Iran-Krieg: UNO besorgt um Welterbestätten
Paris. Die Unesco hat angesichts des Iran-Kriegs ihre »tiefe Sorge« um die Welterbestätten im Nahen Osten geäußert. Seit Beginn der Kampfhandlungen am 28. Februar seien »mehrere Stätten von kultureller Bedeutung« – darunter der Golestan-Palast in Teheran, die Weiße Stadt in Tel Aviv und die römischen Ruinen der libanesischen Stadt Tyros – bei Angriffen getroffen und beschädigt worden, erklärte die UN-Organisation in einer am Sonntag abend veröffentlichten Erklärung. Sie alle gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.
Mit der Ausweitung des Konflikte seien auch »zahlreiche Stätten in anderen Ländern der Region und darüber hinaus bedroht«, hieß es in der Erklärung weiter.
Die USA und Israel hatten Ende Februar inmitten von Atomverhandlungen einen Angriffskrieg gegen Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Anführer Ajatollah Ali Khamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie auf US-Einrichtungen in mehreren Golfstaaten. (AFP/jW)
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