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Keine Fortschritte bei UN-Plastikabkommen

Genf. Die Verhandlungen über ein UN-Abkommen gegen Plastemüll kommen weiterhin nicht entscheidend voran. »Der erreichte Fortschritt reicht nicht aus«, sagte laut AFP am Sonnabend der ecuadorianische Diplomat Luis Vayas Valdivieso, der die Verhandlungen in Genf leitet, in einer Halbzeitbilanz der Tagung. »Wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen, wo es einen wirklichen Ruck braucht, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen können«, fügte er hinzu. Mehrere Teilnehmerstaaten warfen sich gegenseitig eine Blockadehaltung vor. Länder wie Uruguay, die für eine Begrenzung der Kunststoffproduktion sind, beschuldigten erdölproduzierende Staaten, auf einstimmige Entscheidungen zu pochen, um die Vorgaben zu verwässern. Das Beharren auf Konsens »kann nicht als Begründung dafür genutzt werden, unsere Ziele nicht zu erreichen«, erklärte die Delegation des südamerikanischen Landes. Die Konferenz hatte am vergangenen Dienstag begonnen und soll noch bis Donnerstag dauern. Nach vier Verhandlungstagen wuchs der Vertragsentwurf von 22 auf 35 Seiten an. Die Delegationen fügten zahlreiche Ergänzungen an, so dass die Gespräche immer komplizierter zu werden drohen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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