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Südafrika: Mordfall Biko neu aufgerollt

Johannesburg. Südafrikas Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Tod des Antiapartheidaktivisten Steve Biko wiederaufgenommen. Es soll festgestellt werden, ob der Tod des Gründers der südafrikanischen Black-Consciousness-Bewegung durch eine kriminelle Handlung oder Unterlassung verursacht wurde, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Vor knapp 50 Jahren starb Biko an schweren Kopfverletzungen aufgrund mutmaßlicher Folter im Polizeigewahrsam. Bikos Tod löste internationale Empörung über die Brutalität des rassistischen Apartheidregimes aus, wurde aber nie strafrechtlich verfolgt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2025, Seite 6, Ausland

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