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Russland: Sorge über Abrüstungsvertrag

Moskau. Die russische Staatsführung hat ihr Angebot an Washington erneuert, sich ein weiteres Jahr an die Bestimmungen des am Donnerstag auslaufenden Atomwaffenabrüstungsvertrags »New START« zu halten. Der Vorschlag von Präsident Wladimir Putin liege noch auf dem Tisch, bisher gebe es aber keine Antwort aus den USA dazu, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge am Dienstag. Die Zeit dränge, sonst befinde sich die Welt »in einer gefährlicheren Lage als bisher«, so Peskow. Die USA haben gefordert, dass ein künftiges Abrüstungsabkommen auch China einbeziehen müsse. Peskow lehnte dies mit dem Hinweis ab, dass das Nukleararsenal der Volksrepublik im Vergleich zu denen der USA und Russlands zu vernachlässigen sei. Zugleich verwies er aber auf das Atompotential der europäischen US-Verbündeten Großbritannien und Frankreich, das bei einer tragfähigen Friedenslösung zu berücksichtigen sei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2026, Seite 6, Ausland

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