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Grenzkonflikt: Thailand stellt Bedingungen

Bangkok. Kambodscha muss nach Ansicht von Thailands Regierung im wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zuerst eine Waffenruhe ausrufen. Dies sagte die Sprecherin des thailändischen Außenministeriums am Dienstag. Bei den im Dezember erneut ausgebrochenen Kämpfen wurden mindestens 32 Menschen getötet und rund 800.000 vertrieben. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig. Die Partei des früheren thailändischen Regierungschefs Thaksin Shinawatra hat unterdessen am Dienstag dessen Neffen Yodchanan Wongsawat als ihren Spitzenkandidaten für die im Februar anstehende Parlamentswahl aufgestellt. Zuletzt stand Thaksins Tochter Paetongtarn Shinawatra an der Spitze der thailändischen Regierung. Sie wurde Ende August wegen des Grenzkonfliktes vom Verfassungsgericht ihres Amtes enthoben. Zu ihrem Nachfolger war der rechte Baumagnat Anutin Charnvirakul gewählt worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2025, Seite 6, Ausland

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