Zum Inhalt der Seite

Australien: Google bietet Ausgleichszahlung an

Canberra. Der US-Konzern Google hat gegenüber den australischen Behörden Wettbewerbsverzerrung zugegeben und angeboten, als Ausgleich 55 Millionen australische Dollar (30 Millionen Euro) zu zahlen. Das teilte die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzkommission am Dienstag mit. Demnach wird die Übereinkunft nun dem Bundesgerichtshof des Landes vorgelegt, der darüber entscheiden soll, ob die Zahlung angemessen ist. Es geht um Verträge zwischen Google und den Telekommunikationsanbietern Telstra und Optus, die von Dezember 2019 bis März 2021 galten. Sie sahen vor, dass auf von den Mobilfunkanbietern verkauften Android-Smartphones Googles Suchmaschine vorinstalliert war. Im Gegenzug wurden sie an Googles Werbeeinnahmen beteiligt. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!