Mehr als 70 Tote bei Angriff auf Goldmine im Südsudan
Juba. Bei einem Angriff auf eine Goldmine im Südsudan sind nach Regierungsangaben mehr als 70 Menschen getötet worden. Unbekannte Angreifer hätten die Mine überfallen, teilte der Vizepräsident des Landes, James Wani Igga, am Montag mit. Dabei seien mindestens 73 Minenarbeiter getötet und 25 weitere schwer verletzt worden. Es sei eine formelle Untersuchung eingeleitet worden, um die Identität der Angreifer festzustellen.
Der Südsudan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Er hatte sich 2011 vom Sudan abgespalten. Zuletzt hatte sich die Lage im Land zunehmend verschlechtert, nachdem der Konflikt zwischen Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und Unterstützern des festgenommenen Ex-Vizepräsidenten Riek Machar wieder aufgeflammt war.
Ein 2018 geschlossenes Friedensabkommen, das einen fünfjährigen Bürgerkrieg mit rund 400.000 Todesopfern beendet hatte, war vor wenigen Wochen gescheitert. Seitdem kam es erneut zu zahlreichen gewaltsamen Zusammenstößen. (AFP/jW)
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