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Gefechte auf Nigers Hauptstadtflughafen

Niamey. Der Flughafen der nigrischen Hauptstadt Niamey war in der Nacht zu Donnerstag Schauplatz heftiger Schusswechsel. Auf Videos von Anwohnern seien zudem Lichtspuren am Nachthimmel zu sehen, die auf die Aktivierung der Luftabwehr hindeuten, berichtete die Infoseite Afrik.com. Andere Aufnahmen zeigten Flammen sowie beschädigte Fahrzeuge. Der etwa zehn Kilometer vom Präsidentenpalast entfernte Flughafen beherbergt einen Luftwaffen- und Drohnenstützpunkt und das Hauptquartier der gemeinsamen Streitkräfte der Allianz der Sahelstaaten (AES), zu der Niger, Mali und Burkina Faso gehören. Eine offizielle Stellungnahme lag bis Redaktionsschluss nicht vor. ­­Afrik.com zufolge soll derzeit eine große Menge Uran auf dem Flughafengelände auf den Weitertransport warten. Die Fracht sorge seit Monaten für Spannungen insbesondere mit der früheren Kolonialmacht Frankreich. Der französische Orano-Konzern hatte die nigrischen Uranvorkommen jahrzehntelang zu Spottpreisen ausgebeutet, bis Niamey die Förderung 2025 nationalisierte. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2026, Seite 6, Ausland

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