UPS streicht Stellen wegen Trumps Zollpolitik
Atlanta. Der US-Logistikriese UPS will Sendungen für den Onlinehändler Amazon weiter drastisch reduzieren und stattdessen mit höherpreisigen Paketen mehr Umsatz und höhere Margen erzielen. Auch dafür dünnt er sein Netzwerk in den USA weiter aus: Weitere 30.000 Stellen sollen wegfallen, wie Finanzchef Brian Dykes am Dienstag sagte. Im laufenden Jahr wolle man drei Milliarden US-Dollar einsparen. Wegen der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump hat UPS bereits 48.000 Jobs gestrichen und 93 Standorte geschlossen. Amazon, in der Vergangenheit größter Kunde von UPS, übernimmt den Transport seiner Waren seit Jahren zunehmend selbst. Auch in der Bundesrepublik speist Amazon immer weniger Sendungen in das Netzwerk des UPS-Konkurrenten DHL ein. (Reuters/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Kapital & Arbeit
-
Fehlt es der deutschen Industrie an Weitsicht?
vom 28.01.2026 -
Neuer Absatzmarkt
vom 28.01.2026 -
Ein großer Fisch reicht nicht
vom 28.01.2026