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Krise zwischen Thailand und Kambodscha

Surin. Im wiederentflammten Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha haben sich beide Länder auch am Donnerstag Gefechte geliefert. Das kambodschanische Verteidigungsministerium erklärte, thailändische Soldaten hätten am Morgen »das Gebiet um den Khnar-Tempel« in der Grenzprovinz Oddar Meanchey beschossen. Aus Bangkok verlautete, der Militäreinsatz im Grenzgebiet dauere an. Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf mindestens 19. Auf thailändischer Seite sind seit Wiederaufnahme der Kämpfe am Sonntag laut Behördenangaben neun Soldaten getötet worden. Mehr als 120 Soldaten seien verletzt worden. Kambodschas Verteidigungsministerium meldete zehn getötete Zivilisten und 60 Verletzte. Mehr als eine halbe Million Menschen, die meisten in Thailand, wurde bereits vertrieben. Hintergrund des Konflikts ist ein Streit über die Grenzziehung im sogenannten Smaragddreieck, in dem Thailand, Kambodscha und Laos aneinandergrenzen. Der Streit war von innenpolitischen Auseinandersetzungen in Thailand begleitet, die im Sommer zum Sturz von Premierministerin Paetangtorn Shinawatra führten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2025, Seite 6, Ausland

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