Chomsky spielt keine Rolle mehr. Zumindest in der Linguistik. Doch noch heute verteidigt er wacker seine Universalgrammatik und versucht in ihrem Lichte die großen Fragen der Philosophie zu klären. Welche nicht zuletzt wegen der Epstein-Enthüllungen auf ihn zurückfallen.
Adam Wingards »Onslaught«: Nach einem aus dem Ruder gelaufenen Militärexperiment zieht eine Einheit genetisch modifizierter Supersoldaten eine Schneise der Zerstörung durch das amerikanische Hinterland.
AboAuf jeden Fall ist »Refractions« die bislang zugänglichste Cornelius-Platte. Die Experimente stehen hier mehr im Dienste des Pop, auf die instrumentalen Interludien verzichtet Cornelius vollständig.
»Deadpool 2« unter der Regie des ehemaligen Stuntmans David Leitch besteht aus nichts als Anspielungen auf und schmutzige Witze über die unzähligen Superheldenfilme. Sehr viele dieser Scherze sind dabei Scherze über die Unzählbarkeit der unzähligen Heiligen.
Die Stubenfliege schwirrt mir vorm Gesicht / Und setzt zur Landung an auf meiner Stirn. / Das zeigt den Sommer her mit seinem Licht. / So weiter Weg, im Schädel schwappt das Hirn.
Mit den digitalen Herausforderungen bei der Einreise in Beijing könnte ich beginnen. Oder, gerechterweise, mit den vielen Büchern, die ich vor meiner Visite im »Reich der Mitte« gelesen habe. Aber mir geht die Zickzackbrücke im Yu-Garten von Shanghai nicht aus dem Sinn.
Manche Leserinnen und Leser haben natürlich Wichtigeres zu tun, als ihre Zeit mit der Lektüre überlanger Schwarten zu vergeuden. Da ist es nur billig, wenn Verlage der Aufmerksamkeitsspanne der Leserschaft dadurch Rechnung tragen, dass sie überflüssigen Firlefanz weglassen.
Wenn dieser Martin Iaies alles daran gesetzt hätte, ein As an der elektrischen Gitarre zu werden, wäre er nicht dahin gelangt, wo er heute steht: am Dirigentenpult vor einem fabelhaften kleinen Orchester, das ganz nach seiner Pfeife tanzt.
Der Käfer, der wider Kafkas Willen auf etlichen Deckeln von »Die Verwandlung«-Ausgaben gelandet ist, hat es auch auf das Cover von Luca Kiesers »Simsalabim, Simon Brenner« geschafft.
Nach den Ferien warten die Schülerinnen und Schüler einer Dorfschule im Umland der pakistanischen Metropole Karatschi vor einem verschlossenen Tor. Die Schule stehe unter einem Fluch, sagt der Wachmann.
Springen auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, über Ihren Schatten und auf den Zug namens »Fotowettbewerb 2026« auf. Letzterer könnte sich als Springquelle weiteren zumindest geistigen Reichtums erweisen. Und der ist doch der springende Punkt.
courtesy OAKHURST PRODUCTIONS/Ronald Grant Archive/Mary Evans Ronald Grant/imago
Die beste Geschichte dieses Films ist die Geschichte dieses Films. 1969 kam er ins Kino, mit geplanter Fortsetzung. Sein Cliffhanger ist ein Cliffhanger. Einer ohne Ende zudem.
Ein Gedicht für den früheren Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen, der in der Deutschenfeindlichkeit das größte Problem gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit der Jetztzeit wittert.