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Schraubenwurmfliege breitet sich aus

Mexiko-Stadt. In Mexiko und anderen mittelamerikanischen Ländern steigt die Zahl der Nutztiere, die durch von Schmeißfliegen in Wunden und anderen Körperöffnungen abgelegte Eier bzw. daraus geschlüpfte Larven erkranken. Wie die Internationale Organisation für regionale Gesundheit in der Landwirtschaft (OIRSA) berichtet, wurden in Mexiko bis August 5.000 Fälle gemeldet. Das US-Landwirtschaftsministerium zeigte sich angesichts der seit zwei Jahren stetig steigenden Zahl besorgt. Bei einer Einschleppung der Schraubenwurmfliege drohen hohe wirtschaftliche Verluste. Die Larven der Cochliomyia hominivorax graben sich tief ins Gewebe ein und sorgen für Infektionen, die oft tödlich verlaufen. In den USA war es zuletzt 1966 zu einem großen Ausbruch der eigentlich in den tropischen und subtropischen Gegenden Amerikas verbreiteten Fliege gekommen. Die USA hatten seinerzeit eigens ein Ausrottungsprogramm mit Hilfe von sterilen männlichen Fliegen aufgesetzt. Die Schraubenwurmfliege kann auch dem Menschen gefährlich werden. Mexiko zählte in diesem Jahr bereits 80 Fälle. Dort starb kürzlich eine vorerkrankte 86jährige Frau, die mit Maden befallen war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2025, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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