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UN-Bericht: globaler »Wasserbankrott«

Richmond Hill. Die Welt tritt einem UN-Bericht zufolge in ein »Zeitalter des globalen Wasserbankrotts« ein. Begriffe wie »Wasserknappheit« oder »Wasserkrise« spiegelten die Realität an vielen Orten nicht mehr wider, weil sie zeitweilige und potentiell reversible Zustände suggerierten, hieß es am Montag (Ortszeit) von der Universität der Vereinten Nationen in Kanada. Kennzeichnend seien inzwischen aber unumkehrbare Verluste bei Süßwasserreserven. Viele Gesellschaften haben dem Bericht zufolge nicht nur ihr jährliches Kontingent an erneuerbarem Wasser aus Flüssen, Böden und Schneedecken überschritten, sondern auch ihre langfristigen Reserven in Grundwasserleitern, Gletschern, Feuchtgebieten und anderen natürlichen Reservoirs aufgebraucht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2026, Seite 6, Ausland

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