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Bosnien-Herzegowina: Kumpel fordern Lohn

Sarajevo. Rund 400 Bergleute haben sich am Montag in Sarajevo versammelt und die Auszahlung ausstehender Löhne gefordert. Es geht um die Bezahlung von Angestellten der Kohlemine Zenica im Zentrum von Bosnien-Herzegowina für Mai und Juni. Am Protest in der Hauptstadt nahmen auch Arbeiter anderer Kohleminen teil. Die Zenica-Mine soll nach 144 Jahren schließen, die Abwicklung hatte im März begonnen. Bei Ankündigung der Schließung waren dort rund 600 Menschen beschäftigt. Ihnen schuldet der Betreiber Löhne und Sozialleistungen in Höhe von umgerechnet rund 70 Millionen Euro. Das Geld soll aus einem Kredit der Weltbank bezahlt werden. Bosnien-Herzegowina hat sich verpflichtet, seine Energieversorgung bis 2050 auf erneuerbare Energieträger umzustellen. Aktuell werden zwei Drittel des Stroms im Land von staatlichen Kohlekraftwerken geliefert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2025, Seite 1, Kapital & Arbeit

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