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Startup-Milliarden: Bayern überholt Berlin

Berlin. Sogenannte Startups aus Bayern ziehen immer mehr Geld von Investoren an und hängen das in diesem Bereich einst an der Spitze liegende Berlin ab. Im ersten Halbjahr sammelten bayerische Firmen knapp 2,1 Milliarden Euro sogenanntes Wagniskapital von Fonds oder Konzernen ein und damit deutlich mehr als Startups aus Berlin (1,5 Milliarden), zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY. Demnach profitierten bayerische Startups besonders vom Boom um Rüstung und künstliche Intelligenz. Vom gesamten Wagniskapital für deutsche Startups, das im ersten Halbjahr um ein Drittel auf 4,6 Milliarden Euro stieg, ging knapp jeder zweite Euro nach Bayern. 600 Millionen Euro gingen allein an die Rüstungs-KI-Firma Helsing, 400 Millionen an den Batteriespeicheranbieter Green Flexibility aus Kempten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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