Leserbrief zum Artikel Asoziale Hartz-Hetze
vom 03.02.2010:
...Hartz IV-Hetz-Kampagne eine Form von...
Ist diese im Januar/Februar initiierte Hartz IV-Hetz-Kampagne vielleicht eine neue Form von strukturellem Antisemitismus??? Erst waren angeblich die "Fehler der gierigen Bank-Manager" die angeblichen Verursacher der Systemkrise...jetzt sind es die "faulen Arbeitslosen" oder "Sozialschmarotzer" und Leute die "Leistungsmißbrauch" betreiben. Gleichzeitig schaffen scheinbar ungeachtet des Falls Zumwinkel die Reichen 10% weiter ihre Kohle am Fiskus vorbei ins Ausland (aktueller Fall einer weiteren Daten-DVD mit "Steuersündern") und hochrangige Manager wie Herr Nonnenmachen und Konsorten von der HSH-Nordbank kassieren Millionen-Gehälter dafür, dass sie Wert in Milliardenhöhe vernichtet haben. Früher fasste man sowas in den Märchen von den "Schildbürgern" zusammen. Heute nennt sich das Realpolitik 2010.
Es ist ganz offensichtlich, dass man wie früher "die Franzosen", "Engländer", »die Bolschewisten« und "die Juden" wieder wahlweise versucht die Ursache zu personifizieren, um ja keine ernsthafte Systemkritik aufkommen zu lassen. Was kommt als nächstes? Wird aus ganz Deutschland ein großes Zwangsarbeitslager? Das hatten wir vor 70 Jahren schon mal. In Hamburger Museen gibt es z.B. Karten, wo eingezeichnet ist, wo im Stadtgebiet überall Zwangsarbeiter bei Firmen im Einsatz waren. Ganz Hamburg war voll davon...inkl. mehrerer kleiner innerstädtischer KZs. Etwa alles schon vergessen...???
Hier gibt es nichts mehr zu Beschönigen, zu Zerreden, demokratisch zu Wählen oder zu "Reformieren". Dieses System geht unvermeidlich historisch seinem Ende entgegen und die Schritte werden schneller...
Es ist ganz offensichtlich, dass man wie früher "die Franzosen", "Engländer", »die Bolschewisten« und "die Juden" wieder wahlweise versucht die Ursache zu personifizieren, um ja keine ernsthafte Systemkritik aufkommen zu lassen. Was kommt als nächstes? Wird aus ganz Deutschland ein großes Zwangsarbeitslager? Das hatten wir vor 70 Jahren schon mal. In Hamburger Museen gibt es z.B. Karten, wo eingezeichnet ist, wo im Stadtgebiet überall Zwangsarbeiter bei Firmen im Einsatz waren. Ganz Hamburg war voll davon...inkl. mehrerer kleiner innerstädtischer KZs. Etwa alles schon vergessen...???
Hier gibt es nichts mehr zu Beschönigen, zu Zerreden, demokratisch zu Wählen oder zu "Reformieren". Dieses System geht unvermeidlich historisch seinem Ende entgegen und die Schritte werden schneller...