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UNO beklagt »tödlichen Cocktail« für Geflüchtete
Genf. Bis zu 11,6 Millionen Menschen laufen Gefahr, den Zugang zu humanitärer Unterstützung zu verlieren. Das sei etwa ein Drittel aller Hilfsbedürftigen, die das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) normalerweise betreue, wie Dominique Hyde, beim UNHCR zuständig für Außenbeziehungen, am Freitag bei der Vorstellung eines neuen Berichts der Organisation in Genf sagte. Grund sei einerseits, dass wichtige Geberländer wie die USA, aber auch Schweden, Frankreich oder Japan ihre Beiträge deutlich gekürzt haben. Bislang sei dieses Jahr nur ein Viertel des Bedarfs des UNHCR von 10,6 Milliarden US-Dollar gedeckt. »Unsere Finanzsituation ist dramatisch«, mahnte Hyde. Gleichzeitig würden aber immer mehr Menschen vertrieben. Zusammen ergebe das einen »tödlichen Cocktail«, der Vertriebene ernsthaft gefährde, betont der aktuelle Report. (Reuters/jW)
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