AboDas zentrale Anliegen seiner Kunst war das Leben und die Arbeit auf dem Lande, die Ehrung jener, die die Nahrung des Volkes schaffen und damit auch die Landschaft verändern. Eine Würdigung des hundertjährigen Malers Wolfram Schubert. Über Kunst ohne Deutungsakrobatik
Zigarette, kurze Haare, selbstbewusster Blick – die »Neue Frau« der 1920er Jahre gehört zu den bekanntesten Erscheinungen der Moderne. Die Ausstellung im Museum für Fotografie zeigt Arbeiten von Künstlerinnen, die dieses Bild festhielten und selbst verkörperten.
»Was ist Liebe? Ein goldener Faden, der Herz mit Herz verbindet.« Ein schöner Gedanke, kaum vorstellbar, dass er aus dem Tagebuch einer Achtjährigen stammt – der südkoreanischen Schriftstellerin Han Kang, 45 Jahre später, 2024, mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Prekär heißt ursprünglich nicht einfach schlecht bezahlt, sondern vor allem: widerruflich. Entsprechend gehört dem modernen Prekären seine Existenzgrundlage nicht: Der in Aussicht gestellte Lohn bzw. Honorar kann ihm mangels vertraglicher Absicherung jederzeit verweigert werden
AboBanquine, Trapez und chinesischer Mast in Straßenkleidung? Probleme ganz normaler Leute im zeitgenössischen Zirkus? Das Stück »Kintsugi« im Berliner Chamäleon-Theater macht sich nahbar.
AboSeinen 75. Geburtstag kann am Sonntag der Berliner (jetzt Wiener) Dichter Frank-Wolf Matthies feiern. Er konnte 1970 sein Abitur an einer Schule ablegen, in der viele Kinder von DDR-Prominenten waren, unter ihnen nicht wenige aufmüpfige Freidenker.
Wolf Biermann soll den Literaturnobelpreis erhalten, schlägt ein 88jähriger CDU-Berliner vor. Wie stets zu runden oder halbrunden Geburtstagen schlägt der bald 90jährige Biermann in den deutschen Redaktionen Rabatz. Allerdings ist ein Nobelpreis für den Abstellgreis zuwenig.
Leben wir heute den Tag, von dem Fritz Kuhn träumte? Diese Frage bleibt nach »Nazi Town, USA«, einer PBS-Dokumentation über den »German American Bund« offen.