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Gespräche: Kabul und Islamabad brechen ab
Islamabad. Die Gespräche zwischen Afghanistan und der Atommacht Pakistan über einen langfristigen Waffenstillstand nach den schweren Grenzgefechten sind ergebnislos zu Ende gegangen. Dies teilten zwei mit den Verhandlungen in Istanbul vertraute Personen am Dienstag mit. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen hieß es, die Taliban seien nicht bereit gewesen, sich zu verpflichten, die pakistanischen Taliban zu kontrollieren. Diese separate militante Islamistengruppe verübt immer wieder Anschläge auf Einsatzkräfte in Pakistan. Ein afghanischer Insider berichtete, die Gespräche seien nach »angespannten Diskussionen« über dieses Thema beendet worden. Kabul erklärte demnach, keine Kontrolle über die pakistanischen Taliban zu haben. Am Sonnabend hatte Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Asif gesagt, ein Scheitern der Gespräche in Istanbul käme einem »offenen Krieg« gleich. (Reuters/jW)
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