Weniger Pflegekräfte – mehr Menschen sterben
München. Durch die Abwanderung von Pflegekräften steigt die Sterblichkeit in grenznahen Krankenhäusern. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und des Ifo-Instituts München. Die Sterberate in Grenzregionen zur Schweiz erhöhte sich demnach durch den Mangel an Pflegekräften um 4,4 Prozent, seitdem immer mehr in Grenznähe lebende deutsche Pflegekräfte wegen des wachsenden Lohngefälles in der Schweiz arbeiten. Jeder Prozentpunkt des Fachkräfterückgangs erhöhte laut Studie die Sterbewahrscheinlichkeit um durchschnittlich 0,4 Prozent, bei Herzinfarkt sogar um 17,7 Prozent. (AFP/jW)
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