Autozulieferer Aumovio baut weitere 4.000 Stellen ab
Frankfurt am Main. Der Autozulieferer Aumovio will weltweit bis zu 4.000 Stellen in der Forschung und Entwicklung streichen, um seine Kosten zu senken. Der Abbau solle bis Ende 2026 weitgehend abgeschlossen sein, teilte der Konzern am Dienstag mit. Betroffen seien demnach Standorte in Singapur, Rumänien, Serbien, Mexiko und Deutschland. Hierzulande wolle man sich von einer hohen dreistelligen Zahl an Beschäftigten trennen.
Bereits als Kerngeschäft des Dax-Konzerns Continental hat die Zuliefersparte einen Kahlschlag Tausender Stellen durchgemacht. Aumovio, nunmehr abgespalten, zählt mehr als 86.000 Beschäftigte an über 100 Standorten in 25 Ländern weltweit. Vor gut fünf Jahren waren es bei Continental Automotive noch mehr als 100.000. Auch die anderen großen Zulieferer Bosch und ZF Friedrichshafen bauen zigtausende Arbeitsplätze ab. (Reuters/jW)
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