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25.11.20251 Leserbrief
- → Natur & Wissenschaft
Deutsches Wattenmeer verliert Schutz
Geesthacht. Das Wattenmeer an der deutschen Nordseeküste – das größte zusammenhängende Feuchtgebiet in Europa – ist nicht nur ein wichtiges Ökogebiet für Algen, Würmer, Fische und Vögel, sondern schützt die Küstenbewohner auch vor Überschwemmungen. Seine Tidebecken brechen Wellen und bremsen ankommende Fluten aus. Der im Zuge des Klimawandels und des Schmelzens von Eis auf Grönland und in der Arktis ansteigende Meeresspiegel konnte bislang durch Sedimentablagerungen in diesen Absenkungen weitgehend ausgeglichen werden. Wie das Wissenschaftsportal Scinexx berichtet, hat ein Team um den Doktoranden Bo Miao vom Hereon-Institut für Küstensysteme in Geesthacht nun nachgewiesen, dass diese natürliche Schutzfunktion des Wattenmeers auszufallen droht, da die Sedimentablagerungen den Pegelanstieg nicht mehr ausgleichen und die Becken zunehmend überspült werden. Durch die Vereinheitlichung und Neuprüfung bestehender Datensätze konnten die Forscher nachweisen, dass sich mittlerweile weniger Sediment als früher absetzt. Nur neun von 24 Tidebecken in der Deutschen Bucht sind in den vergangenen Jahrzehnten leicht in die Höhe gewachsen. Die Gründe für die geringeren Ablagerungen sind noch unklar. (jW)
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 24. Nov. 2025 um 22:35 UhrDa scheint der nächste Strohhalm geknickt zu sein. Einige Leute haben darauf gehofft, dass das Watt mit dem Meeresspiegelanstieg Schritt hält. Vielleicht sollte man es doch mit Technik halten und dem Vorschlag des VDI folgen, einen Damm von Schottland nach Norwegen zu bauen. Da könnte man sogar den Landraub der Ersten Marcellusflut (1219), der Zweiten Marcellusflut (Erste Mandränke, 1362) und der Burchardiflut (Zweite Mandränke, 1634) rückgängig machen. Damit wäre auch Lebensraum im Norden geschaffen, man müsste keinen im Osten requirieren.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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