NATO zieht Soldaten aus dem Irak ab
Brüssel. Die NATO hat wegen des Iran-Kriegs das Personal ihres Irak-Einsatzes nach Europa verlegt. »Ich möchte dem Irak und allen Alliierten danken, die die sichere Verlegung unterstützt haben«, teilte NATO-Oberbefehlshaber Alexus Grynkewich am Freitag mit. Die Mission werde nun vorerst vom operativen Führungskommando des Bündnisses in Neapel aus fortgesetzt. Zur Zahl der in Sicherheit gebrachten Personen gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Aus Bündniskreisen hieß es, es seien einige hundert betroffen gewesen.
Die Evakuierungsaktion der NATO erfolgte, nachdem der mit einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Israels und der USA konfrontierte Iran zuletzt auch Ziele im Irak beschossen hatte. Das Land grenzt an den Iran und beherbergt mehrere westliche Militärstützpunkte.
Ziel des 2018 gestarteten NATO-Einsatzes im Irak ist es vor allem, ein Wiedererstarken der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) zu verhindern. Dazu wurden bislang etwa irakische Militärausbilder geschult. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Einsatz. So waren in der Vergangenheit Bundeswehr-Soldaten unter anderem als Berater an einer Panzertruppenschule eingesetzt und begleiteten die Einführung von Simulatoren. (dpa/jW)
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