Gegründet 1947 Mittwoch, 4. März 2026, Nr. 53
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
Online Extra
03.03.2026, 18:35:52 / Ausland

Großbritannien entsendet Kriegsschiff und Hubschrauber nach Zypern

urn_binary_dpa_com_20090101_260302-99-697465-FILED_MASONRY.jpg
Ein Kampfjet hebt vom britischen Luftwaffenstützpunkt RAF-Akrotiri ab, nachdem er am frühen Morgen in der Nähe von Limassol von einer Drohne getroffen wurde (2.3.26)

London. Nach den Drohnenangriffen auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern hat der britische Premierminister Keir Starmer die Entsendung eines Kriegsschiffs und von Helikoptern zur Drohnenbekämpfung bekanntgegeben. Die »HMS Dragon« und mehrere Hubschrauber würden für »Defensiveinsätze« zur Insel geschickt, erklärte Starmer am Dienstag im Onlinedienst X. Er habe mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides gesprochen und ihn über die Entsendung informiert. »Großbritannien setzt sich uneingeschränkt für die Sicherheit Zyperns und der dort stationierten britischen Militärangehörigen ein«, fügte Starmer an. London werde »stets im Interesse Großbritanniens und unserer Verbündeten handeln«.

Auch Frankreich unterstützt Zypern nach offiziellen Angaben mit Militärgerät. Die französische Marine werde eine Fregatte mit Raketen- und Drohnenabwehrwaffen entsenden, erklärte ein zyprischer Regierungssprecher. Zuvor hatte bereits Griechenland zwei Fregatten und F-16-Kampfjets entsandt.

In der Nacht zum Montag war eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden Zyperns unweit der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol eingeschlagen, Opfer gab es nach Angaben der britischen und zyprischen Behörden nicht, sondern nur leichte Sachschäden. Bei den Militärstützpunkten Akrotiri im Süden und Dekelia im Südosten Zyperns handelt es sich um britische Überseegebiete. (AFP/jW)

links & bündig gegen rechte Bünde

Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.

Mehr aus: Ausland

                                               10 Wochen junge Welt online lesen für nur 10 € – jetzt bestellen!