marc Hieronimus
  • Empfang hier, Empfang da, Thomas Mann und Erika
    Neue Visionen
    Zwei Besatzungszonen, zwei Goethe-Preise, zwei Empfänge mit Amtsträgern, Festakten und Blitzlichtgewitter. Dazwischen: Thomas Mann, der in sein Geburtsland zurückkehrt, und keine Zonen kennen will.
    Von Max Grigutsch
  • Ein flammendes, sinnliches Rot
    missingFILMs
    Man versetze sich nach Italien. In einen Sommer in den 70er Jahren in Rom. War es nicht die Stadt der Liebe damals, mehr noch als Paris? Modernes Design, leuchtende Farben und lautes Lachen prägten das Straßenbild.
    Von Gisela Sonnenburg
  • Eine Institution: Volksstimmefest (Wien, 2025)
    KPÖ Bundespartei/https://www.flickr.com/people/193283987@N02/
    Festival
    In Österreich ist Sprachskepsis seit Karl Kraus ein großes Thema. Zuletzt kam der Lord-Chandos-Brief jedoch verspätet an – dabei könnte die Kritik am sozialdemokratischen Herrschaftsjargon derzeit nicht größer sein.
    Von Barbara Eder
  • Gut erhaltene Exemplare im Campingzoo
    Gerhard Leber/IMAGO
    Programmtips
    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht.
  • Die Geschichte wird böse enden
    Paramount Pictures/Cinema Publishers Collection/MPC/imago
    Die Idee, in die Vergangenheit zurückzukehren, um für ein Ereignis zu sorgen, das die eigene Identität bereits bestimmt hat, bildet das Zentrum der Phantasie von der Urszene genauso wie das Paradoxon der Zeitschleife.
  • Jonathan Ernst/REUTERS
    Trump und die Kunst
    Mag er nicht, kann weg: Wohl auf Geheiß von US-Präsident Donald Trump wurde am Mittwoch die Plastik »Blue« des Künstlers Joel Shapiro vom John-F.-Kennedy-Zentrum für darstellende Kunst in Washington, D. C., entfernt.