WHO warnt vor Gesundheitsschäden durch Iran-Krieg
Genf. Angesichts der Eskalation im Iran-Krieg hat der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, vor ernsthaften Gefahren für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Region gewarnt. Beschädigungen an Erdölanlagen im Iran würden das Risiko einer Kontamination von Lebensmitteln, Wasser und Luft bergen, schrieb er am Montag auf X. Besonders Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen seien gefährdet.
Gleichzeitig verwies er auf die Situation im Libanon. Seit Ende Februar seien dort neun Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen getötet worden. 16 weitere seien verletzt worden. 43 medizinische Versorgungszentren und fünf Krankenhäuser mussten dem WHO-Chef zufolge aufgrund von Evakuierungsanordnungen der israelischen Armee schließen.
Ghebreyesus rief zu sofortiger Deeskalation auf. »Frieden ist immer die beste Medizin«, schrieb er. (dpa/jW)
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