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Paris: LFI angefeindet nach Tod von Neonazi

Paris. Vor dem Hintergrund des gewaltsamen Todes eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich ist die Parteizentrale der linken Partei La France­ ­insoumise (LFI) wegen einer Bombendrohung vorübergehend geräumt worden. »Die Polizei ist im Einsatz; alle Beschäftigten und Parteimitglieder sind in Sicherheit«, schrieb der ­LFI-Koordinator Manuel Bompard am Mittwoch auf X. Bei dem Polizeieinsatz in Paris sei kein Sprengstoff gefunden worden, hieß es später in informierten Kreisen. Die LFI-Partei wird derzeit angefeindet, weil ein parlamentarischer Mitarbeiter eines LFI-Abgeordneten festgenommen wurde, der an dem tödlichen Angriff auf Quentin Deranque vergangene Woche in Lyon beteiligt gewesen sein soll. Mehrere LFI-Vertreter prangerten »Drohungen« gegen ihre Partei an. Die LFI-Abgeordnete Clémence Guetté warnte vor einer politischen Instrumentalisierung des Falls. »Diejenigen, die den Tod eines jungen Mannes ausnutzen, um LFI anzugreifen, müssen ihre abstoßenden Manöver einstellen«, sagte Guetté. Die französische Regierung hat den vorläufigen Fraktionsausschluss des LFI-Abgeordneten ­Raphaël Arnault gefordert, ­dessen Mitarbeiter festgenommen worden war. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2026, Seite 6, Ausland

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