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10.01.2026, 11:32:30 / Inland
31. Rosa-Luxemburg-Konferenz

»Die USA führen einen Wirtschaftskrieg gegen Kuba«

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Als ersten Referenten der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz begrüßen wir Manuel Pineda von der Abteilung für internationale Beziehungen der Kommunistischen Partei Spaniens. Er sprach vor allem über die Bedrohung Kubas durch die USA. Pineda wies auf die verheerenden Folgen der Wirtschaftsblockade durch die USA hin, die auf der Insel zu großen materiellen Problemen führt. Vor allem die Lebensmittelversorgung und die medizinische Versorgung sind bedroht. Washington will damit gezielt die Wirtschaft auf Kuba strangulieren und soziale Verwerfungen sowie Proteste gegen die Regierung hervorrufen. Dennoch führe Kuba sein sozialistisches Projekt trotz der Einkreisung weiter.

Bekämpft werden auch, so Pineda, alle Regierungen, die mit Kuba zusammenarbeiten. Auch der kubanische Internationalismus wird von den USA attackiert. Dennoch wird etwa die Entsendung von Ärzten und medizinischen Brigaden in arme Länder weitergeführt, ein glänzendes Beispiel für den sozialistischen Internationalismus. Pineda rief unter Jubel dazu auf, sich gegen die US-Blockade zur Wehr zu setzen. US-Präsident Donald Trump sei ein Faschist. Er strebe an, dass Kuba zusammenbreche. Damit das nicht passiere, brauche es Solidarität mit dem sozialistischen Kuba. Diese müsse mehr sein als nur ein Che-Guevara-Plakat aufzuhängen.

Eine ganz besondere Ankündigung hatte im Anschluss jW-Chefredakteur Nick Brauns zu machen: Unter Beifall gab er bekannt, dass der im Jahr 2025 erstmals vergebene Rosa-Luxemburg-Preis im Jahr 2026 an Aleida Guevara verliehen wird – für ihr Engagement als Ärztin und Botschafterin des sozialistischen Kubas. Am 11. April 2026 wird der Preis in Berlin im Kino Babylon an die Tochter von Che Guevara verliehen. Emphatisch rief Brauns schließlich auch noch zu Solidarität mit Kuba auf. (mp)

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