Abo250 Jahre USA: Herman Melville, Gertrude Stein, Andy Warhol, Aaron Copland, Charles Ives, Walt Disney und Charles Olson auf der Suche nach einer US-amerikanischen Ästhetik.
Vom 6. bis 10. Juli findet im Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin das Lesefestival antifaschistischer Literatur statt. Im Zentrum steht die Frage, welche Anregungen die Tradition antifaschistischer Literatur für die heutige Situation geben kann.
Das beliebte Facebook-Meme, »It’s weird being the same age as old people« trifft wunderbar auf Knut Mellenthin zu. »Trump wird heute 80. Der ist sogar noch älter als ich«, schrieb er mir am 14. Juni, und weiter, »was knapp drei Wochen alles ausmachen können!«
AboIm Chinesischen meint »flach liegen« etwas Anderes als auf deutsch. In der Volksrepublik meint es ein ganz freiwilliges und durchaus selbstzufriedenes Nichtstun. Der Begriff kam während der Corona-Sperren auf, und rasch wurde daraus eine Bewegung mit viel Zulauf.
Abo»Erzähl mir alles« von Elizabeth Strout ist ein großartiger Liebes-, Zeit- und Gesellschaftsroman über die heutigen USA. Eine Geschichte, die von Freundschaft und Verrat, aber auch von schwer traumatisierten Menschen handelt.
AboWir haben es alle kommen sehen, es gab genug warnende Stimmen. Keiner soll bitte im nachhinein sagen: »Ich habe es nicht gewusst.« Die Junioreneuropameisterschaft im Synchronschwimmen kann Deutschland genauso spalten wie die Katastrophe bei der Fußballweltmeisterschaft.
Bolzplätze sind offenbar bislang ein Hort der Liberalität und Toleranz gegenüber Menschen aller Couleur gewesen. Bis die AfD kam. Das jedenfalls ist das Bild, welches der BR in seinem Bericht über ausgewählte Lokalvereine zeichnet.
Der deutsch-US-amerikanische Historiker Sven Beckert verschiebt die Debatte über die Anfänge des Kapitalismus weg von der Frage »Wo und wann zuerst?« hin zu der, wie sich kapitalistische Beziehungen über Kontinente und Jahrhunderte verdichten konnten.
»Life« war einmal ein passender Name für dieses Schiff. Man kann ihn noch immer an der Bordwand erkennen. Nur wirkt der Kutter mittlerweile mehr tot als lebendig. – Tom Fröhlichs Dokfilm »Vom Traum, unsinkbar zu sein.«
Die Glut, die am vergangenen Wochenende Beton wie Menschen zerbröselte, kündigte sich Freitag abend in der Berliner Oranienstraße an. Etwa als man vor dem Kreuzberger SO 36 darauf wartete, dass es endlich losgeht.
Parallel zum am Donnerstag begonnenen Folk- und Weltmusikfestival in Rudolstadt (2.–5.7.) findet am Wochenende im 50 Kilometer entfernten Erfurt der AfD-Parteitag statt. In Rudolstadt wird Jahr für Jahr zelebriert, was der AfD und ihren Anhängern überhaupt nicht passt.
Volker Heise zeigt in seinem Zweiteiler »Berlin 1933. Tagebuch einer Großstadt« bekanntes und unbekanntes Filmmaterial zur beginnenden faschistischen Herrschaft in Berlin. Kommentiert werden die Bilder mit zeitgenössischen Tagebuch- und Briefauszügen.