EU verstärkt abhängig von US-Flüssigerdgas
Brüssel. Die Abhängigkeit der EU von Flüssigerdgaslieferungen (LNG) aus den USA verschärft sich. Wie Reuters am Montag mit Verweis auf das Marktforschungsinstitut Energy Aspects mitteilte, könnte die EU in diesem Winter bis zu 160 zusätzliche LNG-Schiffsladungen aus den USA benötigen. Die LNG-Importe würden damit auf 820 Schiffsladungen (à 100.000 Kubikmeter Gas) steigen, was 48 Prozent der gesamten EU-Gasversorgung entspreche. Weil die EU bis 2028 einen vollständigen Gaslieferstopp aus Russland anstrebt, dürften die USA zwischen 2026 und 2029 rund 70 Prozent des Bedarfs der EU bereitstellen (2025: 58 Prozent). (Reuters/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
-
Leserbrief von Frank Rehberg aus München (8. Oktober 2025 um 12:54 Uhr)Na endlich! Jetzt sind wir nicht mehr abhängig vom Autokraten Putin (da war das Gas und Öl zwar billig und wurde verlässlich geliefert), sondern endlich in den Händen des Autokraten aus dem Weißen Haus, dem Verteidiger von Recht, Freiheit und Frieden in der Welt, der immer zu geringen, nicht steigenden und nicht mit politischen Forderungen verbundenen Preisen zuverlässlich US-amerikanisches Frakinggas (sehr umweltfreundlich) liefern wird. Endlich kann sich die EU um ihren eigenen Imperialismus voll kümmern, aber nicht Trump in den Weg kommen!
Mehr aus: Kapital & Arbeit
-
Machtpoker um Shutdown
vom 07.10.2025 -
Mieses Schulessen in Indonesien
vom 07.10.2025