Kein Beleg für Tesla-Vorwurf gegen IG Metall
Frankfurt (Oder)/Grünheide. Der Vorwurf von US-Elektroautobauer Tesla gegen die IG Metall, angeblich illegal Aufnahmen einer Betriebsratssitzung in der Fabrik in Grünheide angefertigt zu haben, kann laut Ermittlern nicht belegt werden. »Im Ergebnis der dortigen Untersuchungen ergaben sich keine Anhaltspunkte für aufgezeichnete und/oder gespeicherte Aufnahmen auf dem Notebook«, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) nach der Auswertung eines beschlagnahmten Laptops. Es gebe auch »keine Daten, die darauf hindeuten könnten, dass das Mikrofon zur Tatzeit eingeschaltet war«. Der vorab informierte IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto kommentierte per Pressemitteilung bereits am Donnerstag: »Mit dreisten Anschuldigungen gegen einen IG Metall-Kollegen hat Tesla-Geschäftsführer André Thierig direkt vor der Betriebsratswahl eine Schmutzkampagne losgetreten. Jetzt steht fest: Alle Vorwürfe waren falsch. Hier hat eine Unternehmensleitung mit falschen Vorwürfen in eine Betriebsratswahl eingegriffen.« (dpa/jW)
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