Größe und Breite
Zwei alte Industriehallen, die das angemessene Ambiente schufen, mit interessiertem, mit internationalistischem, mit solidarischem Publikum zu füllen – das gelang beinahe mühelos: ein Rekord an verkauften Tickets zur nunmehr 31. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz (unter dem Motto: »Kopfüber in den Krieg. Gegen Rüstungswahn und mediale Mobilmachung«) am 10. Januar in den Wilhelm-Studios im Norden Berlins. Größe ist das eine. Breite und Vielfalt das andere. Referenten unterschiedlichster Provenienz zu unterschiedlichsten Themen, ein Grußwort aus dem Untergrund, eine Manifestation der Solidarität, die allerdings alle eines einte: die Kritik an den herrschenden Verhältnissen – weltweit. Dazu eine Kapelle, Chansons, Rap und Punk in kritischem Geiste sowie eine ganze Halle voller Material wider die Ordnung der Unterdrückung. So mannigfaltig, so buntscheckig war die Konferenz. Die kommende im Jahr 2027 soll der vergangenen darin nicht nachstehen. Das ist jedenfalls unser Anspruch. (jW)
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