-
05.11.2025
- → Antifaschismus
Influencerin Seibt sucht Asyl in USA
Berlin. Die reaktionäre Influencerin Naomi Seibt hat nach eigenen Angaben Asyl in den Vereinigten Staaten beantragt und begründet dies unter anderem damit, politischer Verfolgung ausgesetzt zu sein. Im Mitteilungsdienst X beklagte Seibt am Mittwoch vergangener Woche, als »Verfechterin der Meinungsfreiheit und Unterstützerin der AfD« zur »Zielscheibe von Überwachung durch Geheimdienste« geworden zu sein. Außerdem werde sie von »der Antifa« bedroht.
Seibt lebt überwiegend in den USA und erlangte Bekanntheit in rechten Kreisen unter anderem dadurch, dass sich der Techoligarch Elon Musk in eigenen X-Beiträgen auf Äußerungen von ihr bezog, so auch auf ihren Beitrag vom 29. Oktober. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!